- Aktuelles -

23. Januar 2012
Waghäusel verabschiedet Rekordhaushalt - 55,5 Millionen
Euro Gesamtvolumen - 6 Millionen neue Schulden
CDU:
„Probleme sind strukturell“
Roland Liebl, der Fraktionsvorsitzende der CDU erkannte im
Haushalt der Stadt Waghäusel ein strukturelles Problem:
„Ein Verwaltungshaushalt, der bei sprudelnden
Steuereinnahmen nur rund eine Million erwirtschaftet, ist
viel zu schwach, um einer Kommune wie Waghäusel den
dringend notwendigen Finanzspielraum zu verschaffen“, sagte
Roland Liebl und ergänzte: „Wir bräuchten mindestens fünf
Rekordjahre hintereinander um die angehäuften Schulden zu
tilgen“. Dabei erinnerte er an den Sanierungsstau bei den
Ortsstraßen und städtischen Immobilien. Er empfand es
keineswegs als Trost, dass es vielen anderen Kommunen noch
deutlich schlechter gehe. Eine Absage erteilte Liebl dem
kurzfristigen Bau der Sporthalle bei der Realschule und
hoffte durch die Fertigstellung der Eremitage eine
kulturelle Aufwertung sowie eine spürbare Weiterentwicklung
des Gewerbeparks. Roland Liebl blickte auch voraus: „Der
Gemeinderat ist zusammen mit der Verwaltung und den Bürgern
gefordert, Visionen für die Zukunft zu entwickeln, die
einer Großen Kreisstadt gerecht werden und Grundlage für
ein Standort- und Gemeindemarketing sind“. Er bemängelte
dabei eine fehlende mittel- und langfristige Strategie für
die weitere Stadtentwicklung.
Den vollständingen Text der Haushaltsrede 2012 der CDU-Fraktion
finden Sie
hier:
Haushaltsrede 2012

Mehrheit der Bundesbürger für sparsamere Straßenbeleuchtung
"67 Prozent der Bundesbürger halten Einschränkungen
bei der nächtlichen Straßenbeleuchtung für eine sinnvolle
Möglichkeit, Energie zu sparen. Allerdings müsse darauf
geachtet werden, dass besonders belebte Straßen weiterhin
gut ausgeleuchtet werden. 33 Prozent der Befragten lehnen
Einschränkungen bei der öffentlichen Beleuchtung generell
ab, da sie durch weniger Licht auf den Straßen ihre
Sicherheit gefährdet sehen. Das ist das Ergebnis einer
repräsentativen Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im
Auftrag des Öko-Energieversorgers LichtBlick. LichtBlick
versorgt bundesweit 650 Städte und Kommunen mit Ökostrom
für Straßenlampen. Schätzungsweise neun Millionen Lampen
sorgen in Deutschland für Licht auf öffentlichen Plätzen
und Wegen. Die dafür anfallenden Betriebskosten sind enorm.
Nach Angaben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes
zahlen die Kommunen pro Jahr 850 Millionen Euro für die
nächtliche Beleuchtung - das entspricht einem Drittel der
öffentlichen Stromkosten. Mit dem Einsatz sparsamere
Technologien könnten diese Ausgaben nahezu halbiert werden.
Angesichts des Sparzwangs, dem viele Kommunen wegen knapper
Haushaltskassen unterlegen sind, aber auch wegen
verschärfter EU-Vorgaben, müssen Kommunen in Zukunft auf
effizientere Beleuchtung setzen, ohne Sicherheit und
Wohlfühlfaktor der Bürgerinnen und Bürger zu gefährden."
Grundsätzlich teilt die CDU-Fraktion die Auffassung der
Pressemeldung des Deutschen Kommunalinformationsdienstes.
Wie Fraktionsvorsitzender Roland Liebl mitteilte, dürfte in
Waghäusel das Einsparpotenzial bei den Energiekosten für
die Beheizung der öffentlichen Gebäuden allerdings deutlich
größer sein. Angesichts der leeren Haushaltskassen und der
zuletzt deutlich gestiegenen Prokopfverschuldung in
Waghäusel gilt es für das Jahr 2012 rasch Ansatzpunkte im
Verwaltungshaushalt zu finden, die nachhaltige Einsparungen
ermöglichen.

Thomas Deuschle zu Gast bei CDU
Sicherheitsdienst ist installiert – Wahlversprechen
eingelöst
Zum Ausklang des Jahres hatte die CDU Waghäusel den
Beigeordneten der Stadt Waghäusel, Thomas Deuschle, zum
Gespräch eingeladen. Dieser nutzte die gut besuchten
Veranstaltung im Kirrlacher Hotel Cristall, um die
aktuellen Themen der politischen Gemeinde ausführlich zu
erläutern und mit den Gästen zu diskutieren. Die zentrale
Botschaft des Abends war, dass eine wichtiges
Wahlversprechen der CDU mittlerweile umgesetzt ist. Denn
seit geraumer existiert in der Stadt Waghäusel ein
Sicherheitsdienst.
Im Weiteren besprochen wurde der Verlauf des Rathausanbaus,
der bis Ende 2012 fertiggestellt sein soll. In diesem
Zusammenhang war auch die Nutzung der Eremitage ein
ausführlicher Diskussionspunkt. Im Vorfeld der
Haushaltsberatungen für das Jahr 2012 konnte natürlich das
Thema Finanzen nicht fehlen. Dabei kündigte CDU –
Fraktionsvorsitzender Roland Liebl an, dass die CDU
selbstverständlich auch in diesem Jahr auf eine solide
Finanzpolitik achten wird. Vor allem auch Fragen und
Anregungen aus der Mitte der Zuhörer wurden von Thomas
Deuschle ernsthaft aufgegriffen und werden seine Arbeit
wohl künftig begleiten.

Vorschläge zum Haushalt 2012 jetzt abgeben
Waghäusel muss – wie fast alle Kommunen – sparen, da der
Haushalt strukturell defizitär ist und ein Ausgleich auf
mittlere Sicht kaum möglich scheint. Gründe dafür sind im
Wesentlichen die stetig steigenden Lasten bei nach wie vor
unzureichenden Einnahmen sowie hohe Ausgaben durch viele
Pflichtaufgaben, aber auch Freiwilligkeitsleistungen. Als
Beispiele seien der Ausbau der Kinderbetreuung für unter
3-jährige bzw. für Kleinstkinder genannt oder auch die
Einführung der Ganztagesschule. Es fallen hohe Kosten für
notwendige Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen an.
Viele an sich notwendige, sinnvolle, angemessene oder
wünschenswerte Dinge können nicht mehr so einfach über den
städtischen Haushalt umgesetzt werden. Daher muss unsere
Fraktion im Gemeinderat zusammen mit der Verwaltung bei der
Aufstellung des Haushaltsplanes 2012 Prioritäten setzen und
sich auf die wesentlichen Projekte konzentrieren.
Fraktionsvorsitzender Roland Liebl stellt dazu fest, dass
all das was unsere Stadt lebens- und liebenswert macht, wie
das kulturelle Angebot unserer Einrichtungen (z.B.
Stadtbücherei, Musikschule, Sportanlagen, Rheintal- und
Wagbachhalle, Rheintalbad, Kindergärten und Schulen,
Straßen und Grünanlagen, Vereinsförderung, u.v.m.) für
unsere Fraktion derzeit nicht zur Disposition steht.

Energieversorgungskonzept Hallenbad-Realschule-Rathaus
Prüfung von Contractingvarianten gefordert
>> Contracting basiert auf einer Idee des schottischen
Erfinders James Watt. „Wir werden Ihnen kostenlos eine
Dampfmaschine überlassen. Wir werden diese installieren und
für fünf Jahre den Kundendienst übernehmen. Wir garantieren
Ihnen, dass die Kohle für die Maschine weniger kostet, als
Sie gegenwärtig an Futter (Energie) für die Pferde
aufwenden müssen, die die gleiche Arbeit tun. Und alles,
was wir von Ihnen verlangen, ist, dass Sie uns ein Drittel
des Geldes geben, das Sie sparen.“ (James Watt, 1736–1819)
<<
Bei kritischer Hinterfragung von größeren
Holzhackschnitzel- und Pelletsanlagen in kommunaler Hand in
der Region fallen die Beurteilungen nicht immer so positiv
aus, wie zum Zeitpunkt der Planung vorhergesagt. Bei vielen
Projekten kam es zu unerwarteten Verzögerungen, kleineren
und größeren Pannen, Planungsfehlern, und damit sehr häufig
zu Kostensteigerungen, so das Fazit der Recherchen des
Fraktionsvorsitzenden Roland Liebl.
Bei Contractingverfahren ist dieses Risiko auf den Fachmann
ausgelagert: Wer die Kosteneinsparung verspricht, haftet
auch dafür, so Liebl. Vor dem Hintergrund leerer Kassen und
zur Vermeidung von finanziellen Risiken hat sich die
CDU-Fraktion bei der letzten TA-Sitzung deshalb gegen die
bereits geplante Auftragsvergabe entschieden, sowie die
Prüfung von Contractingvarianten gefordert.

Verwaltungssitzung

Zahlreiche Themen umfasste die Tagesordnung der
Verwaltungssitzung des Stadtverbandes. Neben den
Vorbereitungen für das Freiheitsfest standen auch Berichte
aus der Fraktion und dem Vorbereitungsteam zum
Ferienprogramm auf der Tagesordnung.
Folgende Termine sind in den nächsten Wochen geplant:
- Samstag, 23. Juli 2011: Grillfest (Anmeldungen über
Ernst Schuhmacher)
- Montag, 01. August bis Freitag, 05. August: "Leben
wir Robinson"
- Montag, 01. August: "Comedy-Ralley"
- Dienstag, 02. August: "Fun-Games"
- Freitag, 05. August: Abschlussveranstaltung
CDU-Ferienprogramm
- Sonntag 21. August: Freiheitsfest
Ein weiterer Schwerpunkt war die Diskussion zu den
aktuellen Basiskonferenzen zur Vorbereitung des
Landesparteitages am 23. Juli. Es wurde eine ausführliche
Debatte geführt, in der viele gute Argumente für und wider
eine Mitgliederbefragung zum jetzigen Zeitpunkt
ausgetauscht wurden. Die Verwaltung des Stadtverband hatte
sich dabei für eine Mitgliederbefragung ausgesprochen. Dies
hätte bedeutet, dass der geplante Landesparteitag zur
Neuwahl des Landesvorstandes erneut hätte verschoben werden
müssen – und zwar in den Herbst dieses Jahres, auf die Zeit
nach den Schulferien in Baden-Württemberg.

Rückblick auf das Haushaltjahr 2010
Mehr Orientierung an den Zahlen, Daten und Fakten gefordert
Inzwischen liegt der Jahresabschluss des Haushaltsjahres
2010 vor. Wie CDU-Fraktionsvorsitzender Roland Liebl
erinnerte, wurde für das Jahr 2010 eine Rekordverschuldung
von über 7,2 Millionen Euro beschlossen. Viele
Fraktionsmitglieder verweigerten damals dem Haushalt die
Zustimmung, der dennoch mehrheitlich vom Gemeinderat
verabschiedet wurde. Heute wissen wir, dass 2010 zum Glück
keine neue Schulden aufgenommen werden mussten! Das ist die
wichtigste Info für die Bürger von Waghäusel. Nur so lassen
sich Gestaltungsspielräume für die Zukunft erhalten, und
das ist eine zentrale Forderung unserer Fraktion. Das
Negativbeispiel Bruchsal zeigt, was passiert, wenn die
geplanten Schulden auch realisiert werden: Die Diskussionen
drehen sich dann zuerst um die Streichung von
Freiwilligkeitsleistungen, und danach um die Erhöhung der
kommunalen Gebühren und Abgaben. Das ist nicht unsere Ziel,
so Liebl: "Wir bleiben realistisch, und wollen nur das Geld
ausgeben, welches wir auch verlässlich haben".
In diesem Zusammenhang erinnerte Stadtrat Alfred Metzger an
die Forderung der CDU-Fraktion, regelmäßig im Gemeinderat
über den Vollzug des laufenden Haushaltes zu informieren.
Vielleicht schaffen wir dann auch 2011 eine Nullrunde bei
der Neuverschuldung.

Goldene Hochzeit

Alles Gute wünschte die CDU Waghäusel dem Jubelpaar Robert
und Maria Straub. Ernst Schuhmacher und Manfred Klein
überbrachten für den Stadtverband und die Fraktion die
besten Glückwünsche. Freunde und Mitglieder der CDU
Waghäusel übernahmen gerne die Bewirtung nach dem
Gottesdienst.
Wir alle wünschen dem Jubelpaar noch eine lange und
glückliche Zeit voll Eintracht und Gemeinsamkeit.

Waghäuseler CDU beim 3. Benefiz-Hoffest der Kulturen

Ernst Schuhmacher, Tanja Adam, Ursula Liebl, Roland Liebl,
Frank Burkard (v.l.n.r) zu Besuch beim 3. Benefiz-Hoffest
der Kulturen des Integrationsvereins.
Der Verein ist ein Ort, wo Menschen mit und ohne
Migrationshintergrund auf ehrenamtlicher Basis
zusammentreffen, um die Integration der ausländischen
Mitbürger zu fördern und zu verbessern. Ins Leben gerufen
wurde der D-I-F (Dialog-Integration-Freundschaft) im April
2009 u.a. durch Ebru Baz.

Ehemaliges Munitionsdepot Kirrlach der Bevölkerung
übergeben
Forderungen der CDU Waghäusel mit Unterstützung durch Bund
(Olav Gutting, MdB) und Land (Heribert Rech, MdL) nun
weitgehend umgesetzt
Nach der Aufgabe des Munitionsdepots Kirrlach durch die
Bundeswehr im Jahr 2001 sind die Flächen für Waldbesucher
erstmals seit 40 Jahren wieder frei zugänglich. Dies wurde
vom Landkreis Karlsruhe durch einen Waldtag gebührend
gefeiert. Fraktionsvorsitzender Roland Liebl erinnert in
diesem Zusammenhang an die vielen schwierigen und
langwierigen Gespräche der CDU mit den zuständigen
Behörden. Besonders kritisch war die Interessenlage
zwischen den zahlreichen Beteiligten auf Landes- und
Bundesebene. Unstrittig war dabei von Anfang an die Öffnung
der Waldflächen für die Bevölkerung. Sehr umstritten war
dagegen der Kampf und die Gebäude im vorderen
Verwaltungsbereich des Munitionsdepots, dem heutigen
Gewerbegebiet Kaigartenallee. Ursprünglich sollten auch
diese Gebäude komplett verschwinden, obwohl der bauliche
Zustand alles andere als abrissreif war. Die CDU hat sich
jahrelang für den Erhalt der Bausubstanz und gegen die
Geldvernichtung in Form von Abbruch eingesetzt, und
letztendlich durchgesetzt. Einziger Wermutstropfen: Beim
Rückbau der neueren begrünten und inzwischen zugewachsenen
Bunker hätte man nicht alles abbrechen müssen. Da wären
auch andere sinnvolle Lösungen möglich gewesen, so Liebl.

Bild: Charlotte Kurtz-Höfle und Manfred Hartmann beim
Ökumenischen Gottesdienst zum Waldtag am 15. Mai 2011 (Lb)

Kanalisation in Kirrlach - Neubau des Regenüberlaufbeckens
IV mit Abwasserhebewerk IV
Jahrelanger Missstand nähert sich dem Ende
Zufrieden zeigte sich Fraktionsvorsitzender Roland Liebl
mit dem Fortschritt der Planungen. Das Landratsamt
Karlsruhe signalisierte Zustimmung, die Statikaufträge sind
vergeben. Sobald die Statikpläne vorliegen, kann die
Ausschreibung kurzfristig erfolgen. Seit Jahren setzt sich
die CDU für die sehr teuere Baumaßnahme ein, die als
einzige Möglichkeit die regelmäßigen Verschmutzungen
entlang des Duttlacher Grabens nach jedem Starkregen
verhindern kann. In Verbindung mit dem neuen Abwasserkanal
in der Unteren Bachstraße wird der notwendige Stau- und
Transportraum zur Kläranlage geschaffen, so dass die
direkte Einleitung von Abwasser in den Duttlacher Graben
viel seltener wird. Dies ist ein sehr wichtiger Beitrag zum
aktiven Umweltschutz.

Unterdorfstraße wird zur Einbahnstraße
In Kürze wird die Unterdorfstraße im bisher überlasteten
Bereich zwischen der Kolping- und der Schloßstraße in eine
Einbahnstraße umgewandelt. Für Radfahrer wird dieser
Abschnitt in beiden Richtungen freigegeben. Damit wird ein
Antrag der CDU-Fraktion umgesetzt. Einziger Wermutstropfen:
auf beiden Seiten wird es ein Halteverbot geben. Andere
Lösungen ohne Halteverbot, bzw. eine so genannte unechte
Einbahnstraße, waren im Gemeinderat leider nicht
mehrheitsfähig, so Fraktionsvorsitzender Roland Liebl. Dank
der sehr deutlichen Zustimmung der betroffenen Anwohner,
die in dieser Angelegenheit mehrfach befragt wurden,
erfolgte die Abstimmung im Gemeinderat letztendlich ohne
Gegenstimmen.

Kommunaler Sicherheitsdienst
Die ersten lauen Nächte im Jahr 2011 und
Vandalismusschäden in Waghäusel, Ruhestörungen sowie
Sachschäden an privaten und öffentlichem Eigentum gehen
leider immer wieder Hand in Hand. Das Sicherheitsempfinden
der Bevölkerung wird hierdurch stark beeinträchtigt,
insbesondere dann, wenn ganz aktuell gerade mal wieder
etwas passiert ist, so Fraktionsvorsitzender Roland Liebl.
Deswegen hat sich die CDU Waghäusel seit Jahren konsequent
für die Einführung eines privaten Sicherheitsdienstes
ausgesprochen.
Viele Gemeinden im Landkreis Karlsruhe sowie dem
benachbarten Rhein-Neckar-Kreis haben sich mit dem Problem
schon früher beschäftigt und meist positive Erfahrungen
gesammelt. Der Einsatz von privaten Sicherheitsdiensten
wirft allerdings die Frage auf, wie das Engagement vor dem
Hintergrund der gesetzlichen Kompetenzverteilung zwischen
Polizei und Gemeindevollzugsdienst einzuordnen ist.
Besonders zufrieden ist die CDU Fraktion deshalb mit der
aktuellen Entscheidung der Stadtverwaltung für einen
kommunalen Sicherheitsdienst. Dieser wird ausschließlich
mit eigenen städtischen Kräften besetzt, die inzwischen
auch eingestellt wurden.
Vorgesehen ist, dass dem Sicherheitsdienst
Überwachungsaufgaben übertragen werden. Er verständigt die
Polizei, wenn die Gespräche und das Handeln ergebnislos
bleiben und weiterreichende Maßnahmen durchgeführt werden
müssen. Die Ausübung des Hausrechts für die öffentlichen
Plätze und Einrichtungen der Stadt ist ebenfalls
vorgesehen. Der private Sicherheitsdienst könnte als
2-Personen-Streife bedarfsorientiert in den Schulferien
vornehmlich während der Abend- und Nachtstunden an den
Wochenenden eingesetzt werden, um so zur Verbesserung der
Situation beizutragen.

Landtagswahl 2011
"Opposition ist ein Teil der Demokratie" so eröffnete der
Innenminister Heribert Rech seine Rede in der
Kraichgauhalle in Bad Schönborn-Langenbrücken am späten
Wahlabend. Hunderte Anhänger warteten dort auf "ihren Heri".
Und als er dann endlich kam, empfingen ihn seine Anhänger
mit tosendem Applaus. Musikalisch umrahmt wurde der nicht
endenwollende Applaus vom Musikverein Langenbrücken. Für
einem Moment lang schien es so, als wäre die erfolgreiche
Schwarz-Gelb-Regierung gar nicht abgewählt worden. Im
Hintergrund wurde zu diesem Zeitpunkt das Wahlergebnis des
Wahlkreises Bruchsal eingeblendet. 44,3 Prozent der Wähler
hatten sich hier für die CDU und deren Spitzenkandidat
Heribert Rech ausgesprochen. "Ein" wie Rech sagte "sehr
gutes Ergebnis für mich und unsere Arbeit hier vor Ort".
Außerdem darf man sich vor Augen halten, dass die CDU im
Land 60 Direktmandate gewonnen hat; die SPD hingegen nur
ein Einziges. Ein abschließender Dank ging an die vielen
fleißigen Wahlhelfer, ohne die ein solch umfangreicher
Wahlkampf gar nicht machbar gewesen wäre.

Innenminister Rech im gut besuchten Sängerheim

Zum Wahlkampf - Endspurt besuchte Innenminister Heribert
Rech die CDU Waghäusel. In der gut besuchten Veranstaltung
im Sängerheim des Wiesentaler Sängerbundes erläuterte Rech
dabei sehr unterhaltsam die wichtigsten Zusammenhänge der
Landespolitik. Wert legte er insbesondere auf die
Ernsthaftigkeit und die Verlässlichkeit in der
Landespolitik. Beispielsweise betonte er, dass die CDU
sämtliche Steuermehreinnahmen von 1,1 Milliarden Euro zum
Abbau von Schulden verwenden werde. "Wir bleiben trotz
Wahlkampf seriös", so seine klare Haltung. Im weiteren
betonte er den Erfolg des Alkoholverkaufsverbots am
Wochenende, das zu einer eindeutigen Verringerung der
Problematiken geführt habe. Intensiv ging der Minister auch
auf das Projekt Stuttgart 21 ein. Dabei stellte er die
Vorteile eines Durchgangsbahnhofs und die Bedeutung der
Schienenverkehrsachse Paris - Bratislawa heraus. Auch zu
den Wahlchancen der Christdemokraten ließ sich der Minister
eine Einschätzung entlocken. "Wir werden auch die nächste
Regierung stellen", zeigte er sich optimistisch.

CDU-Infostand bei Altgemeinderat Emil Müller

Am Informationsstand zur Landtagswahl 2011 in Kirrlach
überreicht der stellvertretende Vorsitzende Ernst
Schuhmacher Herrn Emil Müller ein kleines Weinpräsent. Die
CDU bedankt sich damit bei ihrem Mitglied und
Altgemeinderat für die jahrzehntelange Nutzung seines
Anwesens bei unzähligen Wahlkampfständen und die allzeit
herzliche Bewirtung.

Ja zu Planungsrate für eine Stadtbahn
Gemeinderat der Stadt Waghäusel
verabschiedet 45,1-Millionen-Euro-Zahlenwerk
(mit freundlicher Genehmigung der BNN)
Roland
Liebl (Foto: klu), Vorsitzender der CDU-Fraktion,
bemängelte, dass der Haushalt trotz guter wirtschaftlicher
Entwicklung in Waghäusel und spürbarem Abbau der
Arbeitslosenzahlen ein Rekorddefizit aufweise. „Ich
vermisse eine angemessene finanzielle Ausstattung, wobei
der aktuelle Landtagswahlkampf leider nichts Gutes erwarten
lässt“, sagte Liebl und forderte mit Rücksicht auf künftige
Generationen eine sparsame Haushaltspolitik. Mit Blick auf
die neue Sporthalle spricht er sich für den „Abschluss der
Planungen ohne Kenntnis eines Termins für den ersten
Spatenstich“ aus. Er lobte Waghäusel als
familienfreundliche Stadt und befürwortete eine
Planungsrate für die Stadtbahn. Einen Kreisel an der
Einmündung der Haslacher Straße in die L 555 hält er ebenso
für notwendig wie eine Einbahnstraßenregelung in der
Kirrlacher Unterdorfstraße. Roland Liebl kritisierte die
Stadtverwaltung wegen der verzögerten Umsetzung der
gesplitteten Abwassergebühr und lobte sie für den Vorschlag
einen kommunalen Sicherheitsdienst einzurichten. Für nicht
denkmalwürdig hält Liebl die beiden verbliebenen Silos auf
dem Gewerbepark Eremitage, wenngleich für einen Abriss
keine Mittel zur Verfügung stehen. klu
Den vollständingen Text der Haushaltsrede 2011 der CDU-Fraktion
finden Sie
hier:
Haushaltsrede 2011

CDU trauert um Leo Scheurer
Leo Scheurer, der am 17. Januar 2011 im Alter von 86 Jahren
verstorben ist, war im Stadtteil Kirrlach das an Lebens-
und Mitgliedsjahren älteste Mitglied der CDU - knapp 60
Jahre.
Im
früheren Ortsverband Kirrlach gehörte er stets der
Vorstandschaft an, davon rund 20 Jahre als Kassier. Bis ins
hohe Alter hinein war er ein überaus aktives Mitglied. Bei
allen Gemeinderats-, Landtags-, Bundestags- und
Bürgermeisterwahlen war er ein tatkräftiger Unterstützer
unserer Kandidaten. Er fehlte nie, wenn es galt, Prospekte
zu verteilen oder an Infoständen Diskussionen zu führen.
Sein Tod ist für die CDU Waghäusel ein herber Verlust.
Seiner Familie gilt unsere Anteilnahme. Unserem Freund Leo
Scheurer wollen wir ein ehrendes Gedenken bewahren.

Gut besuchtes Ehemaligentreffen der CDU
Intensiver Austausch über aktuelle Themen
Das neue Jahr begann die CDU Waghäusel mit einem gut
besuchten Ehemalige ntreffen
im Kirrlacher "Vogelhäusle". Bei Kaffee und Kuchen läutete
Stadtverbandsvorsitzender Frank Burkard das Super –
Wahljahr 2011 ein. Er gab einen Überblick über aktuelle
landespolitische Themen wie Stuttgart 21, Bildung und
Hochschulpolitik, den Rückkauf der EnbW Aktien oder den
Generalverkehrsplan des Landes. Auch kommunalpolitische
Fragen wie z.B. das Thema Sicherheitsdienst waren Thema:
„Wir begrüßen die Fortschritte“, so Burkard. In der Tat
scheint sich bei dem von der CDU Waghäusel schon seit
Jahren forcierten Thema etwas zu bewegen. Das entsprechende
Personal wurde jedenfalls mittlerweile eingestellt.
Zustimmung erhielt der Vorsitzende auch als er erläuterte,
dass die CDU den Menschen beim Bau ihres Eigenheims die
Farbe der Dachziegel nicht vorschreiben wolle. Ebenso
zeigten sich die Gäste überzeugt, dass die erforderlichen
Kennzahlen für die Buslinie 193, von Kirrlach nach Bad
Schönborn, deutlich eher zu erreichen gewesen wären, wenn
der Probebetrieb wie von der CDU vorgeschlagen, später
begonnen hätte. Fraktionsvorsitzender Roland Liebl
erläuterte den Haushalt 2011 und ging auf die Themen
gesplittete Abwasserrechnung und Einbahnstraßensituation in
der Kirrlacher Unterdorfstraße ein. Er betonte, dass sehr
viele Anwohner der Unterdorfstraße dem CDU – Antrag für
eine Einbahnstraßenlösung zugestimmt hätten.

Nicht jeder mag rote Dachziegel oder Dachpfannen ...
... deswegen spricht sich die CDU-Fraktion inzwischen
grundsätzlich gegen eine generelle Festlegung in den
Bebauungsplänen aus. "Wir möchten die Bauherren nicht
unnötig einschränken", so unisono die Meinung innerhalb der
CDU-Fraktion. "Außerdem sind Dachfenster mit Rollläden und
Solaranlagen in vielen Varianten erlaubt". Für deren Farben
gibt es im Regelfall kaum Einschränkungen. "Warum sollte
man dann blaue, graue oder schwarzes Dachziegel generell
verbieten, wenn der Nachbar sein Dach komplett mit einer
Solaranlage in genau diesen Farben gestalten darf?".
Die Freigabe der Dachziegelfarbe ist im Gemeinderat
durchsaus umstritten, so Fraktionsvorsitzender Roland
Liebl. Hintergrund der aktuellen Diskussionen ist ein
Rechtsstreit. Ein Bauherr hatte gegen die enge Farbvorgabe
geklagt und den Prozess gegen die Stadt Waghäusel gewonnen.
Die CDU-Fraktion hatte sich auf der letzten
Gemeinderatssitzung für eine Beibehaltung des Status Quo
eingesetzt, d.h. den Antrag auf erneute Festlegung einer
roten Dachziegelfarbe abgelehnt. Dies fand wenig Zustimmung
beim Bürgermeister. Er möchte die Abstimmung auf der
nächsten Gemeinderatssitzung wiederholen lassen, um ein
anderes Ergebnis zu erreichen.

Einrichtung einer Einbahnstraße in der Unterdorfstraße
gefordert
Die Fraktion wünscht, dass die Unterdorfstraße in Kirrlach
zwischen Kolpingstraße und Schloßstraße in Richtung
Ortsmitte für den Kraftfahrzeugverkehr als Einbahnstraße
ausgewiesen wird. Das grundsätzliche Problem ist seit
Jahrzehnten bekannt. Die Unterdorfstraße ist in diesem
Teilabschnitt eine der schmälsten Straßen im gesamten
Stadtgebiet. Sie ist zusätzlich
eine
zentrale Verbindung zwischen dem Friedhof, dem Pflegeheim,
vielen Wohnstraßen im Norden und dem Zentrum von Kirrlach.
"Nicht erst seit den laufenden Bauarbeiten in der Ortsmitte
ist dieser Teil der Unterdorfstraße regelmäßig überlastet",
so das Fazit von Stadtrat Manfred Klein. Daraus ergeben
sich erhebliche Belästigungen für die Anwohner, aber auch
konkrete Gefährdungen für alle Nutzer. Innerörtliche
Umfahrungsstrecken sind vorhanden, werden aber ohne eine
Einbahnregelung nicht ausreichend genutzt. "Für Radfahrer
soll dieser Abschnitt in beiden Richtungen offen bleiben",
erklärte der Fraktionsvorsitzende Roland Liebl.

CDU setzt sich für die Überprüfung der Bebauungspläne
ein
Die CDU-Fraktion hat sich in einer TA-Sitzung für eine
Überprüfung der zahlreichen Waghäuseler Bebauungspläne
eingesetzt. Der Wunsch aus der Bevölkerung eine angemessene
innerörtliche Weiterentwicklung umzusetzen, findet die
Zustimmung der CDU-Fraktion. Wie Fraktionsvorsitzender
Roland Liebl mitteilte, gibt die Fraktion der
Innentwicklung den Vorzug. "Wir brauchen mittelfristig
keine neuen Wohnbaugebiete", so Liebl. "Es gibt in
Waghäusel sehr viele große Grundstücke, die sich für die
Schaffung von zusätzlichem Wohnraum bestens eignen".
Allerdings können die zahlreichen Wünsche nicht pauschal
umgesetzt werden. Änderungen sind immer nur im Gebiet des
jeweiligen Bebauungsplanes möglich. Die Interessen der
Anlieger haben dabei hohe Priorität. Außerdem müssen
mindestens zwei Stellplätze pro Wohneinheit geschaffen
werden, so die Fraktionsmeinung.
Mit Spannung erwartet die Fraktion die ersten Ergebnisse
von Umfragen, die von der Verwaltung insbesondere im
Stadtteil Waghäusel durchgeführt wurden. In Wiesental und
Kirrlach wurden im Sommer diesen Jahres bereits erste
Änderungen rechtskräftig

Buslinie 193 Bad Schönborn/Kronau - Waghäusel
Chance leichtfertig verspielt?
Der einjährige Probebetrieb geht in Kürze zu Ende.
Fraktionsvorsitzender Roland Liebl zitiert aus diesem
Anlass den Bürgermeister, der sich in der öffentlichen
Gemeinderatssitzung vom September 2009 wie folgt äußerte:
"Fahre die Linie wirtschaftlich, werde sie in den normalen
KVV-Betrieb aufgenommen. Wenn nicht, sei es ratsam die
Hände weg zu lassen." Vor diesem Hintergrund stellte die
Fraktion damals fest: "Es kommt auf dieses Probejahr an.
Wenn man dem Fahrgast die Linie nicht schmackhaft mache,
sei zu befürchten, das man die Mindestzahlen nicht
erreiche. Deshalb plädiere die CDU-Fraktion dafür, sich
eine entsprechende Vorbereitungszeit zu nehmen."

Es gab im September 2009 dazu zwei Abstimmungen. Der
Gemeinderat beschloss einstimmig den Probebetrieb für ein
Jahr einzurichten und dazu 100.000 Euro bereitzustellen.
Die CDU-Forderung das Probejahr gut vorzubereiten und
insbesondere Rücksicht auf den Start von Schuljahren, bzw.
Studiensemestern zu nehmen, wurde mit 15 zu 11 Stimmen
abgelehnt. Stattdessen wurde der Probebetrieb mitten im
Wintersemester und mitten im Schuljahr aufgenommen. Ein
Fehler, so die Meinung von Liebl, der sich jetzt rächt. Es
sind gerade die Schüler, Auszubildenden und Studenten, die
auf den öffentlichen Personennahverkehr besonders
angewiesen sind. Sie wurden vom Gemeinderatsbeschluss
überrascht und hatten keine Chance mehr sich auf die
Existenz dieser Linie einzurichten. Somit konnten sie sich
auch nicht mehr rechtzeitig um einen Schul- oder
Ausbildungsplatz im Rhein-Neckar-Kreis bewerben. Dafür ist
es mitten im Schuljahr oder Semester einfach zu spät. Die
Anmeldetermine liegen für die Schulen im März, bzw. für die
Universitäten im Juli.
Ob und wie es mit der Buslinie nun weiter geht ist noch
völlig unklar. Die neuesten Auswertungen der Fahrgastzahlen
belegt zum Bedauern der CDU-Fraktion, dass die notwendige
Auslastung für einen Dauerbetrieb verfehlt wurde. Das Thema
war bisher noch nicht wieder auf der Tagesordnung im
Gemeinderat. Vom KVV war dazu zu erfahren, dass die Linie
gemäß der aktuellen Beschlusslage des Gemeinderates im
Fahrplanentwurf für den kommenden Winterplan nicht mehr
enthalten ist.

Was kann die Region aus Stuttgart 21 lernen?
Das aktuelle Beispiel Stuttgart 21 zeigt gerade, wie
schnell man auf Situationen zusteuern kann, die so
eigentlich niemand will. Derzeit steht in unserer Region
die Verlängerung der Stadtbahnlinie S2 von Karlsruhe über
Spöck hinaus bis in die Bruchsaler Innenstadt, und von dort
weiter in Richtung Waghäusel im Mittelpunkt. Es handelt
sich zwar nicht um ein Milliardenprojekt, aber die
Größenordnung von 130 Millionen Euro (!) stellt ein
durchsaus vergleichbares Mammutprojekt für die Region dar.
Die Trassenführung, vor allem in der Bruchsaler Innenstadt,
ist jedoch noch sehr umstritten. Dort begann in dieser
Woche die öffentliche Diskussion über die sehr teuere
Einschleifung ins Zentrum mit einer zweimaligen Querung der
Bahngleise, die zentraler Bestandteil des Konzeptes ist.
Von den Medien wurde inzwischen der Begriff "Bruchsal
21" in Anspielung auf "Stuttgart 21" ins Spiel gebracht,
ein gefährliches Wortspiel, wie Fraktionsvorsitzender
Roland Liebl betont. Nach Meinung des
Stadtverbandsvorsitzenden Frank

Burkard müssen die Innenstadt, das Krankenhaus, sowie die
zahlreichen Schulen und der Bahnhof angebunden sein. Das
ist sind die überwiegenden Ziele der rund 5.000 täglichen
Fahrgäste auf der Linie 125 zwischen Waghäusel und
Bruchsal, und nur dann wird das Projekt die notwendige
Rentabilitätsprüfung überstehen. Diese ist Voraussetzung
für die Förderungszusage, ohne die diese Investition für
die Region nicht zu meistern ist.
Laut Liebl ist die Position der Fraktion zur Stadtbahn
klar: Wir wollen eine Anbindung aller drei Stadtteile an
die Stadtbahn und eine frühzeitige öffentliche Diskussion
von Streckenvarianten mit weniger Konfliktpotenzial.

Was lange währt, wird endlich gut
Umbau des Verkehrsknotenpunktes B 36 / L 638 bei
Wiesental abgeschlossen
Was lange währt, wird endlich gut. Diese Redewendung
trifft auf den lange erwarteten Umbau des
Verkehrsknotenpunktes B 36 / L 638 zu.
Fraktionsvorsitzender Roland Liebl verweist in diesem
Zusammenhang auf einen wichtigen CDU-Termin am 3. Juni 2002
(!). An diesem Tag vor über acht Jahren hatten sich
Vertreter vom CDU-Stadtverband und der CDU-Fraktion mit
einem Vertreter des Ministeriums für Umwelt und Verkehr zu
einem Vororttermin getroffen, um zahlreiche aktuelle
Verkehrsprobleme in Waghäusel zu besprechen.
Ansprechpartner damals: Staatssekretär Stefan Mappus.
Er hat in seinen weiteren Funktionen als
Fraktionsvorsitzender im Landtag und als Ministerpräsident
von Baden-Württemberg Wort gehalten: Ab kommenden Montag
wird der bisherige Unfallschwerpunkt der Vergangenheit
angehören.
Der CDU-Stadtverband, unter Leitung von Frank Burkard,
bedankt sich dafür bei allen Unterstützern, die dieses
Mamutprojekt auf kommunaler, aber insbesondere auch auf
landes- und bundespolitischer Ebene beharrlich unterstützt
haben.

Aus den Haushaltsanträgen für das Jahr 2011
Die CDU-Fraktion hat Mitte Oktober ihre Anforderungen
für das Haushaltsjahr 2011 an die Stadtverwaltung
übergeben. "Es gilt jetzt die Voraussetzungen für eine
ausgewogene Balance der Einnahmen und Ausgaben zu
schaffen", so die Kernbotschaft des Fraktionsvorsitzenden
Roland Liebl. "Das Ergebnis für 2011 muss ein echter
Sparhaushalt sein", um die Zustimmung der Fraktion im
Gemeinderat zu erhalten.
Die Beratungen im Gemeinderat werden dazu in Kürze
beginnen. Auf Drängen der CDU-Fraktion werden die
Vorberatungen auch dieses Jahr wieder in einer öffentlichen
Sitzung erfolgen. "Die Bevölkerung soll sich sehr genau
informieren können, warum eine Haushaltsposition neu
eingefügt, erhöht, erniedrigt oder gar ganz gestrichen
wird". Diese Transparenz ist uns sehr wichtig, so
Parteivorsitzender Frank Burkard. Damit wird Akzeptanz in
der Bevölkerung geschaffen.
Grundsätzliche Zustimmung gibt es aus der Fraktion für
die Planungen Ortsmitte Kirrlach auch im kommenden Jahr
Gelder bereit zu stellen, die aktuell im Technischen
Ausschuss beraten werden.

Versickerung von Regenwasser wird ab sofort auch in
Waghäusel belohnt
Für alle Bürgerinnen und Bürger von Waghäusel wird die
Versickerung von Regenwasser auf dem eigenen Grundstück
finanziell interessant. Es lohnt sich Flächen zu entsiegeln,
so Fraktionsvorsitzender Roland Liebl. Eine fast
zehnjährige Diskussion der Sachargumente, zahlreiche
Beratungen in den Ausschüssen und dem Gemeinderat,
abgelehnte, vertagte, bzw. nicht behandelte Anträge der
CDU-Fraktion. Endlich wurde ein Schlusspunkt unter die
CDU-Positionen gesetzt:
- Abwassergebühren werden nicht mehr pauschal, sondern
nach Verursachung berechnet.
- Wer weniger Regenwasser einleitet, zahlt weniger.
- Wer mehr Fläche auf seinem Grundstück versiegelt,
zahlt mehr.
Jetzt konzentriert sich die Fraktionsarbeit auf ein
einfaches, kostengünstiges und transparentes Verfahren.
Jeder Grundstückseigentümer soll leicht ermitteln können,
warum er mehr oder weniger Abwassergebühren zahlen muss.
Dabei gilt es, möglichst viele Bürger zum mitmachen zu
bewegen. Dann kann bei künftigen kommunalen Investitionen
zur Regenwasserbeseitigung bares Geld gespart werden.
Wie Liebl abschließend feststellte, gilt die
Gebührenreduktion auch rückwirkend. Abwasserbescheide, die
noch nicht rechtskräftig sind, sind nach den neuesten
Gerichtsurteilen zu korrigieren.

CDU im Stuttgarter Landtag

Die CDU Waghäusel verbrachte einen Nachmittag im Landtag
von Baden-Württemberg. Nach einer äußerst kurzweiligen
Einführung in die Gepflogenheiten des Parlaments, hatte die
Gruppe Gelegenheit sich mit dem Innenminister Heribert Rech
MdL über die aktuellen politischen Themen zu unterhalten.
Rech nutzte die Zeit um sachlich über das derzeit
umstrittene Projekt Stuttgart 21 zu informieren. Er betonte
vor allem, dass nicht das Land Baden-Württemberg, sondern
die Deutsche Bahn AG der Bauherr sei. Der Staat habe eine
Verantwortung jedem, der sich rechtmäßig und demokratisch
eine Baugenehmigung erworben habe, zu seinem Baurecht zu
verhelfen. Dies gelte für private Häuslebauer ebenso wie
für die Deutsche Bahn AG.
Nach einer interessanten Diskussion zu vielen weiteren
Themen der Landespolitik fand ein spannender Nachmittag
seinen Ausklang.

Erhard Schmitteckert aus dem Gemeinderat verabschiedet
Auf eigenen Wunsch ist der langjährige CDU-Stadtrat
Erhard Schmitteckert aus dem Waghäuseler Gemeinderat
ausgeschieden. Bei der jüngsten Sitzung verabschiedete
Bürgermeister Walter Heiler das "kommunalpolitische
Urgestein". Erhard Schmitteckert gehörte seit 16 Jahren
ununterbrochen dem Waghäuseler Ortsparlament an. Der
Diplom-Ingenieur und Unternehmer aus dem Kirrlacher
Ortsteil gilt als gewiefter Experte für Baufragen und
Kämpfer für regenerierbare Energien.

Erhard Schmitteckert wurde 1994 erstmals in den
Waghäuseler Gemeinderat gewählt. Im vergangenen Jahr
erhielt er mit 2 122 Stimmen zum vierten Mal das Vertrauen
der Bürgerinnen und Bürger. Durch seinen Beruf war Erhard
Schmitteckert von Beginn an für eine Mitarbeit im
Technischen Ausschuss der Stadt prädestiniert. Zugleich war
er viele Jahre stellvertretendes Mitglied in den
Verwaltungs- und Umweltausschüssen. Noch heute ist er im
Gutachterausschuss tätig, dessen Vorsitzender er seit 2001
ist. Zugleich war Erhard Schmitteckert auch in den
Zweckverbänden Wasser und Abwasser als kompetenter
Mitstreiter tätig. Vom Juni bis zum November 1999 war der
Christdemokrat für kurze Zeit auch Vorsitzender seiner
Fraktion im Gemeinderat.
Bürgermeister Walter Heiler verband mit dem Dank und der
Anerkennung für dieses bürgerschaftliche Engagement auch
den Hinweis, dass Schmitteckerts Arbeit im Rat der Stadt
Waghäusel immer kritisch und leidenschaftlich, aber immer
auch dem Wohl der Kommune geschuldet war. Geehrt wurde der
jetzige Alt-Stadtrat in Anwesenheit seiner Ehefrau mit
einer Urkunde und einem Geschenk.

Alles Gute!
Am 24. September 2010 feierte Alt-Bürgermeister und
Ehrenbürger Robert Straub seinen 75. Geburtstag. Eine
kleine Abordnung der CDU ließ es sich natürlich nicht
nehmen, dem Jubilar die besten Geburtstagswünsche und ein
Präsent der Partei zu überbringen.

v.l.n.r.: Altstadtrat Erhard Schmitteckert - Ernst
Schuhmacher, 2. Vorstand - Robert Straub - Roland Liebl,
Fraktionsvorsitzender - Tobias Scholtes, JU-Vorsitzender

Vandalismus
Auch in Waghäusel gibt es Vandalismus im Sinne von
destruktivem Zeitvertreib. Aktuelles Beispiel ist die
Brücke über die Landstraße zwischen Wiesental und Kirrlach.
Das Schutzgeländer wurde auf einer Länge von über 100 Meter
schwer beschädigt. Ob es sich um aggressive Abreaktion von
Wut oder aber um Imponiergehabe handelt, wir wissen es
nicht.
In
diesem Zusammenhang weist die CDU-Fraktion drauf hin, dass
im Hauhalt 2010 der Stadt Waghäusel Gelder für einen
städtischen Sicherheitsdienst eingestellt sind. Laut
Polizei sind bei Vandalismus in den seltensten Fällen
völlig Ortsfremde aktiv. Mit einem lokalen
Sicherheitsdienst werden die Sachbeschädigungen zwar nicht
völlig verschwinden, aber die Sachschäden gehen deutlich
zurück, so Fraktionsvorsitzender Roland Liebl.

Stadt Waghäusel setzt Antrag der CDU-Fraktion um
Start der ersten Ganztagesschule in Waghäusel
Mit
dem Beginn des neuen Schuljahres wird das Konzept der
Bolandenschule zur Einführung einer Ganztagesschule in den
Eingangsklassen der Grund- und der Hauptschule Realität.
Die Bereitstellung der finanziellen Mittel für die
notwendigen Umbauarbeiten geht auf einen Antrag der
CDU-Fraktion für die Haushaltsberatung 2009 zurück, so
Fraktionsvorsitzender Roland Liebl.
Die Fraktion bedankt sich bei allen Beteiligten für die
prompte Umsetzung. Wir wünschen allen Lehrern, Schülern und
Ehrenamtlichen einen guten Start ins neue Schuljahr.

Bernhard
Vogel: „Größtes Abenteuer meines Lebens“
CDU feierte Freiheitsfest und erinnerte an die deutsche
Einheit vor 20 Jahren
„Als ich Ministerpräsident in Thüringen wurde, begann das
größte Abenteuer meines Lebens“, bekannte der ehemalige
Regierungschef Bernhard Vogel. „Die Wiedervereinigung kam
quasi über Nacht. Unser Problem war: Allen Ostdeutschen
fehlten – nach 56 Jahren brauner und roter Diktatur -
Erfahrungen mit der Umsetzung einer Demokratie.“
Anschaulich beschrieb der heute 78-Jährige seine
Erfahrungen mit der Wiedervereinigung und dem Aufbau
demokratischer Strukturen. Das DDR-System sei wie ein
Kartenhaus zusammengestürzt. „Es war eine unblutige
Revolution: mit Gebeten und Kerzen.“ Doch dieser Umstand
bedeutete auch, dass 1990 noch alle Akteure vorhanden
waren, auch die 189.000 Stasi-Mitarbeiter. Nach Vogels
Meinung ist die Wiedervereinigung in erster Linie Michail
Gorbatschow zu verdanken. Und Helmut Kohl habe die „wohl
einmalige Chance“ konsequent genutzt. Was Probleme
verursachte: Niemand kannte den Zustand der ost-deutschen
Wirtschaft, die eigentlich bankrott war. „Es gibt kein
Volk, das einem anderen Teil des Volkes materiell und
finanziell so geholfen hat wie die Deutschen“, betonte der
zweifache Ministerpräsident, der zunächst in
Rheinland-Pfalz, dann in Thüringen amtierte. Auf
geschichtsträchtigem Boden beim ehemaligen
Südzuckergelände, wo es am Schluss der Badischen Revolution
zur entscheidenden Schlacht gekommen war, feiert die CDU
seit Jahren ihr Freiheitsfest. Diesmal bot sich an, an „20
Jahre deutsche Einheit“ zu erinnern und an die
Wiedererlangung der Freiheit der Ostdeutschen. Im
Mittelpunkt des ganztägigen Festes mit rund 250 Besuchern
stand der Vortrag Vogels, der auf Vermittlung von MdB Olav
Gutting zustande gekommen war. Freiheit dürfe nicht mit
Beliebigkeit verwechselt werden. Freiheit müsse immer
wieder verteidigt werden, betonte der gast aus Speyer, der
nach seiner Rede minuten-langen Beifall erhielt. Mit einem
Gottesdienst hatte das Freiheitsfest begonnen. In einer
überzeugenden Predigt setzte sich Pater Robert Maria vom
Kloster Waghäusel mit dem Freiheitsgedanken auseinander.
CDU-Vorsitzender Frank Burkhard begrüßte den Ehrengast, der
sich nicht zum ersten Mal im Bereich Waghäusel aufhielt:
Als "Bildungspolitiker" und Stadtrat von Heidelberg hatte
der Nachwuchspolitiker vor gut 50 Jahren eine Veranstaltung
der CDU Kirrlach bestritten.

Schönes Ferienlager der CDU Waghäusel
Ein großer Erfolg war auch in diesem Sommer wieder das
traditionelle Ferienlager der CDU Waghäusel. Der
Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises
Bruchsal-Schwetzingen, Olav Gutting, war vor Ort und freute
sich über die gelungene Aktion. Allen teilnehmenden Kindern
spendierte der Parlamentarier jeweils ein Eis und dankte
den Organisatoren sowie den Betreuerinnen und Betreuern für
ihr tolles ehrenamtliches Engagement.

Unser Foto zeigt von links nach rechts: Olav Gutting
MdB, CDU-Stadträtin Ebru Baz und Thomas Deutschle,
Beigeordneter der Stadt Waghäusel.

Gewerbepark Eremitage
-
Gutting: Berliner Geld für Waghäusel
(BNN vom 03.07.2010; BER)
Aus Berlin kommen mitunter auch erfreuliche Nachrichten:
Es gibt Geld für Waghäusel - insgesamt 461.375 Euro. Das
teilte der Bundestagsabgeordnete Olav Gutting mit. Bei den
Fördermitteln handelt es sich demnach um eine
Bundesfinanzhilfe für das Jahr 2010, die für den
Gewerbepark Eremitage im Rahmen des Programms Stadtumbau
West genehmigt worden ist. Zu Art der Förderung heißt es in
der amtlichen Mitteilung: Aufstockung einer laufenden
Maßnahme. „Lebensqualität und Attraktivität unserer Städte
und Gemeinden bleiben wichtige Standortfaktoren, gerade in
Kommunen abseits der großen Ballungsräume“, erklärte
Gutting. Deshalb sei die Stärkung des ländlichen Raums ein
ganz wesentliches Ziel des Programms Stadtumbau West. In
Baden-Württemberg konzentriert sich das
Städtebauförderungsprogramm auf die Wiederbelebung ehemals
industriell genutzter und heute brach liegender Flächen.
-
Die Silos bilden inzwischen zwei Fremdkörper um die
Eremitage, die den Maßstab des Umfeldes sprengen
Die Förderung aus dem SUW-Programm ist für Waghäusel
fast wie ein Lottotreffer. Es bedurfte "nur" eines
Förderantrages, wie ihn sicher viele
Gemeinden
gestellt haben. Der wesentliche Unterschied zum
Lottotreffer liegt jedoch darin, dass das Geld
zweckgebunden ist. Es ist für die vollständige Sanierung
der ehemaligen Südzuckeranlagen zu verwenden. Von denen
stehen nur noch die zwei Zucker-Silos. So besteht also
jetzt die Chance, dass mit diesem Geld entweder die neuen
Erschließungsanlagen finanziert werden oder der Abriss der
Zuckersilos, so Fraktionsvorsitzender Roland Liebl. Die CDU
hat im Wahlprogramm den Abriss der Silos gefordert und
sieht mit diesem Förderzuschuss eine reale Chance. Nachdem
alle anderen Anlagen neben den Silos verschwunden sind,
bilden die beiden Silos zwei Fremdkörper, die den Maßstab
des Umfeldes spregen. Sie passen nicht mehr in die
Landschaft, so Stadtrat Erhard Schmitteckert.


CDU unterwegs
Zur Mittagszeit trafen sich Mitglieder der Fraktion und
des Stadtverbandes bei Stadträtin Ebru Baz auf dem
Benefiz-Hoffest der Kulturen. Mit Kuchenspenden und durch
reichlich Umsatz konnten wir die Arbeit des Vereins, der
sich die Themen Dialog, Integration und Freundschaft zur
Aufgabe gemacht hat, unterstützen. Die CDU wünscht
weiterhin viel Erfolg.

Thomas Deuschle zu Gast beim CDU Stadtverband
Auf Einladung des CDU Stadtverbandes berichtete der
Beigeordnete der Stadt Waghäusel, Thomas Deutschle, über
seine bisherige Arbeit. Dabei stellte er die Sacharbeit der
vergangenen Monate in den Mittelpunkt und erläuterte seine
Tätigkeitsbereiche. „Die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung
und den Vereinen in allen drei Ortsteilen sei ihm besonders
wichtig“, so der ehemalige Kornwestheimer.
Die CDU – Mitglieder ließen es sich nicht nehmen zu
einzelnen Themen konkret nachzufragen: Wie der Sachstand
beim Thema Sicherheitsdienst sei, wollte zum Beispiel der
Stadtverbandsvorsitzende Frank Burkard wissen. Roland Liebl
ging auf die Busverbindung nach Kronau ein: „Das war
ursprünglich ein Antrag der CDU“, so der
Fraktionsvorsitzende. Die CDU – Fraktion habe sich
lediglich für einen späteren Einführungszeitpunkt stark
gemacht, da durch einen längeren Vorlauf noch bessere
Zahlen zu erwarten gewesen wären.
Viel Raum in der Diskussion nahmen auch die Themen
gesplittete Abwasserrechnung, Stadtbahn und Entwicklung auf
dem Südzuckergelände ein. Stadtrat Erhard Schmitteckert
forderte in diesem Zusammenhang erneut den Abriss der
Zuckersilos. Einhellig begrüßten die Anwesenden die
Entscheidung der Firma Wirsol ihre Geschäftsräume in
Stadtteil Kirrlach zu erweitern. Die CDU hatte sich
bekanntlich in jüngerer Vergangenheit intensiv für den
Verbleib dieser Firma in Waghäusel eingesetzt.
Abschließend bedankte sich Thomas Deuschle ausdrücklich
bei Stadtverband und Fraktion der CDU für die gute
Zusammenarbeit und bot weiteren regelmäßigen Austausch an.

Stadtbahnverlängerung

Ende April sind die Gemeinderäte zu einer Informationsfahrt
beim KVV eingeladen. Die geplante Stadtbahnverlängerung von
Stutensee nach Bruchsal, Forst, Hambrücken und Waghäusel
geht damit in eine entscheidende Planungsphase. Der
stellvertretende CDU-Vorsitzende Ernst Schuhmacher stellte
dazu fest: "Wir befinden uns in einer überregionalen
Verantwortung. Ein solches Vorhaben darf nicht an einer
einzelnen Gemeinde scheitern".
Die Position der Gemeinderatsfraktion wurde bereits auf
einer Fraktionsklausur im Sommer 2009 festgelegt, so
Fraktionssprecher Roland Liebl. Wir sind uns der besonderen
Verantwortung bewusst, und fordern deshalb:
1. Frühzeitige Bürgerbeteiligung
2. Einbeziehung aller drei Stadtteile
3. Erarbeitung von Trassenvarianten mit weniger
Konfliktpotential
Gerade in Bezug auf den dritten Punkt dürfte die
Informationsfahrt am 24. April besonders interessant sein.
Laut Liebl wurden in jüngster Vergangenheit in der Region
sehr unterschiedliche Ansätze realisiert. Die Bandbreite
reicht dabei von so genannten "Tangentenlösungen", bis
"mitten durch". Der besondere Charme von Tangentenlösungen
liegt darin, dass sie vergleichsweise kostengünstig zu
realisieren sind, und vielen berechtigten Protesten wegen
der Trassenführung Rechnung getragen werden kann. Dafür
liegen die Haltestellen nicht mehr so zentrumsnah, was sich
bei der Akzeptanz und damit auch bei der
Kosten-/Nutzenanalyse im Rahmen der Bezuschussung als sehr
nachteilig erweisen kann.
Dieser Abwägungsprozess wird gerade für Waghäusel noch sehr
interessant werden, so Schuhmacher.

Fortsetzung der Schulsozialarbeit in Waghäusel gesichert
Schulsozialarbeiter vermitteln oft zwischen Lehrern, Eltern
und Schülern. Sie helfen bei Problemen jeder Art, sei es
bei Konflikten im Elternhaus, bei Konflikten der Schüler
und Schülerinnen untereinander oder bei Schwierigkeiten mit
Lehrern. Die Schulsozialarbeit kommt immer dort zum Tragen,
wo es zu Konflikten kommen kann, die nicht nur schulischer,
sondern auch privater oder persönlicher Natur sein können.
Es geht darum, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich
gegenseitig anzunähern und gut miteinander auszukommen.
Für diesen wichtigen Baustein in Waghäusel hatte sich die
CDU bereits sehr früh eingesetzt. Mit den aktuellen
Beschlüssen im Gemeinderat ist die Fortsetzung dieser
Arbeit in Waghäusel gesichert, so Fraktionsvorsitzender
Roland Liebl. Die Stelle kann in Kürze wieder
ausgeschrieben und neu besetzt werden.

Bericht von der Jahreshauptversammlung
Am 10. März ging die Jahreshauptversammlung der CDU mit
interessanten Neubesetzungen der Vorstandschaft über die
Bühne. Zuvor referierte der alte und neue Vorsitzende Frank
Burkard über die Arbeit der CDU der letzten zwei Jahre, von
der hier nur die wichtigsten Erfolge wiedergegeben werden
können: beginnend mit der Durchsetzung eines Sportplatzes
hinter der Alten Schule in Wiesental, wo ein
Nutzungskonflikt mit dem dortigen Altenheim erfolgreich
gelöst werden konnte, leitete er über zum Erwerb des "Dr.Herzog-Hauses"
in Wiesental durch die Stadt. Dort soll nun in zentraler
Lage eine Kleinkindbetreuung eingerichtet werden. Es
gelang, das Einsparpotential im neuen Haushalt um mehr als
eine Million zu erhöhen, und durch die Aufmerksamkeit des
Finanzexperten der Fraktion, Alfred Metzger, wurde ein
Fehler in der Abwasserkalkulation der Stadtverwaltung
entdeckt, die die Bürger ca. 30 Cent pro cbm Abwasser mehr
gekostet hätte. Und nicht zuletzt machte der von der CDU
favorisierte Kandidat für den Beigeordnetenposten das
Rennen; besonders hier wird die CDU auch weiterhin mit
großer Ernsthaftigkeit das Geschehen verfolgen.
Ganz aktuell konnte Alfred Metzger auch ein Urteil des
VGH Mannheim vermelden, der die Auffassung der CDU
bestätigte, dass die bisherige Gebührenkalkulation für das
Abwasser für diejenigen Bürger rechtswidrig ist, die
Dachwasser versickern lassen anstatt in den Kanal
abzuleiten. Leider konnte die CDU in der Vergangenheit eine
Berichtigung der städtischen Abwassersatzung gegen den
Willen vor allem der SPD nicht durchsetzen, so dass "Versickerer"
jahrelang zu hohe Gebühren zahlen mussten. Hier hat die CDU
also mal wieder recht behalten.
Als stellvertretende Vorsitzende wurden Rolf Mayer,
Ernst Schuhmacher und Tanja Adam bestellt, so dass jetzt
wieder alle drei Stadtteile in der Vorstandsspitze
vertreten sind. Nach lebhafter Diskussion wurde der alten
Vorstandschaft Entlastung gewährt.


Gemarkungsputz kann in der Gruppe richtig Spaß machen!
Das Sammelgebiet der CDU war, wie in den letzten Jahren
schon, die Landstraße zwischen Wiesental und Kirrlach. Und
wieder gab es allerlei Unrat entlang der Landstraße, der
dort eigentlich nichts verloren hat. Das Sammelergebnis war
ein "Erfolg", soweit man beim Müllsammeln von Erfolg
sprechen kann.
Besonders ärgerlich: Bereits am Sonntag früh befanden
sich schon wieder gefüllte Mülltüten auf dem Radweg, so
dass das schöne Bild der gesäuberten Landschaft nur wenige
Stunden uneingeschränkt zu genießen war.

Heribert Rech erneut nominiert
CDU Waghäusel war in Kronau gut vertreten
Eine stattliche Gruppe Waghäuseler CDU Mitglieder war
auf der Nominierungssammlung des Wahlkreiskandidaten für
die kommende Landtagswahl vertreten. Erwartungsgemäß wurde
der Innenminister des Landes Baden-Württemberg Heribert
Rech mit einem hervorragenden Ergebnis wieder gewählt.
Wir gratulieren!

CDU Waghäusel beim Politischen Aschermittwoch
Eine stattliche Abordnung der CDU Waghäusel besuchte den
politischen Aschermittwoch der CDU Karlsruhe-Land. Als
Gastrednerin war die ehemalige Kandidatin für das Amt des
Bundespräsidenten, Frau Dagmar Schipanski, geladen. Diese
beindruckte ihre Zuhörer vor allem mit klaren Positionen
zur aktuellen politischen Lage und zu grundsätzlichen
Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Eindringlich
warnte die Thüringerin vor einer Verharmlosung der Gefahr
durch die Linkspartei. Außerdem beschäftigte sie sich mit
Harz IV und dem Kauf von Steuersünder CD's. Nach dem hoch
interessanten Vortag kam die prominente Rednerin mit dem
Ortsverband Waghäusel noch ins persönliche Gespräch was für
alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis war.
Zum Abschluss der Veranstaltung erklärte der CDU
Kreisvorsitzende beim kommenden Kreisparteitag nicht mehr
als Vorsitzender kandidieren zu wollen. Offele schlug im
Namen des Kreisvorstandes den Europaabgeordneten Daniel
Caspary als seinen Nachfolger vor. Der Waghäusler
Stadtverbandsvorsitzende Frank Burkard sicherte darauf hin
Caspary die volle Unterstützung der Waghäusler
Parteifreunde zu.

CDU Waghäusel informiert sich bei Wirsol
Die CDU Waghäusel stattete der Firma Wirsol einen Besuch
ab, um sich über die Entwicklung der letzten Jahre und die
aktuelle Situation näher zu informieren. Nach den
einführenden Worten von des CDU Vorsitzenden Frank Burkard
erläuterte Wirsol – Geschäftsführer Markus Wirth die
Bemühungen der Firma um ein Gelände für die Zusammenlegung
der drei Standorte und einen Solarpark. Dabei wurde
deutlich, dass das Verwaltungs-
gebäude
und der Solarpark im Grunde nicht trennbar sind. „Wirsol
möchte die Arbeitsweise von großen Wechselrichtern
demonstrieren. Dazu muss entsprechend viel Strom auf einen
Wechselrichter geleitet werden. Pro Wechselrichter sind
etwa 2,5 Hektar Solarmodule erforderlich“, so Wirth. Im
Anschluss erläuterte der Geschäftsführer des Unternehmens
Stefan Riel, die Entwicklung der letzten Jahre. Es wurde
deutlich, wie sehr das Unternehmen expandiert und weltweit
moderne Projekte umsetzt. Dies unterstreicht u.a. eine
Auszeichnung des Bundespräsidenten eindrucksvoll. CDU –
Fraktionsvorsitzender Roland Liebl: „Wir müssen alles tun
um diesem Unternehmen, das derzeit viele neue Mitarbeiter
einstellet und dessen Räumlichkeiten aus allen Nähten
platzen, weiterzuhelfen.“

Haushaltsrede 2010

Den Text der Haushaltsrede 2010 der CDU-Fraktion gibt es
hier:
Haushaltsrede 2010

CDU will Sparhaushalt
Bei den Haushaltsvorberatungen war die
CDU- Fraktion die einzige politische Gruppierung im
Waghäusler Gemeinderat, die ein erheblich größeres Volumen
an Einsparungen als an Ausgaben beantragt hat.
CDU-Stadtverbandsvorsitzender Frank Burkard: "Wir wollen
einen der wirtschaftlichen Gesamtsituation angemessenen
Haushalt 2010." Als größter Brocken wurde auf Antrag der
CDU ca. eine halbe Million Euro beim Rathausanbau
eingespart. Leider konnte sich die CDU nicht mit allen
Vorschlägen durchsetzen, sodass wohl einige CDU Stadträte
derzeit überlegen ob sie dem Haushalt insgesamt zustimmen
können. Fraktionsvorsitzender Roland Liebl betonte, dass
man den Ausbau der Bolandenschule zur Ganztagesschule und
die Kleinkindbetreuung trotz knapper Kassen weiter
voranbringen wolle. Auch beim Thema Planungsrate für eine
Sporthalle der Realschule hatte die CDU klar signalisiert,
dass sie mit dem Verwaltungsvorschlag von 200.000 Euro
leben kann. Stadtverbandsvorsitzender Burkard fragte in der
öffentlichen Sitzung Bauamtsleiter Heribert Haag ob dieser
Betrag für die vorgesehenen Arbeiten in 2010 ausreichend
sei. Haag antwortete ausdrücklich mit ja! "Warum dann in
finanziell so schwierigen Zeiten 400.000 Euro beschlossen
wurden ist uns schleierhaft", so Burkard. Die CDU-Fraktion
freut sich außerdem über den Beschluss das ehemalige Dr.
Herzog Haus in der Wiesentaler Ortsmitte zu kaufen. "Wir
gewinnen durch dieses Grundstück erheblichen
städtebaulichen Gestaltungsspielraum, den wir in Wiesental
dringend brauchen", so Roland Liebl

CDU will Firma Wirsol in Waghäusel halten
Sondersitzung des Gemeinderats gefordert/ Welche Rolle
spielt die Stadtverwaltung?
Die CDU Waghäusel versucht derzeit aktiv den Weggang des
bekannten Unternehmens Wirsol aus Waghäusel zu verhindern.
Stadtverbandsvorsitzender Frank Burkard „Wir müssen alles
tun, um die 500 Arbeitsplätze und das entsprechende
erhebliche Gewerbesteuervolumen in Waghäusel zu halten.“
Wie die Schwetzinger Zeitung berichtete, ist die Wirsol AG
derzeit überregional auf der Suche nach Gewerbegelände für
ein neues Firmengebäude und einen weiteren Solarpark und
plant eine Investition von rund 20 Millionen Euro. Gut im
Rennen liegt dabei ein Gelände zwischen Neulußheim und
Reilingen, das jedoch derzeit lautstark von den örtlichen
Landwirten ebenfalls beansprucht wird. Unterdessen schießen
in Waghäusel Spekulationen ins Kraut, wieso es der
Stadtverwaltung nicht gelungen war, sich bereits im Vorfeld
dieser offiziellen Flächensuche mit dem Unternehmen über
einen Verbleib in Waghäusel zu einigen .
CDU Fraktionsvorsitzender Roland Liebl erläutert derweil
die Strategie der CDU-Fraktion: „Waghäusel muss die
aktuelle Situation akzeptieren und sich als einer unter
vielen Bewerbern positionieren und ein Angebot
ermöglichen“. Dazu habe seine Fraktion eine Sondersitzung
des Gemeinderats am 11.1.2010 beantragt und einen konkreten
Vorschlag ausgearbeitet. Dieser laute wie folgt:
1. Grundsatzentscheidung für einen Verbleib der Firma
Wirsol und die entsprechenden Aktivitäten.
2. Schaffung der Voraussetzungen, damit die
Eigentümer der in Frage kommenden Flächen dem Unternehmen
ein Angebot machen können.
3. Konkrete Schritte sind: Fortschreibung des
Flächennutzungsplans im Bereich „Waghäuseler Feld“,
Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan,
Kreisverkehr an der Hasslacher Straße mit Einbindung der
Wasenallee
4. Ersatzfläche für den Landwirt Meerwahrt, um
Probleme wie in Neulußheim von vorn herein
auszuschließen.
Der Bürgermeister ging in einer Email an die CDU –
Fraktion nicht auf den Vorschlag einer Sondersitzung ein.
Auch in der Sache zeigt er sich wie gewohnt defensiv. Er
habe der Firma Wirsol mitgeteilt, dass die Stadt
gesprächsbereit sei. Seither warte man auf eine Rückmeldung
des Unternehmens. Dumm nur, dass die Nachbargemeinden aktiv
versuchen, die Wirsol AG samt Arbeitsplätzen und
Gewerbesteuer für sich zu gewinnen.

CDU setzte Dienstzimmer des Beigeordneten durch
Empörung über die Darstellung der Sozialdemokraten
Die CDU Waghäusel sieht die Lösung im Waghäusler
„Dienstzimmerskandal“ als klaren politischen Erfolg.
Allerdings stoße die Außendarstellung des Sachverhalts in
den Reihen der Christdemokraten auf Empörung, so der CDU
Vorsitzende Frank Burkard. Hintergrund ist ein Bericht der
BNN in welchem die Sozialdemokraten den nun erfolgten
Dreieckstausch der Zimmer als ihre Idee bezeichnen und
betonen, ihr Besprechungszimmer zu räumen. Der
Fraktionsvorsitzende Roland Liebl dazu: „Ohne das
Engagement der CDU hätte der 1. Beigeordnete Thomas
Deuschle überhaupt kein eigenes Dienstzimmer.“ Außerdem sei
die Idee des Zimmertausches in den Reihen der
Christdemokraten entstanden und von ihm persönlich
beantragt worden. In diesem Zusammenhang habe die CDU
angeboten, das eigene Besprechungszimmer zur Verfügung zu
stellen.“ In der Tat erscheint es Zweifelhaft warum
ausgerechnet die Sozialdemokraten, die bekanntlich
Deuschles Gegenkandidaten unterstützen und in der Regel die
Aktivitäten des Bürgermeisters in Niebelungentreue
absegnen, sich Gedanken über das Dienstzimmer Deuschles
hätten machen sollen.
Insofern erscheint die Verärgerung bei der CDU und, wie
man hört, auch zunehmend bei den Bürgerinnen und Bürgern
nachvollziehbar: „Wir erwarten, dass sich in Waghäusel alle
an die demokratischen Spielregeln halten und das bedeutet
unter anderem Sachverhalte ehrlich darzustellen“, so
Burkard abschließend.

Rathausvize muss um Einzelzimmer kämpfen
Artikel aus der STUTTGARTER ZEITUNG vom 14.12.2009
Waghäusel: Wie der SPD-Abgeordnete und Bürgermeister
Heiler seinen unerwünschten Beigeordneten triezt. Von
Andreas Müller
Als kommunalpolitischer Sprecher der Landtags-SPD kann
Walter Heiler (55) aus reicher Erfahrung schöpfen. Schon
seit 25 Jahren sitzt der Jurist im Kreistag des Kreises
Karlsruhe, in den er gerade wieder mit einem Rekordergebnis
gewählt wurde. Seit zehn Jahren ist er zudem Bürgermeister
seiner Heimatstadt Waghäusel, bei deren 20 000 Einwohnern
er sich hoher Beliebtheit erfreut.
Umso mehr verwundert die Posse, mit der Heiler derzeit
von sich reden macht. Der Anlass ist eigentlich ein
erfreulicher: die stetig wachsende Stadt sollte erstmals
einen Beigeordneten bekommen. Der Rathauschef wusste auch
genau, wen er als zweiten Mann an seiner Seite haben
wollte: seinen bisherigen persönlichen Referenten und
Vizehauptamtsleiter Rainer Wagner, einen Einheimischen, der
sich in Waghäusel bestens auskennt und dort vielfältig
engagiert ist.
Doch die gut dotierte Stelle interessierte auch
Auswärtige - darunter den Juristen Thomas Deuschle (41) aus
Kornwestheim. Dort war er zunächst Pressesprecher des
Oberbürgermeisters und dann Leiter des Kultur- und
Sportamts. Im April kassierte Heiler seine erste
Niederlage: gegen seinen Willen wählte der Gemeinderat,
voran die CDU-Fraktion, Deuschle zum Beigeordneten. Die
Freude der Sieger währte nicht lange. Das Landratsamt hob
die Wahl auf, weil sie - entgegen der Warnung des
Bürgermeisters - vorschriftswidrig nicht öffentlich erfolgt
sei.
Beim zweiten Anlauf sah Heiler gute Chancen, doch noch
seinen Wunschkandidaten durchzubringen. Mehrere Hundert
Bürger, aufgewühlt durch eine wochenlange Diskussion über
die Personalie, drängelten sich im Juni bei der Sitzung in
einer Sporthalle, um das Duell zu verfolgen. Sie bekamen
Spannendes geboten: Im ersten Wahlgang gab es ein Patt, im
zweiten setzte sich Deuschle hauchdünn gegen Wagner durch.
Besonders bitter für den Rathauschef: vier Wochen später
hätte das Ergebnis wohl anders ausgesehen, denn bei der
Kommunalwahl verlor die CDU in Waghäusel drei Sitze. Er sei
Demokrat und müsse eben "demokratische Entscheidungen
akzeptieren", versichert Heiler heute.
Was seither geschah, vermittelte jedoch einen anderen
Eindruck; Beobachter sprechen sogar von Mobbing gegen den
neuen Beigeordneten. "Sie werden hier weder gebraucht, noch
will man Sie hier haben", hatte ein Anonymus dem Wahlsieger
geschrieben. An diese Devise schienen sich auch Heiler und
seine Verwaltung zu halten. Erst dauerte es Wochen, bis der
Gewählte endlich das Datum seines Amtsantritts erfuhr. Als
Deuschle am 1. November schließlich in Waghäusel begann,
erwartete ihn eine böse Überraschung: Ein eigenes Zimmer,
eröffnete ihm der Bürgermeister, könne man ihm wegen der
Raumnot im Rathaus nicht bieten. Er müsse sich bis auf
weiteres mit einem Schreibtisch im Büro des
Hauptamtsleiters begnügen.
Das war ein landesweit beispielloser Affront, aber
Deuschle machte gute Miene zum üblen Spiel. Es habe "auch
Vorteile", wenn er sich von dem erfahrenen Amtsleiter "auf
kürzestem Weg" informieren könne. Sein unterlegener
Gegenkandidat - der Gipfel der Provokation - bezog derweil
ein neues Büro ganz nah beim Bürgermeister. Es blieb nicht
beim "Dienstzimmerskandal", wie die Lokalpresse schrieb.
Auch sonst wirkten Heiler & Co. entschlossen, den Neuen zu
ignorieren. Auf der Internetseite der Stadt fand sich
wochenlang keinerlei Hinweis, dass es inzwischen einen
Beigeordneten gab - von einer Telefondurchwahl ganz zu
schweigen. Und zum Bürgerball erhielt er weder eine
Einladung noch, was sich angeboten hätte, ein paar warme
Begrüßungsworte des Bürgermeisters.
Von Mobbing will Heiler gleichwohl nichts wissen; diesen
Vorwurf weise er "entschieden zurück". Inzwischen hat der
Rathauschef ein schönes Einzelzimmer gefunden, in das sein
Vize zu Jahresbeginn einziehen soll. Auf der Waghäuseler
Homepage gibt es ihn mittlerweile auch. Deuschle habe ihm
"loyale Mitarbeit" zugesichert, sagt Heiler, man werde gut
kooperieren: "Was war, ist vergessen." Sein Verhältnis zum
Bürgermeister sei "nicht belastet", versichert Deuschle
seinerseits. Nach gewissen "Anlaufschwierigkeiten" habe man
sich "gut zusammengerauft". Im Übrigen fühle er sich in
Waghäusel "mit offenen Armen aufgenommen" - jedenfalls
"größtenteils".

Waghäusel bundesweit einmalig
Leserbrief aus den BNN vom
01.12.2009
Zur Diskussion um ein Dienstzimmer für den Ersten
Beigeordneten von Waghäusel: Es ist eine richtige
Provinzposse, was Bürgermeister Heiler aufführt. Eine
Beigeordnetenstelle für notwendig zu erklären, dies vom
Gemeinderat beschließen zu lassen, die Stelle ausschreiben
und dann mal testweise eine nichtöffentliche Wahl
durchführen ist schon sehr verwunderlich. Bürgermeister
Heiler kennt sicher die Gemeindeordnung. Die geheime
Testwahl ergab dann nicht das gewünschte Ergebnis und wurde
auf Veranlassung des Bürgermeisters für ungültig erklärt.
Auch die öffentliche Wahl ergab letztlich nicht das
gewünschte Ergebnis.
Nun muss der vom Gemeinderat mit Mehrheit gewählte
erster Beigeordnete dafür büßen Er bekommt einfach nicht
das ihm zustehende Dienstzimmer. Bürgermeister Heiler gibt
dem Beigeordneten der Stadt Waghäusel den Platz des
unterlegenen Bewerbers und gibt seinem persönlichen
Sachbearbeiter ein eigenes Dienstzimmer. Ein solcher Fall
von Amtsausübung ist bundesweit einmalig. Bürgermeister und
die Stadt Waghäusel blamieren sich mit diesem Sachverhalt.
Wie will Waghäusel als künftige Große Kreisstadt
geeignetes Personal bekommen oder Ersatz für seinen
demnächst in Pension gehenden Hauptamtsleiter gewinnen,
wenn es bekannt wird, wie in Waghäusel der Chef mit seinen
ihm unterstellten Beamten umgeht? Fürsorge nur für
Auserwählte?
Dass der neue Beigeordneter beim Bürgerball nicht
öffentlich begrüßt wurde, ist beschämend und ein Teil des
in Waghäusel vom Bürgermeister praktizierten Mobbing. Und
an den Themenfelder EDV und Personalwesen, die
Bürgermeister Heiler anstatt wie ausgeschrieben dem
Beigeordneten an seinen persönlichen Sachbearbeiter
übertrug, sieht man ja die Auswirkungen. Fünf Monate nach
der Wahl zum ersten Beigeordneten, gibt es den
Beigeordneten auf der Homepage der Stadt Waghäusel noch
nicht. Er wird als nicht existent behandelt. Kein Name,
keine Telefonnummer, keine Raumnummer nichts wird erwähnt.
Wer trägt wohl für diesen Sachverhalt die Verantwortung?
Wolfgang Stöckle, Rheinstraße 14, Waghäusel

Impuls zum Ausbau der Regenwasserversickerung gefordert
Die Auswirkungen der Flächenversiegelungen der letzten
Jahre machen sich durch steigende Abwasserpreise auch in
Waghäusel bemerkbar, so Fraktionsvorsitzender Roland Liebl
beim kommunalpolitischen Stammtisch der CDU. Ab Januar ist
mit einer Erhöhung von ca. 6 % zu rechnen. Ein Problem für
Waghäusel besteht darin, dass wir eine
Mischwasserentsorgung haben, d.h. Regen- und Schmutzwasser
werden in einem gemeinsamen Kanal zur Kläranlage
transportiert. Bei Starkregen reichen die unterirdischen
Speicherkapazitäten nicht aus, um die Wassermassen
aufzufangen.
CDU-Vorsitzender Frank Burkard führte aus, dass trotz
erheblicher Investitionen in den letzten Jahren auch in
Zukunft regelmäßig Mischwasser direkt in den Duttlacher
Graben oder den Wagbach abgeleitet werden muss. Dieses
Wasser ist stark verdünnt, aber dennoch in erster Linie
eins: ungeklärtes, mit Schadstoffen belastetes Abwasser.
Das könnte vermieden werden, wie z.B. alle Waghäuseler
Neubaugebiete der letzten Jahre zeigen. Von dort darf kein
Tropfen Regenwasser mehr in das Abwasser gelangen.
Die CDU-Fraktion fordert deshalb einen Impuls zum Ausbau
der freiwilligen dezentralen Regenwasserversickerung. Es
muss ein Anreiz zur Niederschlagsversickerung von Dach- und
Hofflächen auf dem Grundstück geschaffen werden, so
Stadträtin Ebru Baz. Viele Gemeinden haben das bereits
erkannt, und fördern diese Maßnahmen durch günstigere
Abwassergebühren. Damit ergeben sich Kostenvorteile für
alle. In Zeiten knapper Haushaltskassen ist dies
interessant, weil jeder Cent für Wichtigeres benötigt wird,
wie z.B. den Ausbau der Ganztagesbetreuung, so Liebl.
Außerdem würde die Gebührengerechtigkeit durch eine
Gleichbehandlung alle Waghäuseler Grundstücke bei der
Abwasserentsorgung wieder hergestellt. Bisher müssen alle
für die Beseitigung von Niederschlagswasser bezahlen, auch
wenn sie bereits alles auf dem eigenen Grundstück
versickern müssen.
Erleichtert zeigten sich alle Fraktionsvertreter
darüber, dass die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene
24-prozentige Preiserhöhung nicht Realität wird. Auf
intensive Nachfrage des Stadtrates Alfred Metzger hatte der
Bürgermeister dem gefassten Gemeinderatsbeschluss
widersprechen müssen, weil die Sitzungsvorlage der
Verwaltung gravierende Fehler enthielt. Damit steht dieses
Thema bereits am 14. Dezember erneut auf der Tagesordnung
des Gemeinderates in Waghäusel.

Archivbild
der CDU: Feuerwehr und Bauhof am Duttlacher Graben bei der
Beseitigung von Resten nach einem Starkregen

Ganztagesbetreuung hat oberste Priorität
„Der konsequente Ausbau der Ganztagesbetreuung hat für
uns oberste Priorität in den Haushaltsberatungen für das
Jahr 2010“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Roland Liebl beim
kommunalpolitischen Stammtisch der CDU Waghäusel. Bereits
im laufenden Haushalt 2009 war es die CDU, die mit ihrem
Antrag
den Mensabau in der Bolandenschule erst ermöglichte. Ein
ordentliches Mittagessen ist ein notwendiges Muss bei der
Umstellung auf die Ganztagesschule, so Liebl. Bereits im
kommenden Schuljahr wird der Ganztagesbetrieb in den
Eingangsklassen der Grund- und Hauptschule an der
Bolandenschule starten. Das Angebot steht für alle
Waghäuseler Schüler zur Verfügung. Ein sukzessiver Aufbau
gibt allen Beteiligten die Gelegenheit, sich mit den neuen
Aufgaben und Abläufen vertraut zu machen. Für den
bedarfsgerechte Ausbau setzt sich unsere Fraktion
uneingeschränkt ein, so Gemeinderat Frank Burkard.
Ein weiterer Schwerpunkt der CDU-Fraktion liegt auf den
finanziellen Randbedingungen. Alles was wir planen, muss
auch bezahlbar sein. Dies wird die große Herausforderung
bei den anstehenden Haushaltsberatungen sein. Neue Schulden
können für Waghäusel keine Lösung sein.
Für viele überraschend war die Feststellung, dass es
zahlreiche Verkehrs- und Sanierungsprojekte in Waghäusel
gibt, für die von uns schon seit Jahren Finanzmittel
beantragt und vom Gemeinderat auch genehmigt wurden, ohne
dass diese dann abgerufen werden. Wie Liebl erläuterte,
wurden z.B. von den Mitteln für den Straßenrückbau in der
Kirrlacher Hauptstraße weder 2008 noch 2009 nennenswerte
Beträge abgerufen, obwohl die Umgehung seit nunmehr 18
Monaten fertig gestellt ist. Vom Waghäuseler
Verkehrsleitsystem ist auch noch nichts zu sehen, so
Burkard. Hier wünscht sich unsere Fraktion eine
konsequentere Umsetzung der vom Gemeinderat gefassten
Beschlüsse.

Herzlichen Dank!
Ein Rückblick auf die Bundestagswahl stand im
Mittelpunkt des kommunalpolitischen Stammtisches unter der
Leitung des Fraktionsvorsitzenden Roland Liebl. Liebl
überbrachte den persönlichen Dank von Olav Gutting an die
Bürgerinnen und Bürger von Waghäusel, die ihn mit 48,26 %
der Erststimmen wieder in den Bundestag gewählt haben. Im
Spargelwahlkreis Bruchsal-Schwetzingen lag Gutting erstmals
in allen Gemeinden klar vorne. Sein persönliches Ergebnis
liegt deutlich über dem Parteiergebnis, welches durch die
Zweitstimmen ermittelt wird. Dies zeigt die hohe Akzeptanz
von Gutting in der gesamten Region, so Liebl.
Im kommunalpolitischen Teil des Stammtisches bekräftigte
Liebl die klare Unterstützung der CDU-Fraktion zum weiteren
Ausbau der Ganztagesbetreuung in den Waghäuseler Schulen
und Kindergärten. Gerade jetzt zum Schuljahresanfang finden
in allen Einrichtungen die wichtigen Elternabende statt.
Liebl forderte die Eltern auf, ihre persönlichen Wünsche
klar und deutlich zu äußern, und über die zuständigen
Gremien wie z.B. Elternbeirat und Schulkonferenz die
notwendigen Voraussetzungen zum weiteren Ausbau zu
schaffen.

"Waghäusel von einem schaurigen Mythos umgeben"
CDU feierte Freiheitsfest zur Erinnerung an die Badischen
Revolution vor 160 Jahren Waghäusel-Wiesental
"Unerhört mutig kämpften die Revolutionstruppen. Die Kämpfe
im Raum Philippsburg-Waghäusel-Wiesental sind von einem
Kranz von Legenden umgeben. Auch wenn ein anderer Ausgang
der Schlacht um Waghäusel das militärische Scheitern der
revolutionären Bewegung in Baden nur aufhalten, nicht
jedoch hätte verhindern können, ist Waghäusel bis heute von
einem schaurigen Mythos umgeben. Ort und Schlacht blieben
Beweis für die Verwundbarkeit der fürstlichen Heere – und
ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft."
So beurteilte der Philippsburger Gebhard Fieser die
"Schlacht bei Waghäusel" nicht nur in seinem Buch "Das
Sturmjahr 1849", sondern auch vor gut 150 Zuhörern in
Waghäusel: direkt dort, wo vor 160 Jahren unter großen
Verlusten um jeden Quadratmeter gekämpft worden war. Auf
dem Areal der Zuckerfabrik lagerte eine Division, die zu
den Truppen gehörte, die der geflohene Großherzog zu Hilfe
gerufen hatte. Beim ihrem vierten Angriff stürmten die
badischen Freiheitskämpfer die Verteidigungsstellungen der
Preußen hinter der (heute teilweise noch vorhandenen)
mannshohen Mauer rings um die Fabrikgebäude.
Die „Entscheidungsschlacht bei Waghäusel“ 1849, dem ein Tag
zuvor das Gefecht bei Wiesental vorausgegangen war, bei dem
Prinz Friedrich Karl von Preußen – der Neffe des späteren
deutschen Kaisers Wilhelm I. - verwundet wurde, läutete
letztlich die Niederlage der Freiheitskämpfer ein. An die
Volkserhebung sollte nichts mehr erinnern. Deshalb müssten
auf Befehl der preußischen Besatzer alle Grabkreuze
entfernt und alle Gräber eingeebnet werden. Und nichts
erinnert auch mehr an die Gräber der Freischärler bei
Kirrlach und Neulußheim.
Mit
einem großen „Freiheitsfest“ auf geschichtsträchtigem Boden
gedachte die CDU Waghäusel der badischen Freiheitsbewegung.
„Wir denken heute an den Mut und den Idealismus derer, die
ihr Leben für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte
gelassen haben“, betonte CDU-Vorsitzender Frank Burkard.
Bundestagsabgeordneter Olav Gutting würdigte die Initiative
der CDU vor Ort. In einem Gedicht beschrieb Emil Erbe die
damaligen Verhältnisse in Wiesental und berichtete über
seine Ururgroßmutter Maria Josepha Wittmer, der Kopf der
Wiesentaler „Umsturzpartei“.
Im Mittelpunkt des Freiheitsfestes, zu dem im Laufe des
Tages etwa 350 Besucher kamen, stand ein einstündiger
Vortrag von Gebhard Fieser, der in freier Rede über die
Vorgeschichte, den Verlauf und die Folgen der Volkserhebung
informierte. Ihn zeichnet ein exzellentes Fachwissen aus.
Wen wundert's: Er ist nicht nur Buchautor, sondern auch
Beauftragter der Stadt Philippsburg für die überregionale
Aktion "Straße der Demokratie". Bereits 1949 hatte sein
Vater, Josef M. Fieser, eine Denkschrift über die Zeit von
1848/49 herausgebracht.
Der "Gedenktag" hatte mit einem ökumenischen Gottesdienst
unter dem Thema „Freiheit muss verantwortet sein“ begonnen,
den Pfarrer Karl-Heinz Westermann aus Mannheim gestaltete.
Sein Appell: "Wir sind es den Revolutionären schuldig, dass
sie ihren Einsatz nicht umsonst geleistet haben." Zum
Programm gehörten Darbietungen des vierköpfigen Musik- und
Gesangsgruppe "Bürgerglück". Ihre Revolutions- und
Freiheitslieder wie "Deutschland, strecke die Glieder", das
"Badische Wiegenlied" und "Die Gedanken sind frei", gingen
unter die Haut.

Einzelhandelskonzept für die Stadt Waghäusel
Rückmeldungen von Vertretern des Handwerk- und
Gewerbevereins Wiesental e.V., vertreten durch ihren
Vorsitzenden Peter Bonsch, standen im Mittelpunkt des
letzten kommunalpolitischen Stammtisches beim Schützenfest
in Kirrlach. Breite Zustimmung fand der CDU-Wunsch, dem
Einzelhandel Gelegenheit zu gegeben, das von der Stadt
beauftragte Einzelhandelskonzept kennen zu lernen und
hierüber Anmerkungen und Bedenken zu äußern, so
Fraktionsvorsitzender Roland Liebl.
Die im HGV organisierten Geschäftleute stehen den im
Gutachten ausgearbeiteten Vorschlägen positiv gegenüber und
befürworten eine Verabschiedung des Konzeptes in der
vorgelegten Form, allerdings mit einer Ergänzung. Das
Einzelhandelskonzept sieht vor, dass neue Geschäfte mit
zentrumsrelevanten Sortimenten nur noch in zentralen
Versorgungsbereichen angesiedelt werden dürfen. Den jetzt
in zentralen Versorgungsbereichen ansässigen Geschäften
sollte es trotz dieser Einschränkungen möglich sein, in
eine Ortsrandlage zu wechseln, wenn der Fortbestand des
Gewerbebetriebes in der Zentralen Lage nicht mehr gesichert
werden kann. Hintergrund für diese Ergänzung sind die nicht
ausgeräumten Bedenken, dass eine zukünftige Trassenführung
der Stadtbahn durch die Mannheimer Straße zu einem
anhaltenden Umsatzrückgang führen wird, der einen
wirtschaftlichen Betrieb der Geschäfte unmöglich macht. In
solch einem Fall hätten die jetzt in den zentralen
Versorgungsbereichen befindlichen Betriebe keine Chance,
auf die dann sicherlich gut frequentierten Nahbereiche
(Ortsrandlagen) auszuweichen, weil dort das
Ansiedlungsverbot greift, so Bonsch. Es bliebe also nur die
Geschäftsaufgabe oder die Abwanderung in eine andere
Ortschaft möglich. Der HGV und seine Mitglieder stehen
einer Stadtbahn nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber,
hinsichtlich einer geeigneten Streckenführung durch den
Ortsteil Wiesental und einer damit verbunden Neuordnung der
Verkehrsplanung herrscht bei den Geschäftsleuten jedoch
große Skepsis.
Stadträtin Ebru Baz und Fraktionsvorsitzender Roland
Liebl sagten den Vertretern des HGV zu, die gegebenen
Hinweise und Rückmeldungen bei den weiteren Beratungen im
Gemeinderat zu beachten.

CDU-Fraktion startet noch in der Sommerpause mit der
Arbeit für die neue Periode
Nach ihrer konstituierenden Fraktionssitzung am 07.
Juli, sowie der konstituierenden Gemeinderatssitzung am 13.
Juli sind die Aufgaben in der CDU-Fraktion zugeordnet. Die
Abstimmungen ergaben folgendes Ergebnis:
- Fraktionsvorsitzender: Roland Liebl
- Stellvertreter: Frank Burkard und Manfred Klein
- Bürgermeisterstellvertreter: Uli Roß
- Mitglieder im Technischen Ausschuss: Roland Liebl,
Rolf Mayer, Erhard Schmitteckert
- Mitglieder im Umwelt- und Verkehrsausschuss: Ebru Baz,
Walter Heiler, Paul Marx
- Mitglieder im Verwaltungsausschuss: Frank Burkard,
Manfred Klein, Uli Roß
- Vertreter im Zweckverband Wasser: Alfred Metzger
- Vertreter im Zweckverband Abwasser: Alfred Metzger
Wie Fraktionsvorsitzender Roland Liebl mitteilte, wird
die Sommerpause für die inhaltliche Arbeit genutzt. Neben
einer Fraktionsklausur im August ist bereits ein Bericht
aus dem Gemeinderat für Anfang September geplant. Ganz
aktuell wird es u.a. um die von uns geforderte
Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung der Ortsmitte in
Kirrlach gehen, die inzwischen für den 23. Juli 2009
terminiert wurde.

Ein Großes Dankeschön an alle unsere Wähler!
Mit einer starken Truppe ist die CDU am 07. Juni 2009
zur Gemeinderatswahl angetreten. Erfahrene
Kommunalpolitiker, aber auch neue Kräfte, konnten die Wahl
für sich entscheiden.
Mit 54.671 Stimmen bleibt die CDU die stärkste Liste.
Folgende zehn Bewerberinnen und Bewerber wurden von
Ihnen gewählt:
Ebru Baz,
Frank Burkard,
Walter Heiler,
Manfred Klein,
Paul Marx,
Rolf Mayer,
Alfred Metzger,
Roland Liebl,
Uli Roß,
Erhard Schmitteckert
Bei einer Fortsetzung der Fraktionsgemeinschaft mit der
Jungen Liste würden die neue Fraktion wie bisher über 13
Stimmen im Gemeinderat verfügen.

Ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl am
07. Juni 2009



Leserbrief zu "Beigeordnetenwahl ist nichtig"
Der Bürgermeister von Waghäusel hat zu diesem
Tagesordnungspunkt inzwischen die Schweigepflicht der
Gemeinderäte aufgehoben. Damit dürfen wir uns als
Beteiligte öffentlich äußern. Viele wichtige Details waren
nicht Bestandteil der Prüfung durch die Rechtsaufsicht, und
sind für die Nichtigkeit des Beschlusses auch unerheblich,
so eine aktuelle Auskunft der kommunalen Rechtsaufsicht.
Ich halte es für unerlässlich, dass die Öffentlichkeit über
die Vorgänge im Rathaus und dem Gemeinderat umfassend
informiert wird, damit sie sich eine eigene Meinung bilden
kann. Nur so funktioniert Demokratie:
1. Der Bürgermeister ist Herr der Tagesordnung und für
die rechtlich einwandfreie Vorbereitung der
Sitzungsunterlagen verantwortlich. Die Gemeindeordnung
sieht vor, dass der Bürgermeister den Tagesordnungspunkt
benennt und möglichst einen Beschlussvorschlag erstellt.
Mit einem Vorlauf von fast drei Wochen und folgendem
Tagesordnungspunkt wurde der Gemeinderat von Waghäusel
eingeladen:
"Vorstellung der Bewerber/innen um die Stelle des 1.
Beigeordneten (ab 18:30 Uhr) und Entscheidung über die
Stellenbesetzung"
Ferner heißt es:
"Beschlussvorschlag/Antrag: Wahl des 1. Beigeordneten"
Warum fehlt dieser Teil in der öffentlichen
Berichterstattung?
2. Die Frage öffentlich/nichtöffentlich wurde von
mehreren Bewerbern und einigen Gemeinderäten im Vorfeld,
und teilweise noch in der Gemeinderatssitzung selbst,
angesprochen. Es gab bis kurz vor Sitzungsbeginn immer nur
eine Antwort: Nichtöffentlich muss sein, weil einige
Bewerber um strengste Vertraulichkeit gebeten hatten.
Selbst in der Sitzung wurde diese Rechtsauffassung noch als
zulässig bestätigt. Warum wurde nicht im Vorfeld eine
schriftliche und verbindliche Rechtsauskunft eingeholt?
3. Wenn die Bedenken des Bürgermeisters gegen die
Rechtmäßigkeit seiner eigenen Sitzungsvorbereitung wirklich
so groß waren: Warum hat er den Tagesordnungspunkt
überhaupt aufgerufen? Als Bürgermeister steht im das Recht
zu, den Tagesordnungspunkt einfach abzusetzen. Dazu braucht
er keine einzige Stimme aus dem Gemeinderat!
4. Nach dem der Beschluss gefallen war: Warum hat der
Bürgermeister nicht von der Gemeindeordnung Gebrauch
gemacht, und innerhalb der vorgesehenen Frist von einer
Woche Widerspruch eingelegt?
5. Welche Ziele werden hier verfolgt?
Roland Liebl
Fraktionsvorsitzender CDU/JL-Fraktion

Bericht vom kommunalpolitischen Stammtisch
Gastgeberin des kommunalpolitischen Stammtischs der CDU am
vergangenen Sonntag war die Gemeinderats-Kandidatin Ebru
Baz. Auf dem Gelände der Spedition Baz wurden mit einigen
Bürgern wieder aktuelle Themen besprochen. Anwesend war
diesmal die komplette Fraktions- und Parteispitze mit
Dieter Amann, Roland Liebl und Frank Burkard. Zunächst
überraschte der Vorsitzende des DRK Ortsteil Waghäusel mit
dem Superlativ des kleinsten Ortsverband im Landkreis;
dennoch ein unschätzbarer Gewinn für die Waghäusler Bürger
im Notfall, denn die ehrenamtlichen Retter sind im
Ernstfall in kürzester Zeit am Einsatzort und überbrücken
so lebensrettende Minuten bis zum Eintreffen des
Notarztwagens, der je nach Standort bis zu 30 Minuten auf
sich warten lassen kann. Allerdings entstehen dem Verein
mit der Unterhaltung seiner Fahrzeuge immense Kosten, die
schwer zu decken sind.
Die
CDU unterstützt Bestrebungen um den Bau einer Fahrzeughalle
und Anträge auf Zuschüsse an die Stadt; es darf nicht sein,
dass Lebensretter an ihren Kosten ersticken, besonders die
älteren Bürger benötigen eine wohnortnahe Notfallrettung !
Spenden an den Verein sind notwendig und willkommen, bitte
wenden Sie sich ggf. an Herrn Schlindwein, Haslacher Str.
5. Weiteres Thema war die Verkehrsbelastung in Wiesental,
Pestalozzi- und Melanchtonstraße. Der stellvertretende
CDU-Vorsitzende und Kandidat für den Gemeinderat, Dieter
Amann, wies daraufhin, dass die die Stadt bisher der Bitte
der CDU um Durchführung einer Verkehrszählung und
Geschwindigkeitsmessungen noch nicht nachgekommen ist.
Fraktionschef Liebl sicherte zu, insoweit nochmals – im
Gegensatz hoffentlich zu den Autofahrern in den genannten
Straßen – aufs Tempo zu drücken. Frank Burkard gab
abschließend einen Abriss um die Vorgänge bei der
Beigeordnetenwahl, und gab damit Anlass zu Unmut bei den
zahlreichen Zuhörern. Hier wird die CDU weiterhin
ausschließlich das Gemeinwohlinteresse im Auge behalten !

Hebewerke sind jetzt dicht
Laut einer Pressemeldung der Stadt Waghäusel vom Mai
2009 sind jetzt zwei weitere Hebewerke in Waghäusel dicht.
Damit ist eine lange Forderung der CDU/JL-Fraktion nun
endlich umgesetzt, so Fraktionsvorsitzender Roland Liebl.
Den Anwohnern hat es im wahrsten Sinne des Wortes
gestunken. 35 und 45 Jahre alt sind die Hebewerke in der
Beethovenstraße und in der Ringstraße im Waghäuseler
Stadtteil Wiesental schon. Mehr und mehr war die
Wohnbebauung an die beiden Einrichtungen zur Weiterleitung
der Abwässer des angrenzenden Ortsgebietes herangerückt
beziehungsweise gleichzeitig mit den Abwasserleitungen
errichtet. Teils starke Geruchsbelästigungen waren die
Folge. Nun wurden die Hebewerke abgedichtet. Dazu wurden
die Betonumrandungen der Hebeanlage mit einem Kombiband
unterlegt und darauf dann Stahl-Trapez-Sandwichelemente mit
PU-Kern aufgedübelt. Die Kosten der Maßnahme beliefen sich
auf rund 6 500 Euro. Aufgrund der luftdichten Konstruktion
seien die Geruchsprobleme nunmehr beseitigt, so das
zuständige Tiefbauamt der Stadt. Die Faulgase werden über
bereits vorhandene Kamine geruchsfrei abgezogen.
Aber: Auf Antrag der CDU/JL-Fraktion wurde das Geld
bereits im Haushalt 2008 eingestellt! Warum erfolgte die
Realisierung erst im Jahr 2009?

Newsletter der CDU Waghäusel


Newsletter der CDU Waghäusel


Newsletter der CDU Waghäusel


Geothermie - Energie die aus der Erde kommt
Projekte für Waghäusel?
Die CDU - Waghäusel besuchte bereits am 4. Februar 2006
die Baustelle und nun am 16. März 2009 das in Betrieb
befindliche Geothermiekraftwerk geox in Landau. Die
Geothermieanlage wurde auf dem Gelände ehemaliger
französischer Kasernen errichtet. Eine interessierte Gruppe
von 20 Personen fuhr mit PKW nach Landau, um den Vortrag
und die Besichtigung des Kraftwerks zu erleben. Der Vortrag
mit der Präsentation stand unter dem Motto: „Träumerei oder
heiße Alternative!?“ Man unterscheidet
Oberflächengeothermie für Wärmepumpen bis ca. 100 m Tiefe
und Tiefengeothermie. Weltweit sind bereits über 9000 MW
Leistung als Geothermiekraftwerke installiert. Die
Geothermieanlage der Firma geox in Landau ist mit 3 MW el.
die bisher größte in der BRD und bereits seit über 1 Jahr
in Betrieb. Geothermie bedeutet die Nutzung der der Erde
innewohnenden Wärme. Mit zunehmender Tiefe steigt die
Temperatur in Landau um ca. 5° C pro 100 m. In 3000 m Tiefe
liegt die Temperatur in Landau bei 160°C. Von der Erde sind
99 % heißer als 1000 Grad! Die Erdwärme entsteht zu 70 %
durch radioaktiven Zerfall. Mittels einer Pumpe wird das
heiße Wasser gefördert. Die Wärme erzeugt in einem
Sekundärkreislauf Pentan-Dampf, der eine Turbine antreibt.
Die Kondensation des Abdampfes erfolgt mit Luftkühlung. Das
abgekühlte Wasser wird zur Zeit mit 70 Grad wieder in die
Tiefe gepresst. Bis nächsten Winter wird Heizwärme in ein
Fernwärmenetz eingespeist, das 1000 Haushalte mit Heizwärme
versorgt. Die 1. Bohrung auf 3000 m Tiefe kostete 4 Mio €,
die gesamte Anlage 21 Mio €. Die Anlage erzeugt 22 Mio. kWh
Strom pro Jahr. Dabei gibt es keine Abgase und keine Asche
und läuft Tag und Nacht. Einfach ideal.

"Es wird schon einer kommen, der es wieder aufhebt!"

(v.l.n.r) Ernst Schuhmacher, Andrea Nemeth, Siegfried
Harstall, Claus Nemeth, Jannik Adam, Frank Burkard, Tanja
Adam, Paul Marx, Paul Steputat, Ines Henkenhaf, Vinzenz
Trunk; vorne: Silvan und Matteo Nemeth
"Ins Kreuz" ging ihre Aufgabe auch den Helferinnen und
Helfern der CDU Waghäusel, die an der Landstraße zwischen
Wiesental und Kirrlach einige Stunden lang damit
beschäftigt waren, den achtlos weggeworfenen Müll ihrer
gedankenlosen Mitmenschen einzusammeln. Erleichtert zeigte
sich die "Putzkolonne" unter Leitung von Roland Liebl, über
die von Jahr zu Jahr geringer werdende "Ausbeute".
Kopfschütteln gab es jedoch für die Zeitgenossen auf der
Landstraße, die anscheinend kaum dazulernen und ihren
Abfall nach wie vor in die Straßengräben werfen - nach dem
Motto: "Es wird schon einer kommen, der es wieder aufhebt!"

Newsletter der CDU Waghäusel


CDU nominiert die Kandidaten für die Kreistagswahl
Hambrücken/Waghäusel. Die CDU hat im gemeinsamen Wahlkreis
Hambrücken-Waghäusel am vergangenen Donnerstag bei einer
gemeinsamen Mitgliederversammlung der beiden Ortsverbände
ihre Kandidaten nominiert. Angeführt wird die Liste von den
beiden amtierenden Kreisräten der CDU:
1. Uli Roß (Wiesental)
2. Thomas Ackermann (Hambrücken)
3. Roland Liebl (Kirrlach)
4. Alfred Metzger (Wiesental)
5. Ludwig Oelbach (Hambrücken)
6. Manfred Klein (Kirrlach)


Aktuelle Themen beim kommunalpolitischen Stammtisch
Sperrmüll - Elektroschrott - Lärmschutz - Grundversorgung
Gut nachgefragt war der kommunalpolitische Stammtisch
der CDU am vergangenen Sonntag, der vom Vorsitzenden Frank
Burkard im Beisein der neuen Gemeinderatskandidaten
eröffnet wurde. Der stellvertretende Vorsitzende Dieter
Amann – ebenfalls Kandidat - hatte sich eingehend
informiert und nahm fachkundig Stellung zu vielen
Bürgerbeschwerden, die Sperrmüllabfuhr betreffend. Dabei
stellte sich heraus, dass sich deren Organisation leider
vorwiegend an den Interessen der Entsorgungsindustrie
ausrichtet, und weniger an den Bedürfnissen des zahlenden
Bürgers, der sich eine einfache, schnelle und vollständige
Abholung wünscht. Dass der Müll häufig teilweise einige
Tage stehen bleibt, ist ein echtes Ärgernis, so Dieter
Amann, der gleichzeitig die Bürger dazu aufruft,
Müll-Beschwerden beim nächsten Stammtisch vorzubringen, wo
man um Lösungen bemüht sein wird.
Der
Kirrlacher Kandidat Ernst Schuhmacher bestätigte, dass bei
der früheren Firma Stöckl kein Elektroschrott mehr
abgegeben werden kann, und beklagte diesen Rückschritt.
Denn bisher wurde immer behauptet, für Waghäusel würde sich
nichts ändern. Die CDU-Fraktion wird Gespräche führen mit
dem Ziel, den alten Zustand wiederherzustellen.
Weiteres Thema beim Stammtisch war der Ausbau des
Lärmschutzes, hier wurde von Ebru Baz eine Verlängerung und
Ertüchtigung des Erdwalls an der Kirrlacher Str. in
Waghäusel thematisiert und von der CDU befürwortet.
Im Argen liegt auch die innerörtliche Grundversorgung in
Wiesental, nachdem in der Ortsmitte bisher noch jeder
Lebensmittelhändler eingegangen ist. Fraktionschef Roland
Liebl wird auch hier nicht locker lassen und eine
strategische Planung von der Verwaltung einfordern.
Im Vorgriff auf die Stadtbahn-Anbindung warnte
schließlich Jörg Knebel vor einer Beeinträchtigung des
Einzelhandels in Wiesental. Die CDU wird diese
Befürchtungen ernst nehmen.

Mesnerin und Muslimin auf der CDU-Liste
CDU-Stadtverband Waghäusel nominierte 27
Gemeinderatskandidaten
Der CDU-Stadtverband ist für die
Gemeinderatswahl am 7. Juni gerüstet. In einer der
bestbesuchten Mitgliederversammlungen der letzten Jahre
nominierten die Christdemokraten ihre Bewerber und
schöpften dabei das Kontingent von 27 möglichen
Listenplätzen aus. Unter der Versammlungsleitung von
Altbürgermeister Robert Straub wurden zehn Frauen und 20
Männer gewählt und platziert. Alle 27 Kandidaten und die
drei Ersatzbewerber erhielten jeweils überzeugende
Vertrauensbeweise. „Kampfabstimmungen“ gab es nicht. Von
einem „repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung“ sprach
CDU-Vorsitzender Frank Burkard. Die Mischung aus erfahrenen
Kommunalpolitikern und neuen Kräften, der Frauenanteil, die
Altersschichten, die Berufe und der Bekanntheitsgrad auch
auf Grund des Engagements im öffentlichen Leben
verdeutlichen nach seiner Auffassung, dass es der CDU
gelungen sei, ein „gutes ausgewogenes personelles Angebot“
zu unterbreiten. Seit der Gemeindefusion 1975 gab es sieben
Gemeinderatswahlen. Erstmals steht mit der 29-jährigen
Muslimin Ebru Baz eine Deutschtürkin auf der CDU-Liste.
„Wir reden nicht nur von Integration und Zusammenarbeit,
wir handeln“, sagte Burkard. Angeführt werden die
Kirrlacher Bewerber vom Fraktionsvorsitzenden Roland Liebl,
an der Spitze der Wiesentaler Mannschaft steht
CDU-Stadtverbandsvorsitzender Frank Burkard. Die Kandidaten
für den Wahlbezirk Kirrlach sind:
1. Roland Liebl,
wissenschaftlicher Lehrer,
2. Erhard Schmitteckert, Diplom-Ingenieur,
3. Manfred Klein, Konrektor,
4. Monika Blöchliger, Erzieherin,
5. Ebru Baz, Logistik- und
Transportunternehmerin,
6. Monika Schmitteckert, freie Architektin,
7. Andrea Nemeth, Diplom-Handelslehrerin,
8. Axel Lehn, Betriebswirt,
9. Ernst Schuhmacher, selbstständiger Diplom-
Ingenieur und Statiker,
10. Claus Nemeth, Geschäftsführer einer Bäckerei,
11. Walter Heiler, landwirtschaftlicher
Lohnunternehmer, und
12. Hans Gall, Angestellter.
Im Stadtteil Waghäusel treten zwei Frauen
und ein Mann an:
1. Tanja Adam,
Augenfacharzt-Assistentin,
2. Siegfried Harstall,
Telekommunikationselektroniker, und
3. Tatjana Mösch-Balduf, selbstständige
Frisörmeisterin.
Die zwölf Wiesentaler Plätze nehmen ein:
1. Frank Burkard,
Diplom-Soziologe,
2. Alfred Metzger, Steuerberater,
3. Uli Roß, Bankbetriebswirt,
4. Thorsten Heißler, Realschullehrer,
5. Ines Henkenhaf, Mesnerin,
6. Rolf Mayer, selbstständiger Karosseriebauer
und Kfz-Meister,
7. Tobias Kolb, Polizeibeamter,
8. Paul Steputat, freier Architekt,
9. Claus Ebner, Lehrer,
10. Jörg Knebel, selbstständiger Frisörmeister,
11. Dieter Amann, Diplom-Verwaltungswirt im
Landratsamt und
12. Paul Marx, Rentner,
der mit fast 30 Jahren dienstälteste
Gemeinderat.



Haushaltsrede 2009

Den Text der Haushaltsrede 2009 der CDU/JL-Fraktion gibt es
hier:
Haushaltsrede 2009

Leserbrief zu "ungerechte Lösung fand Mehrheit" vom
20.11.2008 in den BNN
Der Bericht vom 20.11.2008- Waghäusel (klu) aus der
Gemeinderatssitzung vom 17.11.2008 ist richtig jedoch
unvollständig. Der Antrag der CDU-Fraktion sah vor, dass
die ermäßigte Gebühr nur auf Antrag zu gewähren ist. Es
wurde also keine gesplittete Abwassergebühr und keine
pauschale Ermäßigung beantragt, wie man es aus den
Argumenten des Bürgermeisters annehmen musste. Es ist auch
offensichtlich kein EDV-Programm des Rechenzentrums
erforderlich, um entsprechende Abwasserbescheide zu
erstellen. Für Bescheide bliebe die Frischwassermenge die
Gebührengrundlage. Wer aber Regenwasser nicht in die
Kanalisation einleitet bzw. das gar nicht darf und das
dürfen viele Bürger in den Neubaugebieten und
Gewerbebetriebe in Waghäusel nicht, weil es durch Satzung
in ihren Baugebieten verboten ist, hätte durch den
CDU-Antrag den Rechtsanspruch auf Gebührenermäßigung
erhalten. Die CDU-Fraktion hatte sehr ausführlich über
dieses Thema beraten und sich sachkundig gemacht. Herr
Bleile von der Gemeindeprüfungsanstalt schreibt in seinem
"Praxishandbuch Kommunales Gebührenrecht in
Baden-Württemberg", Teil 11 Besonderheiten bei der
Abwasserbeseitigung, Absatz 2.2.3 auf Seite 26 : "Wenn beim
Frischwassermaßstab für die Grundstücke, von denen kein
Niederschlagswasser eingeleitet wird, ermäßigte
Gebührensätze vorgesehen werden, die nur die Kosten der
Schmutzwasserbeseitigung abdecken, werden die gröbsten
Ungerechtigkeiten ausgeräumt". Diese Ausführungen von
kompetenter Stelle waren Auslöser für den Antrag der
CDU-Fraktion, dem sich nur ein Fraktionsmitglied nicht
angeschlossen hat.
Alfred Metzger hat in der Sitzung auch Bedenken
geäußert, ob eine einheitliche Abwassergebühr nicht
rechtswidrig sei. Der vorgeschlagene Gebührennachlass wurde
anhand der vorgelegten Kalkulation ermittelt. Diese enthält
15 % Kosten allein zur Beseitigung von Niederschlagswasser.
Der Antrag auf Gebührenermäßigung für Nichteinleiter von
Regenwasser soll auch eine Lenkungsmaßnahme sein, um
möglichst viele Bürger zu bewegen, das Regenwasser von den
Dachflächen zu versickern, weil die örtliche Kanalisation
und die Regenrückhaltebecken bei Starkregen in Waghäusel
überlastet sind. Waghäusel muss noch sehr viel Geld in
Regenrückhaltebecken investieren. Dadurch steigen die
Kosten für die Niederschlagswasserbeseitigung weiter an.
Der Gemeinderat hat das zu lösende Problem der
Gebührengerechtigkeit mehrheitlich nur in das Jahr 2010
verschoben.
Erhard Schmitteckert, Goethestrasse 15, 68753 Waghäusel



CDU bleibt Schrittmacher des Gemarkungstausches
Die Stammtisch - Besucher der CDU Waghäusel
thematisierten wieder einmal das Thema Gemarkungs- tausch
mit der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen. CDU -
Fraktionsvorsitzender Roland Liebl mahnte in den laufenden
Verhandlungen zur Eile: "Der Gemarkungstausch ist die
Voraussetzung für die Entwicklung auf dem Gewerbegebiet
Südzucker. Diese sollte endlich in Angriff genommen
werden", so Liebl. CDU - Chef Frank Burkard wies darauf
hin, dass man ein Gesamtpaket anstrebe, das sowohl den
Gemarkungs- tausch, die entsprechenden Verkehrsmaßnahmen an
der Einmündung zur Haßlacher Straße in Waghäusel, als auch
die Anschlussmodalitäten Oberhausens an die Waghäuseler
Kläranlage bzw. deren Erweiterung enthalte. Einig war sich
die Versammlung darin, dass das angedachte Gewerbegebiet in
Oberhausen keine Belästigung für den Stadtteil Waghäusel
bringen darf. "Wir müssen uns in dieser Hinsicht ein
Mitspracherecht sichern", so Burkard. Stadtrat Erhard
Schmitteckert erläuterte die technischen Aspekte: "Ohne
Gemarkungstausch müsste der Wagbach quer durch das
Südzuckerareal gelegt werden, was einen sehr tiefen,
hässlichen Graben nach sich zieht." Auch Schmitteckert
mahnte eine schnelle Lösung an, da die derzeit bestehende
Wagbachverdolung nicht mehr hochwassertauglich sei.

Pro Waghäusel – Initiative einer Stadt
Netzwerkhäuser als Beitrag zur Integration
Die CDU Waghäusel ist Triebfeder einer vor wenigen Wochen
gegründeten Initiative „Pro Waghäusel“. CDU-Vorsitzender
Frank Burkard legt jedoch besonderen Wert darauf, dass es
sich hierbei um keine politische Gruppierung, sondern um
einen partei- und stadtteiloffenen Arbeitskreis handelt,
der ausschließlich das Wohl der Bürgerinnen und Bürger in
der über 20.000 Einwohner großen Stadt zum Ziel habe.
Geleitet wird der Arbeitskreis von Dieter Amann und Tobias
Scholtes. „Wir wollen praktische Hilfen in Fragen der
Bildung, Integration, Netzwerkbildung und kommunaler
Sozialarbeit bieten“, nennen Frank Burkard und Dieter Amann
übereinstimmend als Zielvorgabe. Beim ersten
Informationsabend im MGV-Treff des Männergesangvereins
Wiesental referierte Brigitte Zapf von der Lebenshilfe
Bruchsal-Bretten e.V. über das „Netzwerk Lebenshilfe“.
Zunächst stellte sie den 1963 von Eltern geistig
behinderter Kinder gegründeten Verein vor. In den
Werkstätten der Lebenshilfe in Bruchsal, Graben-Neudorf und
Bretten arbeiten mittlerweile über 640 behinderte
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit 1998 sind die
Werkstätten prozessorientiert zertifiziert und führen in
hoher Qualität Lohn-, Fertigungs- und Systemaufträge aus.
Auch Dienstleistungen wie beispielsweise Aktenvernichtung
werden kompetent und preisgünstig angeboten. In mehreren
Wohnheimen, Außenwohngruppen und durch das ambulant
begleitete Wohnen betreut die Lebenshilfe Bruchsal-Bretten
zudem etwa 200 geistig behinderte Erwachsene in der Region.
Durch das seit 2006 bestehende „Netzwerk Lebenshilfe“
sollen die Angebote stärker dezentralisiert werden,
berichtete Brigitte Zapf in ihrer aufschlussreichen
Präsentation. „Unsere Ansprechpartner sind die Städte und
Gemeinden“, nennt Zapf als erste Prämisse, wobei die
Kontaktaufnahme direkt mit den Rathauschefs erfolge.
Angestrebt werden dabei örtliche Kooperationen mit Sport-
und Kulturvereinen, mit Jugend- und Familienzentren, mit
Kirchengemeinden und anderen Institutionen. Weitere Ziele
sind eine ortsnahe Teilhabe und Mitwirkung der
benachteiligten Menschen am täglichen Geschehen, der Aufbau
von Qualifizierungsmaßnahmen sowie eine stärkere
Integration in die Heimatgemeinde. Brigitte Zapf nannte
eine ganze Reihe nachahmenswerter Kooperationsmodelle wie
Mal- und Kunstkurse oder das gemeinsame Turnen oder
Fußballspielen im Verein. Ideal wäre die flächendeckende
Einrichtung von Netzwerkhäusern für geistig behinderte
Menschen, wie eines in Kraichtal demnächst eröffnet wird.
In einer regen Diskussion wurden mehrere Praxismodelle
angeregt, wobei konkret ein leerstehendes, kircheneigenes
Haus in der Wiesentaler Ortsmitte als möglicher Standort
für ein Netzwerkhaus in Waghäusel vorgeschlagen wurde. Der
nächste Informationsabend der Initiative „Pro Waghäusel“
findet am 4. Juli zum Thema „Jungen-Förderung“ statt.

Ehemaligentreffen
Einen bis auf den letzten Platz gefüllten Nebenraum,
fand der CDU Vorsitzende Frank Burkard beim „Ehemaligen“
Treffen am ersten Aprilsamstag vor. Nach einer kurzen
Begrüßung durch den zweiten Vorsitzenden Alfred Metzger,
hielt der neu gewählte CDU Stadtverbandsvorsitzende Burkard
eine kurze Ansprache. Dabei erläuterte er, dass auf
Initiative von Altbürgermeister Robert Straub und ihm diese
Veranstaltung bereits unmittelbar nach der Vorstandswahl
beschlossen wurde. Zukünftig sollen diese Treffen in
regelmäßigen Abständen stattfinden. Sie dienen nach Worten
vom CDU Vorsitzenden insbesondere zum Erfahrungsaustausch
zwischen den erfahrenen Altmitgliedern und der jüngeren
Generation. Weiterhin sollen nach Vorstellung von Burkhard
zukünftig verstärkt auch politische Themen mit Bundes-,
Landes- und Europapolitikern diskutiert werden.
Die anwesenden Mitglieder konnten sich dabei bei Kaffee
und Kuchen stärken und sich wieder mit alten Bekannten und
auch den „Neuen“ austauschen.

Schulsportplatz wird an Pausenhof angebunden
Unterschriftensammlung der CDU erfolgreich
Waghäusel (fb). Die Teilnehmer des kommunalpolitischen
Stammtisches der CDU zeigten sich erleichtert über die
Gemeinderatsentscheidung für einen Schulsportplatz mit
Weitsprunganlage bei der Bolandenschule 1. CDU -
Vorsitzender Frank Burkard erläuterte: "Wir haben im
Vorfeld der Gemeinderatsentscheidung innerhalb von 14 Tagen
rund 160 Unterschriften gesammelt. Dies zeigt wie wichtig
das Thema der Bevölkerung war." Letztlich kam somit ein
lange bearbeitetes CDU - Thema zu einem positiven
Abschluss. Stadträte wie Manfred Klein oder Thorsten
Heißler und Vorstandsmitglieder wie z.B. Herbert Mahl
hatten sich im Laufe eines Jahres immer wieder für die
Belange der Bolandenschule 1 eingesetzt. Als besonderen
Erfolg wertete Burkard die direkte Anbindung des
Sportplatzes an das Pausenhofgelände. Dies wurde noch vor
kurzem von einer Minderheit abgelehnt. Im weiteren Verlauf
des Stammtisches erläuterte Fraktionsvorsitzender Roland
Liebl die Zusammenhänge der Müllentsorgung und die
Hintergründe zum Thema blaue bzw. grüne Tonne. Als
wichtigen Hinweis an die Bevölkerung wollte er verstanden
wissen, dass von der Gesellschaft für Abfallwirtschaft (GfA)
eine zweite grüne Tonne angeboten wird.

Unterschriftensammlung für Schulsportplatz
Der CDU – Stadtverband bedankt sich bei allen, die sich
bei der Unterschriftensammlung für den Schulsportplatz der
Bolandenschule 1 engagiert haben. Obwohl nur wenig Zeit zur
Verfügung stand, konnte eine stattliche Anzahl
Unterschriften gesammelt werden, die letztlich den Willen
der Bürger, Eltern und Schüler zum Ausdruck bringt.

Grundsatzentscheidungen gehören in den Gemeinderat
Die CDU Waghäusel diskutierte bei einem Vor-Ort Termin
die von der Verwaltung eingebrachten inhaltlich neuen
Argumente zur Gestaltung des Schulsportplatzes bei der
Bolandenschule 1. „Die Grundsatzentscheidung für einen
Sportplatz mit Weitsprunganlage bei der Bolandenschule 1
stand dabei allerdings nicht zur Debatte“, so der CDU
Vorsitzende Frank Burkard. Thorsten Heißler ergänzt als
Mitglied des technischen Ausschusses wie folgt: „Wenn eine
vom Gemeinderat beschlossene Grundsatzfrage neu aufgerollt
werden soll, kann der Technische Ausschuss nicht zuständig
sein.“ In der Tat musste es dem Außenstehenden etwas
seltsam vorkommen, dass sich der Technische Ausschuss mit
Detailfragen befassen soll, bevor die Grundsatzentscheidung
endgültig geklärt scheint.
In der Sache geht es um eine ausreichende Größe des
Sportplatzes sowie um den Bau einer Weitsprunganlage.
„Beides ist für einen sinnvollen Sportunterricht absolut
notwendig“, so Burkard.

Ehrungen für Robert Straub, Vinzenz Trunk und Manfred
Seider
Neue Schulden sollen vermieden werden
Auf der Hauptversammlung der CDU Waghäusel gab es
Ehrenmedaillen für drei verdiente Mitstreiter:
Altbürgermeister Robert Straub, seit 1953 politisch tätig,
sowie die fast ebenso lange aktiven
CDU-Verantwortungsträger Vinzenz Trunk und Manfred Seider
wurden vom Stadtverbandsvorsitzenden Frank Burkard für Ihre
Lebensleistung geehrt. Manfred Seider bekam für seine 30
jährige Tätigkeit als CDU - Schatzmeister einen Gutschein
für eine Berlinreise überreicht.

Zuvor hatte Roland Liebl positive Bilanz über seine
Amtszeit gezogen und unter Hinweis auf die vorliegenden
Anträge auf die Vielzahl drängender Probleme hingewiesen,
die einer Lösung bedürfen. „Kräftige Schübe“ müssten
erfolgen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Raumnot im
Rathaus und einer weiteren Aufgabenfülle der Stadt sei die
Frage nach einer Rathauserweiterung umgehend zu klären. Die
CDU - beschloss alle vom Vorsitzenden Frank Burkard
eingebrachten Anträge. Die Eremitage soll demnach mit einem
Trauzimmer, einem Ausstellungsraum für den von den
Astronomiefreunden geplanten Planetenweg sowie weiteren
flexibel nutzbaren Räumlichkeiten ausgestattet werden.
Die CDU will außerdem den finanziellen Umfang bereits „angedachter
Projekte“ ausloten, konkret: Rathauserweiterung,
zusätzliche Personalkosten für künftige Aufgaben,
Entwicklung des Südzuckergeländes, Neueinrichtung der
Kleinkinderbetreuung, Ganztagesbetreuung an der
Bolandenschule, Ortskernsanierung Kirrlach und Bau einer
Schulturnhalle. Die Kosten schätzt die Union auf knapp 13
Millionen Euro. Deshalb spreche sich die Partei dafür aus,
„die Investitionen zeitlich so zu staffeln, dass eine
Neuverschuldung vermieden wird.“

Haushaltsrede 2008
Den Text der Haushaltsrede 2008 der CDU/JL-Fraktion gibt es
hier:
Haushaltsrede 2008

Stillstand bei drei Fraktionsanträgen
CDU Waghäusel bleibt am Ball
Mit einer eindeutigen Stellungnahme hat das Rechts- und
Kommunalamt eine Anfrage des CDU-Fraktionsvorsitzenden
Roland Liebl beantwortet: Alle in diesem Jahr gestellten
Anträge der CDU/JL-Fraktion fallen in den
Zuständigkeitsbereich des Gemeinderates. Damit gehören sie
auf die Tagesordnung des Gemeinderates. Wie Liebl betonte,
ist man allerdings nicht an einem Streit mit der Verwaltung
interessiert, sondern sucht kreative und mehrheitsfähige
Lösungen zu den Sachfragen. Streitereien über
Verfahrensfragen bringen Waghäusel nicht nach vorne,
tragfähige Beschlüsse dafür um so mehr.

Im Mittelpunkt des kommunalpolitischen Stammtisches
stand wieder einmal der noch nicht vollzogene
Gemarkungstausch mit der Nachbargemeinde
Oberhausen-Rheinhausen. Stadtrat Frank Burkard erläuterte,
dass die Diskussionsgrundlage der Beschluss der
Nachbargemeinde aus dem Jahre 2003 ist. Dabei geht es um
drei Flächen, die Waghäusel erhalten soll: Die Flächen und
Teilbereiche um "DM", ein Grundstück vor dem Kloster
Waghäusel und ein westlich der Industriestraße gelegenes
Grundstück in Kirrlach. Im Gegenzug erhielte Oberhausen
Flächen im Bereich der Wasenallee. Beide Kommunen könnten
von diesem Tausch profitieren, und nebenbei die noch
strittigen Punkte über Abwasseranschlüsse und
Wagbachverlegung gleichzeitig lösen. Zur Wahrung der
gegenseitigen Interessen könnte z.B. ein interkommunale
Gewerbegebiete realisiert werden, so Stadtrat Erhard
Schmitteckert. Waghäusel muss die Entwicklung im Bereich
der Wasenallee mitbestimmen können, forderte Stadtrat
Alfred Metzger. Mit einer sinnvollen Verkehrsanbindung
könnte man sogar zwei große Probleme im Stadtteil Waghäusel
lösen, so Liebl: Ein Kreisel in Höhe der Haslacher Straße
würde das Tempo auf der Landstraße deutlich reduzieren, und
damit auch den Lärm für die Anwohner in der Kirrlacher
Straße. Zusätzlich wäre der Unfallbrennpunkt an der
Haslacher Straße und die gefährliche Einfahrt zu heutigen
Wasenallee beseitigt.

Gut besuchte Veranstaltung der CDU Waghäusel
Der CDU Stadtverband und die Gemeinderatsfraktion hatten
die interessierte Bevölkerung zu einem Bericht aus der
Gemeinderatsfraktion eingeladen. Nach der Begrüßung durch
den Vorsitzenden Roland Liebl, eröffnete Rolf Mayer mit
seinem Bericht aus dem Umwelt und Verkehrsausschuss den
Informationsabend. Hierbei erwähnte er insbesondere die für
2008 geplante Fußgängerüberquerung der Mannheimer Straße in
Höhe der Pestalozzistraße. Dadurch erhofft man sich zudem
noch eine Reduzierung der Durchschnittsgeschwindigkeit.
Eine weitere Querungshilfe ist in der Ortsmitte Wiesental
im Bereich Rosenhag angedacht. Ein weiteres Thema war die
Geschwindigkeitsproblematik im Bereich Mannheimer /
Karlsruher Straße, sowie im Bereich Bellenloch /
Triebstraße. Hierbei ergaben die Messungen, die sich über
mehrere Tage erstreckten, dass im Bereich Mannheimer Str.
10,6% der Fahrzeuge schneller als 35 km/h gefahren sind.
Gravierender war das Ergebnis im Bereich Triebstr. /
Bellenloch. Hier fuhren mehr als 80% schneller als die
vorgeschriebene Geschwindigkeit von Tempo 30. 45%
überschritten Tempo 40 und immerhin 8% fuhren schneller als
Tempo 50. In der anschließenden Diskussion wurden dann noch
über stationäre Tempoanzeigen und ein generelles Tempo 30
in den Nebenstraßen diskutiert.
Über den Bereich Jugend und Soziales berichtete im
Anschluss Uli Roß. Auf Kreisebene findet derzeit im Bereich
der Mittelverwendung ein Wandel statt. Hierbei soll z.B.
ambulante Hilfe vor stationärer Hilfe stehen, eine
Umschichtung der Jugendhilfe von der Heilung in die
Prävention stattfinden. Jugendsozialarbeiter an den Schulen
sollen ausgebaut und Jugendberufshelfer eingeführt werden.
Soziale Unerstützung auf Gemeindeebene erfolgt
hauptsächlich in Form von Einzellfallhilfe. Weiterhin wurde
im Jugendzentrum WAWIKI erstmals in den Herbstferien eine
Ferienbetreuung angeboten. Beim Thema Rechtsanspruch auf
Tagesbetreuung wies Roß darauf hin, frühzeitig Plätze zu
schaffen um die Zuschüsse zu erhalten. Zum Schluss
referierte Roß noch über den Haushalt des Kreises. Dadurch
dass im Jahr 2006 die Kreisumlage stark erhöht wurde und
gleichzeitig die Ausgaben gesenkt wurden, konnte die
Kreisumlage im Jahr 2007 auf 28% gesenkt werden. Die
Personalkostenquote des Kreises liegt mit 18,1% auf einem
recht niedrigen Niveau.
Frank Burkard stellte dann die Eltern/ Großelterninitiative
Sichere Spielplätze in Deutschland vor. Diese Initiative
kämpft für rauch- und kippenfreie Spielplätze, sichere
Spielgeräte und Hundekotfreie Spielplätze. Die
Gemeinderatsfraktion unterstützt das Bemühen der BI. Sie
fordert als ersten Schritt ein Rauchverbot und eine
Kostenermittlung um die Spielgeräte laut Verkehrssicherheit
EU-Norm aufzurüsten. Anschließend ging Burkard noch darauf
ein warum Waghäusel sich nicht um die Ansiedlung der EDEKA
Fleischfabrik bemüht hat. Es scheiterte insbesondere an der
fehlenden Fläche und der erheblichen LKW Belastung.
Zum Thema Finanzen nahm Alfred Metzger Stellung. Er
monierte, dass bisher keine Berichterstattung an den
Gemeinderat über den Vollzug des laufenden Haushaltes der
Stadt Waghäusel stattfand. Aufgrund eines Fraktionsantrages
von Metzger hat sich dies inzwischen geändert. Der
Bürgermeister hat schriftlich zugesagt, dass er bereit ist
"quartalsmäßig kurz über den Vollzug des Haushaltes zu
berichten“. Für das laufende Jahr 2007 erwartet man
Steuermehreinnahmen von 3 Mio. Euro. Diese stammen aus
Gewerbesteuereinnahmen, die sehr stark schwanken können,
und damit keine verlässliche Planungssicherheit bieten.
Erhard Schmitteckert berichtete anschließend über den
Zweckverband Wasser / Abwasser. Für 2008 steht die
Erweiterung der Kläranlage an. Der Bauantrag liegt bereits
vor. Oberhausen muss allerdings noch zustimmen. Die
Baukosten werden eine Anhebung der Abwassergebühren
unumgänglich machen. Ein weiters Thema war die Belastung
des Duttlacher Grabens mit Ton und Schluff. Dies führt je
nach Wasserstand zu einer Geruchsbelästung der Anrainer.
Untersuchungen sollen nun ergeben, woher die Ablagerungen
kommen.
Heiko Mail nahm im Anschluss Stellung zum Thema
Ausschankende bei Vereinsfesten. Hier finden derzeit noch
Nachbesserungen statt. Außerdem sind Ausnahmegenehmigungen
möglich.
Zum Abschluss des Abends wies Roland Liebl darauf hin, dass
die Entwicklung des Gewerbeparkes Eremitage noch erhebliche
finanzielle Vorleistungen der Stadt erfordert. Ohne eine
gute Zusammenarbeit mit Oberhausen-Rheinhausen, und ohne
Fortschritte beim Dauerthema Gemarkungstausch, wird es dort
Stillstand und keinen Fortschritt geben. Bisher gibt es im
Sanierungsgebiet nicht einen Quadratmeter Gewerbegelände
zur Vermarktung, so Liebl. Dies ist unbefriedigend, und
entspricht nicht unseren Vorstellungen. Liebl kündigte
weitere Initiativen an, um beim Gemarkungstausch mit
Oberhausen-Rheinhausen endlich zu einer gemeinsamen Lösung
zu kommen. Danach beendete Roland Liebl den informativen
Abend.

CDU will Zusammenarbeit mit Oberhausen-Rheinhausen
Gemeinsame Gemeinderatssitzung gefordert
Waghäusel (pm). Mit Sorge sieht die CDU Waghäusel die
wachsenden Spannungen zwischen den Gemeinden Waghäusel und
Oberhausen-Rheinhausen. Nachdem nun die Erweiterung der
Waghäusler Kläranlage auf Oberhausener Gemarkung vom
dortigen Technischen Ausschuss aus formalen Gründen,
einstimmig abgelehnt wurde sieht die CDU-Fraktion Waghäusel
erheblichen Verbesserungsbedarf, was das grundsätzliche
Verhältnis der beiden Gemeinden betrifft. "In einem Umfeld
gut nachbarschaftlicher Beziehungen wäre das nicht
passiert", stellte der stellvertretende CDU
Fraktionsvorsitzende Frank Burkard fest. In der Tat könnte
ein Außenstehender auf die Idee kommen, dass es sich bei
dieser Ablehnung um eine Art Retourkutsche handelt.
Immerhin unterstellt die Waghäusler Stadtverwaltung, in
einer im Mai verfassten Stellungnahme, der Gemeinde
Oberhausen-Rheinhausen für die Geruchsbelästigungen im
Stadtteil Waghäusel einseitig die Verantwortung. "Vor allem
das Waghäusler Bauamt muss diplomatischer vorgehen",
ergänzte Fraktionssprecher Roland Liebl. "Wir müssen
endlich alle strittigen Punkte zwischen beiden Kommunen
offen diskutieren und Lösungen finden", fordert Burkard.
Angefangen beim für Waghäusel wichtigen Gemarkungstausch,
über Oberhausens Beitrittswunsch zum Abwasserzweckverband,
der Waghäusler Kläranlagenerweiterung und Oberhausens
geplantem Gewerbegebiet. "Wir wollen eine gemeinsame
Gemeinderatssitzung", so Burkard. Dabei werde man
selbstverständlich in erster Linie die Waghäusler
Interessen vertreten. Dies gehe am besten durch faire
Verhandlungen mit Oberhausen-Rheinhausen, so Liebl.

Gespräche mit Bruchsal gefordert!
Notariat für Waghäusel sichern!
Eifrig diskutiert wurde beim Stammtisch der Waghäusler
CDU. Hauptthema war die Frage um die Erweiterung der
Bruchsaler Kläranlage bzw. die noch andauernde
Verschmutzung des Duttlacher Grabens. Dazu erläuterte der
stellvertretende Vorsitzende Frank Burkard: "Das Problem
kann sein, dass Bruchsal keine Einleitungsbeschränkung für
max. Einleitung hat. So wird bei Starkregen viel öfters und
viel mehr Regenwasser abgeschlagen als nötig. Ein Erdpolder
wie in Forst könnte bei Starkregen überschüssiges Wasser
aufnehmen. Stadtrat Thorsten Heißler ergänzt: " Fläche ist
dort vorhanden. Sie müsste nur in die Kläranlage einbezogen
werden." In der Tat stellt sich die Frage, warum dieser
Missstand nicht behoben werden kann. Daher fordert die CDU
Waghäusel die Gespräche mit der Stadt Bruchsal aufzunehmen
und eine partnerschaftliche Lösung anzustreben. Allerdings
besteht auch in Waghäusel Handlungsbedarf: "Wir müssen
unbedingt die Kirrlacher Hebewerke nachrüsten und für ein
größeres Regenrückhaltevolumen in diesem Ortsteil sorgen",
so Burkard. Im Hebewerk Bauhof gäbe es in Kirrlach nur eine
Pumpe für Regenwasserhebung. "Was machen wir wenn die mal
ausfällt?" fragt Thorsten Heißler. „Dann kommt es zu
Überschwemmungen in Kirrlach“.
Im Anschluss wurde noch ausführlich über die
Privatisierung der Notariate gesprochen. Der Europäische
Binnenmarktparagraph schreibt auch in diesem Bereich mehr
Wettbewerb vor. "Wir müssen darauf achten, dass in
Waghäusel auch in Zukunft ein Notar zur Verfügung steht",
so Frank Burkard. Es wurden Überlegungen angestellt evt. in
der Eremitage attraktive Räumlichkeiten anzubieten.

Kommunalpolitische Radtour während der Sommerpause
Zahlreiche interessierte Bürger begleiteten die CDU
Waghäusel bei ihrer kommunalpolitische Radtour im
Stadtgebiet. Erste Station war die neue
Fußgängerverbindungsbrücke hinter dem Waghäusler Bahnhof.
Hier erklärte der Fraktionsvorsitzende Roland Liebl den
Hintergrund des Baus: Mit dieser Brücke, die einerseits
über dem Wagbach liegt, und andererseits unter den Schienen
der Deutschen Bundesbahn verläuft, wird eine wichtige
Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen dem Bahnhof
und dem Gewerbepark Eremitage realisiert. Die
Fertigstellung erfolgt in Kürze. Vor Ort wurde auch noch
der neue Verlauf des Wagbachs nach einer evtl. Verlegung
begutachtet.
Weiter ging es ins Sanierungsgebiet “Südzucker“. Hier
erklärten die Stadträte die momentane Beschlusslage zum
Abriss der Gebäude, direkt vor den Objekten. Bemerkenswert
ist hierbei, dass die beiden Schornsteine wegen der
Schadstoffbelastung nicht gesprengt werden dürfen, sondern
von Hand Stein für Stein zurückgebaut werden müssen.
Vorbei an der Eremitage, ging es zur Bischoff-von
Rammung- Straße. Hier wurde nochmals der geplante
zukünftige Wagbachverlauf aufgezeigt. Die Stadträte Erhard
Schmitteckert und Alfred Metzger erklärten dass die heutige
Bischof-von-Rammung-Straße dem künftigen Bachverlauf
weichen soll. Besonders die geplante Tiefe des Grabens von
ca. 4,50 m stieß auf einiges an Unverständnis bei den
Teilnehmern.

Im Anschluss ging es weiter zum Solarpark der Firma
WIRSOL. Hier erklärte uns der Geschäftsführer Stefan Riel
interessante Aspekte zum Solarpark. So produziert dieser
nach Fertigstellung rund 2 Millionen Kilowatt Solarstrom,
welcher direkt ins Netz eingespeist wird. Interessant war,
dass um 18:30 Uhr bei tief stehender Sonne noch ca. 30% der
Spitzenleistung erzeugt werden konnten.
Eine
weitere Station war dann an der neuen Südwest-Spange. Hier
konnten die gerade fertig gestellten Brückenbauwerke in
Augenschein genommen werden, sowie mit dem Rad einen Teil
der Trasse bereits befahren werden. Am Hebewerk in der
Beethovenstraße erläuterte Alfred Metzger eine Forderung
der CDU, das Überlaufbecken mit einem Deckel zu versehen um
die immer wieder auftretende Geruchsbelästigung der
Anwohner und die potentielle Gefahrenquelle des offenen
Beckens, direkt neben einem Spielplatz, auszuschalten.
Zuletzt besichtigten wir noch den Kreuzungsbereich
Beethovenstraße, wo nach neuesten Planungen zukünftig ein
Kreisel entstehen soll.
Nach fast 3 stündiger Besichtigungstour, fand die
Veranstaltung einen netten Abschluss im Wiesentaler Hof.
Eine Wiederholung für das nächste Jahr ist geplant, so
Vorsitzender Roland Liebl.

Gut gezielt ist halb getroffen,
unter diesem Motto beteiligten sich Mitglieder der CDU
bei den Stadtmeisterschaften des Schützenvereins in
Kirrlach. Bester Schütze war Roland Liebl, der unter dem
gesamten Teilnehmerfeld einen vierten Platz in der
Einzelwertung erreichen konnte. Beim anschließenden
kommunalpolitischen Stammtisch wurde das Motto erneut
aufgegriffen, denn auch in der Kommunalpolitik ist es
wichtig zu wissen, welche Ziele man erreichen will. Im
Internet können unsere Ziele unter www.cdu-waghaeusel.de
nachgelesen werden. Neu ist unter der Rubrik "Gemeinderat"
der Punkt "Anträge und Anfragen".
Weitere Themen an diesem Tag waren z.B. das
Ratsinformationssystem. Mit einem Ratsinformationssystem
haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, in den
Daten zu Sitzungen des Gemeinderates und seiner Ausschüsse
im Internet zu recherchieren und sich vor oder nach einer
Sitzung die Sitzungsunterlagen abzurufen (Vorlagen der
Verwaltung, Anträge der Parteien, Protokolle). Damit
besteht für jedermann Zugriff auf die Sitzungsergebnisse
und die gefassten Beschlüsse, so der Fraktionsvorsitzender
Roland Liebl. Dies ist ein wichtiger Punkt zur Transparenz
der Gemeinderatsarbeit. Einen entsprechenden Antrag hat die
Fraktion zur Beratung im Gemeinderat gestellt.

Gut, dass die Union regiert
Eine erfolgreiche Zwischenbilanz der großen Koalition
Olav Gutting, Mitglied des Deutschen Bundestages,
unterbrach seinen Sommerurlaub für einen „Bericht aus
Berlin“ in Waghäusel. Wo stehen wir? Was haben wir
erreicht? Und wo wollen wir hin? Zunächst können wir mit
Zufriedenheit auf das bisher Erreichte blicken, so Gutting.
Die Große Koalition legt eine Bilanz vor, die sich sehen
lassen kann. Unsere Politik folgt dem Leitmotiv „Sanieren –
Reformieren – Investieren“. Heute können wir sagen: Diese
Politik hat Erfolg. Die letzten beiden Jahre haben gezeigt:
Es macht einen Unterschied, wer in Deutschland regiert.
Und: Es ist gut, dass die Union regiert! Fast 4 %
Wirtschaftswachstum in Baden Württemberg haben zum
stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit seit 1949 geführt.
Eine Arbeitslosenquote von nur noch 5 % in der Region um
Waghäusel, erste Probleme bei der Suche nach qualifizierten
Arbeitskräften, und dies alles bei guten Steuereinnahmen,
aber leider noch viel zu viel an neuen Schulden. Erst 2010
wird ein ausgeglichener Haushalt möglich sein. Gutting
forderte für das laufende Jahr eine Erhöhung der Schlagzahl
in Berlin, um den Aufschwung zu festigen.

Weitere Themen, bei der vom Stadtverbandsvorsitzenden
Roland Liebl geleiteten Versammlung, waren die Reformen bei
der Unternehmenssteuer, dem Erbschaftssteuergesetz, die
Innere Sicherheit, sowie die Novellierung des
Zuwanderungsgesetzes.
Für die Zukunft stellte Gutting fest, dass wir uns dem
drohenden Thema des Fachkräftemangels stellen müssen. Das
bedeutet in erster Linie, die Qualifikation junger Menschen
in unserem Land gezielt zu verbessern. Junge Leute unter 25
müssen einen Schulabschluss, eine Ausbildung, einen
Arbeitsplatz haben. Es ist nicht hinnehmbar, dass weiterhin
so viele junge Leute die Schule ohne Abschluss verlassen.
Auch die berufliche Bildung ist auszubauen, damit alle
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Ausbildung erhalten,
die sie benötigen, um in der globalisierten Berufswelt zu
bestehen. Dort wo der Mangel an qualifizierten Kräften
nicht durch den bestehenden Arbeitsmarkt gedeckt werden
kann, müssen wir über gesteuerte Zuwanderung nachdenken, so
Gutting. Hierbei gilt es mit Augenmaß vorzugehen, damit die
Zuwanderung tatsächlich auf den Arbeitsmarkt, und nicht in
die Sozialsysteme erfolgt.

CDU fordert ökologischen Ausgleich für
Klärwasserzunahme
Direkteinleitung von Kanalwasser soll gestoppt werden
Mit konkreten Vorschlägen zur Problematik der
Regenwassereinleitung in den Duttlacher Graben beschäftigte
sich
die CDU Waghäusel bei ihrem letzten Stammtisch. „Die
erhobenen Vorwürfe gegen die Gemeinde Forst sind nach
unseren Informationen nicht haltbar“, so der CDU –
Vorsitzende Roland Liebl. Nach einer schriftlichen
Stellungnahme der Gemeinde Forst wird maximal drei Mal pro
Jahr aus dem Erdpolder Wasser in den Duttlacher Graben
eingeleitet. Anders gestaltet sich die Situation in
Bruchsal. Hier wird augenscheinlich regelmäßig bei starkem
Regen Wasser aus der Kanalisation in den nach Kirrlach
fließenden Duttlacher Graben eingeleitet. Mit der geplanten
Fleischfabrik erhöht sich außerdem auch das Wasservolumen
des geklärten Wassers aus der Bruchsaler Kläranlage.
Die CDU Waghäusel verlangt nun einen Stopp der direkten
Einleitung von Kanalwasser in den Duttlacher Graben. „Wir
wollen, dass die Stadt Bruchsal, ebenso wie die Gemeinde
Forst, einen Erdpolder anlegt, der das überschüssige Wasser
aus der Kanalisation aufnimmt.“, erläutert der
stellvertretende Vorsitzende Frank Burkard den Antrag.
„Außerdem fordern wir für die zusätzliche Klärwassermenge
einen ökologischen Ausgleich“, so Burkard weiter.
Nach Ansicht der CDU Waghäusel könnte aus dem Kraichbach
über das Hochwasserpolder Silzenwiesen in Ubstadt-Weiher
dem Duttlacher Graben regelmäßig Kraichbachwasser
zugeleitet werden, damit nicht nur ausschließlich
Kläranlagenwasser im Duttlacher Graben fließt.

Bericht aus Berlin
der
Bundestag hat sich am vergangenen Freitag in die
Sommerpause verabschiedet, und am Montag sind doch viele
wieder da und arbeiten weiter, als gäbe es keinen Urlaub.
Gibt's nicht? Gibt's doch. Jedenfalls wenn Abgeordnete in
die so genannte „Sommerpause“ gehen. Viele Parlamentarier
machen gar keinen Urlaub, die meisten allenfalls zwei
Wochen. Dabei hätten sie sich Erholung wirklich verdient –
nach einem „Endspurt“, der es an Intensität und
Themenvielfalt wahrhaft in sich hatte. Am 20. Juli
unterbricht unser Abgeordneter Olav Gutting seine
Sommerpause für einen „Bericht aus Berlin“ in Waghäusel, zu
dem Sie der CDU-Stadtverband recht herzlich einlädt. Nutzen
Sie die Chance sich an diesem Abend aus erster Hand zu
allen aktuellen Themen der Bundespolitik zu informieren.
Bringen Sie Ihre Bekannten und Freunde mit. Wir freuen uns
auf Ihren Besuch

CDU kümmert sich um Bürgeranliegen
Entwicklung im Südzuckerareal ebenfalls diskutiert
Beim CDU Stammtisch am Sonntagmorgen trafen sich wie üblich
die Gemeinderäte der CDU/JL Fraktion mit interessierten
Mitgliedern und Bürgern zum Austausch über aktuelle Themen.
Mehrfach wurde vorgetragen, dass die derzeitigen Umkleide
und Dusch- möglichkeiten im Waghäusler Schwimmbad nicht
ausreichen. Der stellvertretende Vorsitzende Frank Burkard
erläuterte daraufhin einen CDU Antrag, der bereits in der
letzten Gemeinderatssitzung am 21.05. eingebracht wurde,
und die entsprechende Abhilfe verlangt. "Wir können das
Anliegen der Bürgerinnen und Bürger verstehen", so Burkard.
Ein weiteres Thema war die bereits im Bürgermeister-
wahlkampf von Alfred Metzger angesprochene Abdeckung des
Hebewerks, um die Geruchsbelästigung der Anwohner in der
Wiesentaler Beethovenstraße zu beenden. Eine Initiative zu
diesem Thema wurde ebenfalls angekündigt. Das 10 Jährige
Jubiläum der Firma Exclusiv -Fenster Wirth war letztlich
der Anlass zur erneuten Diskussion über die Entwicklung des
Südzuckergeländes. Dieses hat die Stadt bekanntlich am 1.
Juli 1997 für eine symbolische D-Mark übernommen. Stadtrat
Erhard Schmitteckert stellte fest, dass die Fensterfabrik
die einzige Ansiedlung im Kerngebiet von Südzucker sei, bei
der die Wertschöpfung und Arbeitsplatz- beschaffung "mit
Händen zu greifen ist." "Dies ist für einen Zeitraum von 10
Jahren einfach zu wenig", betonte Schmitteckert.

CO2-neutrale Beheizung des Rheintalbades in
greifbarer Nähe

Bei hervorragendem Wetter begann die Freiluftsaison der
kommunalpolitischen Stammtische der CDU Waghäusel. Über die
Sommersaison werde diese Termine wieder traditionell bei
den ortsansässigen Vereinen durchgeführt, meistens am
ersten Sonntag im Monat. Wie Vorsitzender Roland Liebl
berichtete, hat inzwischen die abschließende Sitzung des
Wahlkampfteams stattgefunden. Am 22. Mai wird im Rahmen
einer Mitgliederversammlung eine große Aussprache
stattfinden, so dass alle aktuelle Themen der CDU Waghäusel
zusammen mit der Basis beraten werden können.
Weitere Themen waren unter anderem die Gestaltung der
Eintrittspreise im neu renovierten Hallenbad von Waghäusel.
Einig war man sich, dass die Bruchsaler Hallenbadpreise ein
guter Anhaltspunkt für das Waghäusler Hallenbad sind. Ulli
Gilliar regte an, die reinen Vereinszeiten analog zu
anderen Vereinsnutzungen von städtischen Einrichtungen
abzurechnen, d.h. nicht nach Anzahl Nutzer, sondern pro
genutzter Stunde. Begrüßt wurde die Entscheidung aus der
Nachbargemeinde Oberhausen-Rheinhausen, die eine rasche
Umsetzung der Biogasanlage ermöglicht, und damit die
äußerst preisgünstige Energieversorgung des Rheintalbades
garantieren kann. Wie Stadtrat Rolf Mayer erläuterte,
besteht durch die preisgünstige Energieversorgung mittels
Fernwärme eine hervorragende Ausgangsbasis, eine im
Verhältnis zu anderen Hallenbädern hohe Kostendeckung zu
erreichen. Bekanntlich fällt die Fernwärme als "Abfall" bei
der Biogasanlage an, weshalb sich die CDU Waghäusel von
Beginn an für diese umweltfreundliche Nutzung in den
kommunalen Einrichtungen -Schwimmbad, Realschule, Rathaus-
eingesetzt hat, so Liebl. Es gilt nun den Bau der notwendigen
Fernwärmeleitung planerisch zu forcieren, wobei die
Verlegung entlang des Waldrandes aus optischen Gründen nur unterirdisch erfolgen
darf.

Wechsel an der Fraktionsspitze der CDU-JL-Fraktion
Aus beruflichen Gründen legte der langjährige
Fraktionsvorsitzende Uli Roß sein Amt im April 2007 nieder.
Seine Aufgaben als Stellvertretender Bürgermeister,
Kreisrat und Stadtrat wird er weiterhin ausführen, so Roß.
Zum Nachfolger
als Fraktionsvorsitzender der CDU/JL-Gemeinderatsfraktion
in Waghäusel wurde der Stadtverbandsvorsitzende Roland Liebl gewählt.

Freudige Gesichter suchte man vergebens
Eine umfassende und ausführlich Wahlanalyse hat die CDU
Waghäusel noch nicht angefertigt. Doch bei der Sitzung des
Parteivorstandes und der Fraktion am kommenden Samstag
steht natürlich die für die CDU verlorene Bürgermeisterwahl
als wichtigster Tagesordnungspunkt an. Roland Liebl betonte
bereits am Wahlabend, dass eine Wahl „gemeinsam gewonnen
und auch gemeinsam verloren wird“. Dem Kandidaten Alfred
Metzger und seiner Familie dankte der Vorsitzende für Ihren
vorbildlichen Einsatz. Metzger gebührt großer Dank und
Anerkennung, so die einhellige Meinung der anwesenden
Vorstands- und Fraktionsmitglieder am Wahlabend im
Pfarrzentrum Wiesental. Minutenlanger Applaus der
zahlreichen Freunde und Helfer der CDU bestätigten diesen
Eindruck.

Am Samstag ging es dem Müll an den Kragen
Nach einem Jahr Pause ging es am vergangenen Samstag dem
Müll wieder an den Kragen. Die Mitte der 70er Jahre von der
CDU ins Leben gerufene Gemarkungsputzaktion ist inzwischen
eine regelmäßige Großveranstaltung in unserer Stadt.
Sauberkeit ist nicht nur wichtig für das Image von
Waghäusel, sondern auch für die gefühlte Lebensqualität: Es
ist zum Beispiel eine besondere Freude, bei der
sonntäglichen Wanderung oder Radtour nicht alle den Dreck
ansehen zu müssen, so Vorsitzender Roland Liebl. Ein Dank
geht an alle Helfer der CDU, die sich dieses Jahr beteiligt
haben.

Erneuerbare Energien sind die Zukunft Waghäusels
Bürgermeisterkandidat Metzger mit Minister Rech zu Besuch
bei Wirth Solar
Sichtlich beeindruckt waren Waghäusels
Bürgermeisterkandidat Alfred Metzger und Innenminister Rech
beim Besuch des Waghäuseler Vorzeigeunternehmens Wirth
Solar.
Alfred Metzger, der mit seinem direkten Draht zur
Landesregierung den Besuch des Ministers kurzfristig
möglich gemacht hat, freute sich über die Entwicklung des
Solarunternehmens, das in den vergangenen zweieinhalb
Jahren knapp 1.000 Solarstromanlagen auf die Privat- und
Industriedächer der Region gebracht hat. Und dass die
Erneuerbaren Energien in Deutschland eine sonnige Zukunft
haben werden, bekräftigte nicht nur Metzger als Kandidat
für das Bürgermeisteramt von Waghäusel, sondern auch
Innenminister Rech aus Sichtweise der Christdemokraten in
der Stuttgarter Landesregierung:
„Die wärmsten 10 Jahre waren in den letzten 14 Jahren.
Der Klimawandel ist in den Köpfen der Menschen angekommen,
denn man sieht und spürt ihn. Deshalb werden wir als
Regierung in Zukunft noch stärker auf die Erneuerbaren
Energien setzen,“ so der Minister und freute sich, dass das
Unternehmen in seinem Wahlkreis seit seinem Besuch im
letzten Frühjahr weiter rasant gewachsen ist.
Und die Bilanz des Unternehmens lässt sich nicht nur an
Hand von Umsatzzahlen ablesen: Mit den bisher installierten
Anlagen sparen die Kunden von Wirth Solar Jahr für Jahr
etwa 5.000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid ein.
Mittlerweile hat das Unternehmen zusammen mit seinen
Partnern über 120 Arbeitsplätze geschaffen.
Ein Erfolg, über den sich Innenminister Rech
außerordentlich freute und auch die Unterstützung der
Landesregierung zusagte. Und dass auch Metzger als Kandidat
auf das höchste Amt im Waghäuseler Rathaus auf die neuen
Energieträger setzt, bekräftigte er mit deutlichen Worten:
„Die Bürger hier in Waghäusel und in Deutschland bekommen
immer mehr zu spüren, dass die Energie aus den Ölstaaten
oder Russland nicht nur immer mehr Leid verursacht, sondern
bei ihnen als Energieverbraucher immer tiefere Löcher in
den Geldbeutel reisst. Auch deshalb setze ich auf
Erneuerbare Energien, denn diese werden in der Zukunft
wettbewerbsfähig sein. Statt dessen unterstützen wir leider
die Kohle, die pro Arbeitsplatz 80.000 Euro Subventionen
verschlingt.“
Nicht zufrieden zeigte sich Metzger und mit ihm die
CDU-Fraktion des Gemeinderates damit, dass die Highlights
des Unternehmens nicht auf Waghäuseler Gemarkung entstehen:
Der Solarpark sowie die geplante Biogasanlage werden in der
Wasenallee auf Oberhausener Gemarkung gebaut. Positiv war
für die Besucher, dass mit der Biogasanlage das Waghäuseler
Rathaus, das Schwimmbad und die Schule günstig mit Nahwärme
versorgt wird: „Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass
die Stadt die Nahwärmeleitung auf eigene Kosten gelegt
hätte. Das wäre langfristig die wirtschaftlichere
Alternative gewesen“, so Metzger und setzte fort: „Ich
denke, dass wir bei einem erfolgreichen Abschneiden bei der
Bürgermeisterwahl den Erneuerbaren Energien weiteren
Aufschwung bringen können, wie eine Biogasanlage auf
Waghäuseler Gemarkung.“ Er werde sich auf dafür einsetzen,
dass die Agenda21-Gruppe, die seit ihrer Gründung nur
einmal getagt habe, regelmäßig zusammensitze, um auch
Waghäusel auf die Zukunft vorzubereiten.

Den Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft, bekräftigten
Innenminister Heribert Rech und Bürgermeisterkandidat
Metzger beim Besuch des erfolgreichsten Solarunternehmen
der Region.

Metzger räumt Missverständnisse aus
Kein Spielplatz beim Seniorenzentrum am Hag
Mit dem Besuch des Seniorenzentrums Am Hag hat Alfred
Metzger seine Gesprächsreihe zu den Senioreneinrichtungen
abgeschlossen. Begleitet von Stadtrat Manfred Klein und
dessen Ehefrau Conny, die an der Bolandeschule I als
Erzieherin tätig ist und daher die Situation vor Ort
bestens kennt, konnte im Gespräch mit der
Geschäftsführerin, Frau Bettina Krause ein großes
Missverständnis ausgeräumt werden. Wer auch immer dieses
Gerücht aufgebracht hat, weder ist bei dem verbliebenen
Freigelände eine Mauer vorgesehen, noch ein öffentlicher
Spielplatz. „Von Anfang an war klare Beschlusslage, dass
die Schule dort wieder einen Schulsportgelände für ihre
Grundschüler erhält“ so Metzger. Nicht nur zum Schutz der
Schulkinder, sondern gerade auch im Interesse der Bewohner
solle durch einen Zaun verhindert werden, dass an diesem
Platz ein unerwünschter Treffpunkt entsteht, der zur Abend-
oder gar Nachtzeit die erforderliche Ruhe der Senioren
stören könnte. Dagegen werde nach den Erfahrungen von Frau
Klein das fröhliche Bewegungsspiel der Schulkinder gerade
von älteren Menschen als erfreulich und angenehm empfunden.
Gleichwohl könne, so Metzger, durch geänderte Wegführung
der Durchgang von der Kirchstrasse zum Oberen Hagweg
erhalten bleiben, auch das sei ihm besonders wichtig. Frau
Krause stimmte dieser Einschätzung zu und zeigte sich über
die Klarstellung erfreut. Sie regte an, den Zaun durch eine
Begrünung freundlich zu gestalten. Alfred Metzger dankte
Frau Krause ausdrücklich für die freundliche und offene
Aufnahme und die Möglichkeit, den wahlberechtigten
Bewohnern seine Kandidatenbroschüre überreichen zu können.
Er zeigte sich auch dankbar für den Hinweis von Frau
Krause, dass wohl noch nicht alle wahlberechtigten Bewohner
eine Wahlkarte erhalten hätten. Dieser Frage werde er
umgehend nachgehen, so Metzger.

Metzger übergibt Spende bei „HERZ IST TRUMPF“
Mit einer persönlichen Spende von 111,11 EURO beteiligte
sich der Bürgermeisterkandidat an der Aktion „Herz ist
Trumpf“ von Heiner Baader und der KIKAGE. Diese Aktion ist
ein Musterbeispiel bürgerschaftlichen Engagements, so
Alfred Metzger bei der Spendenübergabe an das Prinzenpaar.
„Jedem, der sich an dieser Aktion aktiv beteiligt, der
KIKAGE, den Spraddelsängern und vielen andere
Mitbürgerinnen und Mitbürgern, vor allem aber Heiner
Baader, der sie ins Leben gerufen hat, gilt daher mein
ausdrücklicher Dank und meine Anerkennung.“

Metzger muss Tätigkeit als Steuerberater aufgeben
Vorort Termin am Überlaufbecken in Beethovenstraße
Wie in jedem Wahlkampf brodelt auch im Waghäusler
Bürgermeisterwahlkampf die Gerüchteküche. Daher wurde
Alfred Metzger nun beim CDU - Stammtisch von Bürgerinnen
und Bürgern auf die Frage angesprochen ob er im Falle einer
Wahl zum Bürgermeister seinen Beruf als Steuerberater
aufgeben wird. Metzger dazu: "Als Steuerberater bin ich
gesetzlich verpflichtet, meine Tätigkeit im Falle einer
Wahl zum Bürgermeister aufzugeben." In der Tat sprechen
sogar gleich zwei Gesetze eindeutig ganz klar für die
Darstellung Metzgers. Erstens erlaubt das
Landesbeamtengesetz keinem Bürgermeister einer 20.000
Einwohnerstadt nebenbei noch freiberuflich tätig zu sein.
Außerdem steht auch noch das Berufsrecht der Steuerberater
dem entgegen. Das Steuerberatergesetz schreibt vor, dass
der Steuerberater hauptberuflich tätig sein muss. Eine
Anstellung ist mit diesem Status nicht vereinbar. Das ist
nach Metzgers Ansicht auch richtig so, denn "Ein
Bürgermeister hat so viele Dinge um die er sich kümmern
muss, dass für etwas anderes keine Zeit bleibt." Als
Beispiel verwies Metzger auf einen neuerlichen
kurzfristigen Vorort Termin am Überlaufbecken in der
Beethovenstraße. Ein Bürger hatte ihn darauf aufmerksam
gemacht, das nicht abgedeckte Überlaufbecken in der
Beethovenstraße eine erhebliche Geruchsbelastung darstellt.
Direkt nebenan befindet sich ein Kinderspielplatz. Es
scheint daher auch nicht ganz abwegig, dass für die dort
spielenden Kinder Gesundheitsgefahren ausgehen. Als
Sofortmaßnahme hat Alfred Metzger nun sämtliche Anwohner
angeschrieben und um weitere Informationen bezüglich der
Situation gebeten. Die Stadträte Erhard Schmitteckert und
Frank Burkard wiesen derweil darauf hin, dass in Waghäusel
die meisten Hebewerke abgedeckt sind. "Wir sollten die
Standards angleichen, um gleiche Verhältnisse für alle
Bürger herbeizuführen", hieß es.

Astronomiefreunde sollen auch weiterhin eine Heimstätte
haben
Mit einem Besuch bei den Astronomiefreunden Waghäusel
hebt Alfred Metzger das große Engagement dieses noch jungen
Vereins hervor. So werden gleich vier Schul AG' s und
zahlreiche weitere Informationsveranstaltungen von den
Astronomie- freunden angeboten. Metzger: "Es ist mein
erklärtes Ziel dieses Angebot aufrecht zu erhalten. Dazu
gehört auch eine vernünftige Unterbringung des Vereins."
Metzger dankte dem Vereinsvorsitzenden Rudolf Woll für die
vielen geleisteten Arbeitsstunden, die die
Astronomiefreunde in das ehemalige Gebäude der
landwirtschaftlichen Direktion der Südzucker AG eingebracht
haben. "Sie haben mit großem Einsatz das Gebäude für ihre
Zwecke hervorragend hergerichtet.", so Metzger. Sehr zu
begrüßen sei auch die Idee des Planetenwegs, der neben
einem Bildungseffekt auch einen schönen Wanderweg mit der
Möglichkeit zur Naherholung darstellen könne. "Man kann so
die Schönheit des Waghäusler Bruchs und die Natur fabelhaft
mit plastischer Volksbildung verbinden. Ich werde mich auf
diesem Gebiet vorbehaltlos engagieren.", erklärte Metzger.

Schwarzwurzel Nr. 6 vom Dezember 2006


Haushaltsrede
CDU-JL-Fraktion zum Haushalt 2007

Stadtrat Alfred Metzger nominiert
Die Mitgliederversammlung der CDU Waghäusel hat
einstimmig Stadtrat Alfred Metzger zum CDU-Kandidaten für
die Bürgermeisterwahl am 11. März 2007 nominiert. Metzger
ist ein ausgewiesener Finanzfachmann und Haushaltsexperte,
stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Kenner und
Fürsprecher der Waghäuseler Vereine. Die CDU setzt mit dem 54-jährigem
Steuerberater Metzger nicht auf Platz, sondern auf Sieg.
Sein Motto für den Wahlkampf lautet: "Mit vollem
Herzen nur für Waghäusel".

Grundsatzprogramm der CDU Waghäusel
Der "Arbeitskreis Grundsatzprogramm" der CDU Waghäusel
unter Leitung von Jürgen Scheurer will sich aktiv an der
Grundsatzarbeit beteiligen. Dazu wurde eine eigene
Internetseite für die Mitglieder der CDU-Waghäusel
eingerichtet
....

Dauerbaustelle Flattacher Straße

"Wird diese Baustelle dieses Jahr noch fertig?", fragen
sich inzwischen viele Anwohner der Flattacher Straße. Zum
Baubeginn vor drei Monaten sah alles noch ganz anders aus.
Die Presse und die Anwohner wurden darüber informiert, dass
die Bauarbeiten zügig und mit möglichst wenige
Behinderungen für die Anwohner durchgeführt werden. Die
Fertigstellung war für Anfang November geplant. Dieser
Termin ist inzwischen nicht mehr zu halten, denn die drei
Monate sind vorbei, stellte Stadtrat Roland Liebl fest. Ob
die Bauarbeiten überhaupt noch dieses Jahr fertig gestellt
werden können, bestimmt nun der Wetterfrosch, ergänzte
Stadtrat Paul Marx. Über die Ursachen und Gründe für diese
Verzögerungen werden wir in unserem nächsten Ausgabe der
"Schwarzwurzel" berichten, so Stadtrat Erhard Schmitteckert.
Gemäß den Regeln für das Mitteilungsblatt darf weder an
anderen Parteien noch an der Stadtverwaltung Kritik geübt
werden und zu loben gibt es ja bei dieser Baustelle nichts.
Weitere Themen auf der Sitzung unter der Leitung des
Fraktionsvorsitzenden Uli Roß waren der Baubeginn der
Südwestspange - die ersten Bäume sind gefällt-, sowie die
Solaranlage auf dem Dach der SSV-Halle. Wegen der
eingetretenen Undichtigkeit des Daches soll diese laut
Auskunft des Vorsitzenden des Solarvereins vorübergehend
wieder vom Dach entfernt werden. Wird der Gemeinderat oder
die Verwaltung einem erneuten Dichtigkeitstest zustimmen?

Bericht vom kommunalpolitischen Forum der CDU/JL-Fraktion

„Im mittelfristigen Finanzplan Waghäusels werden zu wenig
Mittel für Erhalt und Sanierung von Straßen und anderen
Infrastruktur-Maßnahmen ausgewiesen.“ So die
unmissverständliche Aufforderung von Stadtrat Alfred
Metzger an die Adresse von Verwaltung und Gemeinderat,
keinen Substanz-Verzehr zu betreiben. In einem Rückblick
erläuterte Metzger anhand der Jahresrechnung 2005, der
laufenden Rechnung 2006 und der zu erwartenden Entwicklung
2007 darüber hinaus, vor welche Probleme sie Stadt
Waghäusel und andere Kommunen aufgrund unberechenbarer
Schwankungen der Gewerbesteuereinnahmen gestellt werden.
Eine Reformierung kommunaler Einnahmen sei unerlässlich, um
die Handlungsfähigkeit von Städten und Gemeinden zu
erhalten.
Mit diesem Einstieg ins kommunalpolitische Bürgerforum der
CDU/JL-Fraktion wurde der Reigen von Kurzreferaten der
Stadträte eröffnet. Erhard Schmitteckert, Mitglied im
Technischen Ausschuss und Bauexperte der Fraktion
bemängelte in seinem Kurzreferat, dass erst vor kurzem ein
erster Aufstellungsbeschluss zu einem Bebauungsplan für das
Gewerbegebiet Südzucker von der Verwaltung beantragt und
schließlich gefasst wurde, obwohl das Gewerbegebiet bereits
seit neun Jahren im Eigentum der Stadt ist. Auch seien
immer noch zu wenige ernst zu nehmende Entwickler mit der
Erschließung und Vermarktung dieses Gewerbegebiets befasst.
„Mit Spannung werden diesbezüglich die Vorschläge der Fa.
Ullmann, die für November angekündigt sind, erwartet.“
Erläuterte Erhard Schmitteckert den aktuellen Sachstand.
Keine Zweifel ließ er daran, dass sich die CDU/JL-Fraktion
bezüglich Nutzung der Eremitage ein Technisches Rathaus zur
Behebung der Raumnöte im Rathaus in der Gymnasiumstrasse
vorstelle. Einig sei man sich darüber, dass ein
repräsentatives Trauzimmer und ein entsprechender
Veranstaltungssaal in der Eremitage geschaffen werden
sollten, um die genannte öffentliche Nutzung zu ergänzen.
Den Sachstand zum Thema Gemarkungstausch mit der Gemeinde
Oberhausen-Rheinhausen erläuterte CDU-Vorsitzender Roland
Liebl. Die Verhandlungen seien ins Stocken geraten, so
Liebl, der Gemarkungstausch sei jedoch unerlässlich, um den
Gewerbepark Südzucker zu einem wirklich hochwertigen Gebiet
entwickeln zu können.
Stadtrat Manfred Klein, Konrektor an der Goetheschule
wünschte sich in seinem Vortrag eine bessere Kommunikation
zwischen Bauverwaltung und Schulen vor der Realisierung von
Baumaßnahmen. So ließen sich zum Beispiel übertrieben teure
Anbauten zum Schutz von Unterrichtsräumen wie an der
Goetheschule durchgeführt, künftig vermeiden. Auch mahnte
Klein die Wiederherstellung des Schulsportplatzes zwischen
Altenheim und Bolandenschule an. „Das Versprechen der
Gemeinderäte auf Erhalt eines verkleinerten Sportplatzes
muss umgesetzt werden,“ appelliert Klein an die
Verantwortlichen.
Eine klare Absage an die kurzfristige Beantragung des
Titels Große Kreisstadt für Waghäusel erteilte Frank
Burkard in seinen Ausführungen. „ Erstens könne unsere
Stadt auch ohne den Titel Große Kreisstadt Aufgaben zur
Verwirklichung von mehr Bürgernähe übernehmen und Zweitens
sind die notwendigen Investitionen im Vermögens- und
steigende Ausgaben im Verwaltungshaushalt aufgrund der
derzeitigen Haushaltssituation nicht zu verantworten.“
Ebenfalls eine Absage und zwar an die Rückdelegation des
Müllabfuhrsystems an den Landkreis erteilte Uli Roß. „Es
kann nicht vermittelt werden, dass unser hervorragend
funktionierendes System durch die Rückdelegation aufgegeben
werden soll. Dies wäre mit Leistungseinschränkungen und
Gebührenerhöhungen zum jetzigen Zeitpunkt verbunden, nur um
spätere Gebührenerhöhungen abzumildern.“ In einem zweiten
Teil seiner Ausführungen lobte Roß die insgesamt
zufriedenstellende Kinderbetreuungssituation in Waghäusel.
Zwar sei das Tagesbetreuungsausbaugesetz noch nicht
umgesetzt, „jedoch ist Waghäusel auf dem besten Wege, die
gesetzlichen Anforderungen bis 2010 erfüllen zu können.“
Der Fraktionsvorsitzende erinnerte daran, dass viele
Betreuungsangebote auf Anregung der CDU/JL-Fraktion
umgesetzt wurden und dass „neben einer in diesem Bereich
rührigen Verwaltung unsere Fraktion die treibende Kraft in
Sachen Kinder- und Jugendbetreuung ist.“ ur

„Weniger Strategiedebatten"
Bundestagsfraktions-Vize Bosbach bei Waghäuseler CDU
Die dreistündige Pkw-Anfahrt von Wolfgang Bosbach nach
Waghäusel hat sich gelohnt - zumindest für die Besucher des
Festaktes zum 60. Jubiläum der örtlichen
Christlich-Demokratischen Union (CDU) im voll besetzten
Kirrlacher Pfarrsaal. Aber nach eigenen Worten auch für den
stellvertretenden Vorsitzenden der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der zu Beginn seiner Rede
empfahl, öfters von der Autobahn abzufahren, „um die
Schönheiten unseres Landes kennen zu lernen". Klar und
pointiert waren Bosbachs Aussagen zur Bedeutung der CDU für
die Entwicklung Deutschlands nach dem Krieg und zu
aktuellen politischen Themen. Dabei verstand es der
Politprofi in einer frei gehaltenen Rede die Zuhörer zu
begeistern. Mitunter sprengte er sogar parteipolitische
Fesseln, übte gelegentlich Selbstkritik am schwierigen
bundespolitischen Tagesgeschäft und erkannte vor allem auch
die Sorgen und Nöte der Bevölkerung. „Wir brauchen weniger
Strategiedebatten, sondern müssen stärker auf die Probleme
der Menschen und unseres Landes eingehen", forderte Bosbach.

Die Werte der Christdemokraten unterteilte der
54-jährige Rechtsanwalt in die drei Elemente konservativ,
christlich-sozial und liberal. Er verwies darauf, dass die
CDU Deutschland alle wesentlichen Entscheidungen - oftmals
gegen den erbitterten Widerstand der Opposition und der
Straße - richtig getroffen habe und meinte damit u. a. die
Einführung der sozialen Marktwirtschaft, die Gründung der
Bundeswehr, den Nato-Doppelbeschluss sowie das beharrliche
Festhalten an dem Ziel der Wiedervereinigung.
Mit eindrucksvollem Zahlenmaterial untermauerte Bosbach
die Entwicklung der heutigen Wissensgesellschaft und
anerkannte nicht ohne Ironie, dass sich das Internet nur
deshalb fünfmal schneller als das Fernsehen verbreiten
konnte, „weil sich die Politik herausgehalten habe". Der
Vollblutpolitiker aus dem Rheinland thematisierte die
Veränderungen der Weltwirtschaft, lobte die Entscheidung
der großen Koalition, sechs Milliarden Euro für die
Forschung auszugeben, und nannte die Bildung der Kinder als
wichtigste Zukunftsaufgabe. Um Verständnis bat er für die
teils einschneidenden Sparmaßnahmen der Regierung und um
die Erhöhung der Mehrwertsteuer, „weil unser Land seit
Jahren über seine Verhältnisse gelebt hat".
Grußworte sprachen auch Bundestagsabgeordneter Olav
Gutting, CDU-Kreisvorsitzender Josef Offele, Waghäusels
Bürgermeister Walter Heiler, MdL, sowie CDU/JL-Fraktionsvorsitzender
Uli Roß. Weitere Höhepunkte in dem vom Saxophon-Quartett
„Goldfingers" sowie dem Kabarett „Spitz und Stumpf"
bereicherten Programm waren die von Baden-Württembergs
Innenminister Heribert Rech, MdL, vorgenommenen Ehrungen
verdienter CDU-Mitglieder.
- für 25 Jahre: Albert Markstahler, Anita Mahl, Manfred
Notheisen, Rosa Müller, Robert Kremer, Gerhard Maier,
Josef Lehn, Paul Marx, Manfred Rölleke, Anneliese Gentner,
Ute Heger, Hans-Peter Hiltwein, Anna Krickl, Bernd
Schuhmacher und Brunhilde Stieler.
- für 40 Jahre: Thomas Notheisen und Fridolin Gentner
- für 50 Jahre: Max Oechsler, Robert Straub, Wolfgang
Stöckle, Edgar Riegel, Ansgar und Josef Lerch
Der Vorsitzende der CDU Waghäusel, Roland Liebl, der den
Festabend moderierte, stellte schließlich die von Werner
Schmidhuber verfasste 48-seitige Chronik „CDU in Waghäusel
schreibt Geschichte" vor.

Chronik erstellt
Nach 60 Jahren gibt es erstmals eine schriftliche
kompakte Dokumentation über die Geschichte der CDU
Waghäusel. Sechs Jahrzehnte mussten in Kleinarbeit
erforscht und aufgearbeitet werden. Bei der „Stunde null
anzufangen, sich durch alle Zeitabschnitte zu ackern,
vielerlei Recherchen anzustellen und schriftliche wie
mündliche Aussagen zu überprüfen, war ein schwieriges
Unterfangen. Es lebt kein Gründungsmitglied mehr, und es
existieren nur äußerst spärliche Unterlagen aus den ersten
zehn bis 15 Jahren.
Als Werner Schmidhuber zusagte, die Herausforderung
anzunehmen und die Chronik zu schreiben, ahnte er nicht,
welche Sisyphus-Arbeit ihn in den nächsten drei Monaten
erwarten wird. Schnell offenbarten sich zwei
Problembereiche. Ein Großteil der Arbeit musste darauf
verwendet werden, Verwertbares aus den Anfangsjahren zu
finden. Anders sah es für die letzten 30 Jahre aus. Es
waren solche Mengen vorhanden, dass sich nicht alles
Verfügbare auswerten ließ.
Wertvolle Hilfe leisteten Frau Katja Hoffmann vom
Stadtarchiv Waghäusel und Landrat a. D. Dr. Friedrich
Müller, dessen Schwiegervater der Kirrlacher CDU-Gründer
Georg Adam Kremer gewesen ist. Sein geradezu phänomenales
Gedächtnis hatte alle Akteure und Ereignisse der
unmittelbaren Nachkriegszeit parat.
Die CDU Waghäusel bedankt sich bei allen, die durch die
Weitergabe von Informationen dazu beitragen haben, dass
dieses Werk, so wie es ist, entstehen konnte. Ein besondere
Dank gilt dem Autor Werner Schmidhuber, sowie Ulli Gilliar
für die Gestaltung des Layouts.
Die Chronik ist nach dem Festabend erhältlich bei:
Roland Liebl, Flattacher Str. 52, Kirrlach
Uli Roß, Wiesenstr. 13, Wiesental
Ilse Herberger, Alb.-Schweitzer-Str. 5, Wiesental
Ulli Gilliar, Heidelberger Str. 23, Kirrlach
Außerdem besteht ab dem 02. Oktober die Möglichkeit des
Downloads. Klicken Sie dazu bitte auf das Bild der Chronik.

Schwarzwurzel Nr. 5 vom September 2006


Goldene Ehrennadel für Leo Scheurer

Anlässlich seines 82. Geburtstages wurde Leo Scheurer die
Goldene Ehrennadel und eine Ehrenurkunde der CDU übergeben.
Vorsitzender Roland Liebl dankte Scheurer für seine
50-jährige aktive Mitgliedschaft bei der CDU, und betonte,
dass dies eine sehr seltene Auszeichnung ist. Scheurer
hatte sich bereits vor seinem Eintritt in die CDU politisch
betätigt, und war Gründungsmitglied der Jungen Union in
Kirrlach. Leo Scheurer gehörte zu den Mitgliedern, auf die
man zählen konnte, wenn es galt sich für ein Ziel
einzusetzen.
Weitere Ehrungen finden auf dem Festabend der CDU Waghäusel
am 30. September im Pfarrzentrum in Kirrlach statt. Es
besteht noch die Möglichkeit sich anzumelden (Tel. 60981).
Für Wiesentaler Interessierte sind Mitfahrgelegenheiten
vorgesehen. Anmeldung dazu bitte direkt an den
Fraktionsvorsitzenden Uli Roß (Tel. 3888;
Anrufbeantworter).

Bericht vom kommunalpolitischen Stammtisch der CDU
Gemeinderäte wurden gefragt wieso der Gemeinderat einem
Abbruch einer vermieteten Hallen zugestimmt hat obgleich es
andere leer stehende Hallen und Gebäude auf dem
Südzuckergelände gibt, die beseitigt werden müssen.
Stadtrat Roland Liebl erläuterte, dass es für diesen
Beschluss sicher keine Mehrheit in der CDU/JL-Fraktion und
dem Gemeinderat gegeben hätte, wenn man darüber ausreichend
informiert gewesen wäre. Stadtrat Erhard Schmitteckert
bemerkte dazu, dass es inzwischen eine neue Mietanfrage für
die noch stehende Halle gäbe, die Verwaltung jedoch die
Vermietung wegen vorgesehenem Abbruch abgelehnt habe. Die
Halle könnte man auch nächstes oder übernächstes Jahr noch
abbrechen oder sogar sanieren, kommentierte Stadtrat Rolf
Mayer. Wenn darüber aber ein Karlsruher Büro entscheidet,
das von der Verwaltung beauftragt ist, dann geht das
anscheinend nicht!

Ein weiteres Thema war das Rheintalbad. Die Arbeiten
schreiten planmäßig voran, so dass mit einer Eröffnung im
Oktober 2007 gerechnet werden kann. Welche Veränderungen
gibt es nach der Wiedereröffnung? Bleibt der Warmbadetag?
Werden die Öffnungszeiten angepasst? Was passiert mit den
Eintrittspreisen? Gibt es Jahreskarten für Hallen- und
Freibad? Viele Fragen - aber noch keine verbindliche
Antworten. Es wäre aber sicher falsch, genau dort
weiterzumachen, wo man vor Jahren bei der Schließung des
Hallenbades aufgehört hat. Frühzeitig steht dabei die Frage
der Öffnungszeiten an, denn daran sind die Arbeitszeiten
der Bademeister gekoppelt. Diese sollten verbindlich
geklärt sein, bevor die Ausschreibungen für die notwendigen
Neueinstellungen erfolgen, so Liebl.

150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Ferienprogramm
der CDU Waghäusel.

Zum nunmehr achtzehnten Mal, ununterbrochen seit 1989,
veranstalteten CDU, JU und FU Stadtverband Waghäusel ein
fünftägiges Zeltlager im Rahmen des Ferienprogramms der
Stadt Waghäusel.
Zu den vierundvierzig Kindern im Alter zwischen 7 und 13
Jahren, die in den von Helfern der CDU aufgebauten
geräumigen Zelten rund um den Sportplatz des FV 1912
Wiesental nächtigten, kamen an jedem der Veranstaltungstage
zahlreiche Kinder hinzu, die sich während der Fun Games mit
abwechslungsreichen Spielen und während der Comedy Rallye
mit lustigen Prüfungen vergnügten. Die Survival Tour bot
darüber hinaus an 6 Stationen viel Lehrreiches zu den
Themen Lagerfeuer vorbereiten, sicher Radfahren, Unterkunft
bauen, Hindernisse überwinden, Erste Hilfe und Orientierung
mit und ohne Karte und Kompass.
Eine Herausforderung für alle Teilnehmerinnen und
Teilnehmer war am dritten Tag die Fahrt mit dem Fahrrad zum
Tier- und Spielpark Forst.
Nicht nur, dass alle Lagerkinder am Vormittag
schweißtreibende Staffel- und Einzel- Wettspiele
veranstalteten, am Nachmittag stand die 25-Kilometer-Tour
nach Forst und zurück auf dem Programm. Auch in Forst blieb
nur wenig Zeit zum Ausruhen, denn Minigolfspielen, Tiere
füttern und der große Abenteuer-Spielplatz erforderten
höchste Konzentration und ausreichend Kondition.
Möglich waren diese körperlichen Höchstleistungen nicht
zuletzt durch eine schmackhafte und ausgewogene Speisefolge
des 6-köpfigen Küchenteams unter der Leitung von Anita
Mahl.
Neben dem Küchenteam dankten die verantwortlichen Leiter
und Initiatoren des Zeltlagers Waltraud Reiss und Uli Roß
den zahlreichen Helfern und dem 12 Personen umfassenden
Betreuerteam, die sich Tag und Nacht um Spaß und
Wohlergehen der anvertrauten Kinder sorgten. So war es
nicht verwunderlich, dass viele Kinder fragten: “Warum geht
das Zeltlager nicht die ganzen Ferien hindurch?“
Beim großen Abschlussfest unter der vollbesetzten
Überdachung am Spielfeldrand des FV – die Bewirtung
übernahmen Mitglieder des CDU Stadtverbandes - überzeugten
sich neben den zahlreichen Eltern und Verwandten auch
Innenminister Heribert Rech, MdL, und der ehemalige
Bundestagsabgeordnete Klaus Bühler von der überragenden
Stimmung der Kinder trotz des durchwachsenen Wetters. Eine
besondere Überraschung bot der Vertreter unseres
Wahlkreises im Bundestag, Olav Gutting, MdB, denn er lud
alle anwesenden Kinder zu einem Eis ein und viele
Erwachsene wünschten sich, noch einmal Kind zu sein, um am
Ferienprogramm teilnehmen zu können.

Leserbrief zum Artikel "Bürgermeisterwahl wirft ihre
Schatten voraus" vom Donnerstag, 03. August 2006
Die Basis der Waghäusler CDU - Mitglieder entscheidet
alleine
Aufgrund zahlreicher Anfragen unserer Waghäusler CDU -
Mitglieder sehen wir uns veranlasst, auf den Artikel
"Bürgermeisterwahl wirft ihre Schatten voraus", klärend zu
reagieren. Viele haben die Aussage des CDU
Fraktionsvorsitzenden "Wir haben den Termin 1. Oktober
vereinbart, um festzulegen, ob sich aus der Fraktion jemand
bewirbt.", so verstanden, als würde die CDU - Fraktion eine
Vorauswahl treffen. Dies ist jedoch definitiv nicht der
Fall! Nach wie vor gilt der Beschluss der
Jahreshauptversammlung, nachdem die Versammlung der CDU -
Mitglieder, und nur die, einen CDU Kandidaten bestimmt.
Diese Veranstaltung findet am 01. Dezember 2006 statt. Eine
Bekanntgabe von möglichen Kandidaten zu einem früheren
Zeitpunkt ist nicht zu erwarten.
gez. Roland Liebl, Frank Burkard, Ulli Gilliar, Ilse
Herberger

CDU beim Arbeitseinsatz

Unter der Organisation von Stadtrat Paul
Marx übernahm die CDU Waghäusel beim 100 jährigen Jubiläum
des Musikvereins Kirrlach am Sonntag den Getränkeausschank
"Alkoholfrei/Wein" im Festzelt. 13 Helferinnen und Helfer
waren von 11:00 Uhr bis 22:00 Uhr im Einsatz.
Herzlichen Dank für dieses Engagement.

Bericht vom kommunalpolitischen Stammtisch
Ums Rauchen gings beim kommunalpolitischen Stammtisch
der CDU. Vorsitzender Roland Liebl begrüßte die aktuellen
Diskussionen zum Schutz der Nichtraucher, und ergänzte,
dass er einem Rauchverbot in allen öffentlichen
Einrichtungen der Stadt Waghäusel sofort zustimmen würde.
Ein weiteres Thema war die Verwaltungsreform im Rathaus der
Nachbargemeinde Philippsburg, die derzeit einen
Beigeordneten als hauptberuflichen
Bürgermeisterstellvertreter einführt. Wie Stadtrat Erhard
Schmitteckert feststellte, sei die Gemeinde Philippsburg
kleiner wie Waghäusel, und habe auch keinen Bürgermeister,
der zusätzlich noch Landtagsabgeordneter sei. Grundsätzlich
geht es bei einem Beigeordneten um die Frage, ob es sich um
eine politische oder um eine verwaltungsfachliche Position
handelt, und natürlich um die Personalkosten, ergänzte
Altstadtrat Vinzenz Trunk.
Zum Abschluss ging es um die Ausbildungssituation bei
der Stadt Waghäusel. Liebl, wissenschaftlicher Lehrer an
einer Fachschule, regte an, künftig allen Azubis der Stadt
eine befristete Übernahmegarantie zu geben. Voraussetzung:
Überdurchschnittliche Leistungen bei der Zwischen- und
Abschlussprüfung und gute dienstliche Beurteilungen aus dem
Rathaus. Das Bestehen der Zwischenprüfung, sowie mindestens
einen Schnitt von 2,5 bei der Abschlussprüfung und den
dienstlichen Beurteilungen sind realistische Ziele.
Leistung soll sich lohnen, und die Azubis sollen bereits zu
Beginn ihrer Ausbildung eine Perspektive haben, auch wenn
vorab keine Festanstellung garantiert werden kann.

Der Stadtverband der CDU Waghäusel wählte eine neue
Vorstandschaft
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung standen
insbesondere die Neuwahlen der Vorstandschaft im
Mittelpunkt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den
Vorsitzenden Roland Liebl und den Rechenschaftsberichten,
erfolgte einstimmig die Entlastung des alten Vorstandes.
Zügig gingen dann die Neuwahlen über die Bühne.
Die neue Vorstandschaft der CDU Waghäusel: 1.
Vorsitzender Roland Liebl, Stellvertreter Ilse Herberger,
Ulli Gilliar, Frank Burkard, Schatzmeister Manfred Seider,
Pressesprecher Michael Roßmann, Schriftführer Sven Stork,
Beisitzer Monika Blöchliger, Klaus Rimmler, Hans Gall,
Thorsten Heißler, Heiko Mail, Erhard Schmitteckert, Herbert
Mahl, Kassenprüfer Hans-Peter Hiltwein, Walter Heiler
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung berichtete auch der
Fraktionsvorsitzende Uli Roß über die Arbeit der Fraktion.
Hierbei ging er insbesondere auf die anstehenden
Verkehrsprojekte Süd-West-Spange und Anbindung L638 an die
B36, das Thema unechte Teilortswahl und eine zukünftige
Nutzung der Eremitage ein.

Dreifache Sicherheit kennzeichnete
Innenminister Heribert Rech bei drei wichtigen Stationen in
Waghäusel

Mit einer Sicherheitseskorte fuhr er durch
Waghäusel, besuchte die Firma für Sicherheitsglas
sitec.glas und das Frauenfest in Kirrlach um schließlich
Einblicke über die beispielhafte Sicherheits-Situaion für
die Bürger in Baden-Württemberg bei der öffentlichen
CDU-Mitglieder-Versammlung in Wiesental zu vermitteln.
Hierbei begleiteten den Innenminister CDU-Vorsitzender
Roland Liebl, Exbürgermeister Robert Straub, Gemeinderäte
und Mitglieder der CDU. Geschäftsführender Gesellschafter
der sitec.glas, Rüdiger Göpferich, informierte den
Innenminister über die gesteigerte Veredelung von Flachglas
seit 1999 und die damit einhergehende Expansion von 12 auf
70 Beschäftigte.
Für
hohe produktions- und Umsatzziele wurden 6,5 Millionen € in
eine 7000qm neue Halle mit modernsten Maschinen investiert.
Beim Rundgang verschaffte sich Heribert Rech einen Eindruck
von der Herstellung und Bearbeitung von Sicherheitsgläsern,
dem Kerngeschäft der sitec.glas und vermehrt nachgefragten
Verbundsicherheitsgläsern (Panzerglas). Gewerbliche und
kaufmännische Auszubildende haben in der Firma ebenfalls
einen sicheren Ausbildungsplatz. Heribert Rech und Olav
Gutting zeigten sich sehr positiv beeindruckt. „Eine
unglaubliche Aufwärtsentwicklung durch hohe Qualität und
Wertschöpfung“, so der Innenminister zum Firmenchef
Göpferich und dem Vorsitzenden der VDS (Vereinigung der
Selbständigen), Andreas Herzog bei einer intensiven
Aussprache über spezifische Anliegen der Gerbetreibenden.
Innerlich
bewegt zeigte sich Heribert Rech durch die Informationen
der Selbst-Hilfe-Gruppen beim Frauenfest, denn auch er
fühle sich dem Wohl der Schwachen verpflichtet, erklärte er
in der CDU-Versammlung in Wiesental. Zum Thema ´Innere
Sicherheit´ und Polizei machte er deutlich, dass die
Zusammenlegung einiger Polizeiposten (ohne Streichung auf
der Stellenliste) eine anerkannte Steigerung der Effizienz
bewirkt habe. Die Tatsache, dass seit 1996 die
Wohnungseinbrüche um über 50% rückläufig sind, Stuttgart
mit 25% Ausländeranteil die sicherste deutsche Großstadt
ist und über 500 Präventions-Projekte gegen sinkende
Schwellen zur Gewaltbereitschaft angegangen werden, fasste
Baden-Württembergs Innenminister überzeugend zusammen: „Bei
uns leben die Menschen am sichersten!“ Für neue
Herausforderungen wie Schleuser-Banden, begünstigt durch
die EU-Osterweiterung, Internet-Kriminologie und
-Pornographie, Erlangung der Deutschen Staatsbürgerschaft
hält er ein Überdenken der länderübergreifenden
Daten-Nutzung für unerlässlich. Auch zur Infrastruktur,
Konsolidierung des Haushaltes, Infrastruktur, Problemfeld
Strafvollzug, Pseudo-Diskriminierung, Abschiebung,
Gefährder, Gesprächs-Leitfaden und Zuwanderung (mit
Anspruchseinbürgerung) sowie fehlender einheitlicher
Integrationslinie wusste Heribert
Rech
seinen Zuhörern anhand realer Argumente sachliche und
überzeugende Informationen zu vermitteln. Das Vertrauen der
Bürger in ihre Abgeordneten und deren Mandat stellte
Heribert Rech in das Zentrum seiner politischer Arbeit. Für
den Erhalt der CDU als erste politische Kraft im Land
sprach sich Vorsitzender Roland Liebl in seinem Dank und
herzlichem Beifall der Zuhörer an CDU -Kandidat Heribert
Rech aus.

Dank an die Helfer
Zu Gunsten der Gemarkungsputzaktion verzichtete die CDU
Waghäusel am 18. März auf die traditionellen Infostände zur
Landtagswahl. Wie bereits seit mehreren Jahren beteiligte
sich die CDU Waghäusel an der Putzaktion. Diese vereins-
und parteiübergreifende Aktion soll mithelfen, dass die
Gemarkung Waghäusel, speziell im Bereich von öffentlichen
Wegen und Anlagen, sauber wird und sauber bleibt. Es wird
jedem Teilnehmer automatisch mehr Gefühl für den Umgang mit
seiner unmittelbaren Umwelt vermittelt, wenn er einen
Samstagvormittag lang den achtlos (Papier, Dosen, Flaschen)
oder absichtlich (Autoreifen, Radios und Elektrogeräte)
weggeworfenen Müll unserer Konsumgesellschaft aus Wiesen,
Gräben, Büschen und Bächen aufgesammelt hat, so
Vorsitzender Roland Liebl.

Stadtrat Paul Marx und Magdalena Liebl im Einsatz entlang
der L556 (im Hintergrund: Manfred Seider und Vinzenz Trunk)

CDU Waghäusel beim Geothermieprojekt in Landau

Die fossilen Energieressourcen werden in einigen
Jahrzehnten verbraucht sein. Die Suche nach alternativen
Energiequellen ist unerlässlich. Der Nutzung der Erdwärme -
Geothermie genannt - wird künftig eine hohe Bedeutung
zukommen, so CDU Vorsitzender Roland Liebl.
In den Tiefen des Oberrheingrabens schlummert eine
immense Energiequelle: Heißes Wasser - eine geothermische
Anomalie unserer Region, so Stadtrat Erhard Schmitteckert.
Hier kann in ca. 2500 Meter Tiefe die Temperatur 150° C
betragen, in 5000 Meter Tiefe sogar 200° C. Diese Energie -
quasi unerschöpflich, witterungs- und tageszeitunabhängig
und ohne Kohlendioxid-Emissionen - könnte auch in Waghäusel
nutzbar gemacht werden, so Stadtrat Alfred Metzger.
Auf Initiative von Metzger informierte sich die CDU
Waghäusel in Landau vor Ort.
Das
Geothermieprojekt Landau resultierte aus der im Jahr 2003
durchgeführten Studie zur Bewertung der geologischen und
verfahrenstechnischen Möglichkeiten zur praktischen Nutzung
geothermischer Energie an ausgewählten Standorten im
Oberrheingraben. Es soll die Möglichkeiten der
Stromerzeugung und Wärmeversorgung nach dem hydrothermalen
Geothermieverfahren, mit dem man Heißwasservorkommen aus
tieferen Schichten bis rund 3.000 m nutzen kann, ab dem
Jahr 2007 zeigen. Das Wasser wird dabei über eine
Förderbohrung gebracht und in zwei Stufen ausgekühlt. Im
ersten Schritt gibt es seine Wärmeenergie in einen
Stromerzeugungsprozess ab (ca. 2,0 bis 2,5 MW) und im
zweiten Schritt wir die Restwärme zur Fernwärmeversorgung
genutzt (ca. 8 MW). Das ausgekühlte Thermalwasser wird
danach über eine zweite Bohrung wieder in den Untergrund
zurückgeleitet.

Geothermische Energie muss nicht produziert oder in
aufwändigen chemischen Prozessen nutzbar gemacht werden.
Sie erzeugt keine Schadstoffe und kein CO2. Die Energie
steht rund um die Uhr in gleicher Form, gleicher Menge und
mit hoher Effizienz zur Verfügung. Das Südzuckergelände
wäre ein geeigneter Standort, so Schmitteckert. Unternehmen
können durch den Betrieb erdwärmebasierter Anlagen oder
auch durch den Erwerb von Emissionszertifikaten ihre
Ökobilanz verbessern, betonte Metzger.
Geothermische Energie ist innovativ, leistungsfähig und
umweltschonend. Sie bietet Waghäusel die Möglichkeit ein
zukunftsorientiertes Image für den Gewerbepark Eremitage
aufzubauen - und sich damit wichtige Standortvorteile zu
sichern, fasste Liebl zusammen.
(...
mehr Infos dazu ...)

CDU Waghäusel in Straßburg

Auf Einladung von unserem Europaabgeordneten Daniel
Caspary besuchte der Stadtverband der CDU Waghäusel am 17.
Februar Straßburg und das Europaparlament (EP). Den
Teilnehmern wurde ein umfangreiches Programm geboten. Nach
einer kurzen Stärkung (organisiert von Roland Liebl und
Ulli Gilliar) begann der Tag mit einer Stadtführung in
Straßburg. Unser Fremdenführer erläuterte uns bei einem 90
Min. Rundgang die verschiedenen Straßennamen und deren
Vergangenheit. Unser besonderes Interesse galt dem
Straßburger Münster mit der Weltenuhr. Leider war die Zeit
viel zu kurz, denn wir wurden bereits im Europaparlament
erwartet. Nachdem alle die Sicherheitsschleusen passiert
hatten, begrüßte uns Sven Maier, Wahlkreisreferent unseres
Gastgebers Daniel Caspary. Anhand eines kleinen Infofilms
wurde den Besuchern die Arbeit des Europaparlaments
geschildert. Anschließend folgte eine interessante
Diskussionsrunde mit unserem Abgeordneten und dessen
Elsässer Kollegen Joseph Daul. Joseph Daul ist Vorsitzender
der Konferenz der Ausschussvorsitzenden im EP und
Vorsitzender des Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche
Entwicklung. Hier standen Beide den Fragen unserer Gruppe
Rede und Antwort. Beide berichteten aus ihrer Arbeit im EP
und den vielen kleinen Hürden die dabei z.B. durch die
Vielsprachigkeit entstehen. Manche Entscheidungen werden
allein durch die Übersetzungsarbeiten der Vorlagen um
mehrere Monate verzögert. Da wir bei unserem Besuch einen
Freitag am Ende einer Sitzungswoche erwischt hatten, konnte
uns Daniel Caspary die seltene Möglichkeit eröffnen den
Sitzungssaal des EP zu besichtigen. Danach führte er uns
noch in sein Büro, bevor er uns zum Mittagessen bekleidete,
hierbei nochmals herzlichen Dank für die Einladung. Nach
einer ausgiebigen Stärkung machten wir uns auf den nach
Hause Weg, da die geplante Bootsfahrt auf der Illé, wegen
Hochwassers ausfallen musste. Gegen 18 Uhr ging ein sehr
informativer Tag für uns alle zu Ende.


Bericht vom kommunalpolitischen Stammtisch
Der Fraktionsvorsitzende Uli Roß eröffnete
den ersten kommunalpolitischen Stammtisch des Jahres 2006.
Zahlreiche Themen wurden diskutiert. Sehr zufrieden zeigte
sich der CDU-Vorsitzende Roland Liebl mit der inzwischen
gefundenen Regelung zur Zufahrt zum Lauftreff und Vogelpark
in Kirrlach. Stadtrat Erhard Schmitteckert verwies auf die
zunehmende Bedeutung von Kabeln für die modernen
Telekommunikation, und die sich in immer kürzeren
Zeitabständen ändernden Standards. Er schlug daher vor,
dass künftig bei allen Tiefbaumaßnahmen auf städtischen
Gebiet auch Lehrrohre in den Straßen und Gehwegen verlegt
werden sollten, um künftig noch schneller auf die neuen
Trends reagieren zu können.

Haushaltsrede
CDU-JL-Fraktion zum Haushalt 2006

Schwarzwurzel Nr. 4 vom Dezember 2005


Bericht vom CDU Stammtisch (November)
Rekordverdächtiger Andrang herrschte beim letzten
Stammtisch mit anschließendem Mittagessen der CDU im AWO
Pflegeheim
„Am Hag“ in Wiesental. Einen besonderen Dank an Paul Marx
für die Organisation und das Küchenteam für das vorzügliche
Mittagessen. Im Rahmen der Begrüßung gratulierte Roland
Liebl den auf dem Kreisparteitag gewählten Waghäusler
Vorstandsmitgliedern. In Ihrem Amt bestätigt wurden, Werner
Schmidhuber als Schriftführer sowie Irena Wirth und Uli Roß
als Beisitzer. Als neue Beisitzerin wurde außerdem Ilse
Herberger in den Kreisvorstand gewählt.
Hauptthema des Stammtisches war die Bebauung Oberes
Großes Hinterfeld in Kirrlach. Im Hinblick auf die aus
Berlin
geplanten
Veränderungen insbesondere bei der Eigenheimzulage, kamen
Anfragen ob die Freigabe des Baugebiets nicht noch in 2005
erfolgen kann. Ein Bauunternehmer schilderte, dass er und
seine Kollegen gerne mit den erteilten Aufträgen beginnen
würden. Auch Bauwillige fragen die Gemeinderäte, wann denn
endlich mit dem Bauen begonnen werden darf. Stadtrat Erhard
Schmitteckert hat Bürgermeister Heiler um eine Teilfreigabe
gebeten. Eine Freigabe erst Ende Februar 2006 wurde
aufgrund des Baustandes als nicht nachvollziehbar
beurteilt. Bürgermeister Heiler teilte zwischenzeitlich
allen Stadträten mit, dass die Freigabe des Baugebietes um
rund 10 Wochen vorgezogen wird. Er nannte voraussichtlich
die 50 KW. Es fehlen nur noch die Straßenmarkierungen und
die Straßenbeschilderung bis das rote Band zerschnitten
wird. Vielleicht macht das noch der Nikolaus ?
Aus dem Kreis der Besucher wurden auch noch Fragen zur
Finanzierung des Hallenbades und den Verkauf der Silos
gestellt. Hierauf wurden aus den Reihen der Gemeinderäte
nochmals die Finanzierungsgrundlagen dargestellt. Diese
basieren auf der Rücklage im Haushalt, der Rückzahlung des
Zweckwasserverbandes Lußhardt und der bedeutend besseren
Steuerschätzung für 2005/2006. Der ursprünglich vorgesehene
Betrag aus einem möglichen Verkauf der Silos auf dem
Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik wurde nicht
eingerechnet. Dies würde ggf. noch zusätzlich zur Verfügung
stehen. Die auf Initiative der CDU gestartete Ausschreibung
für die Silos endet Mitte November. Mit den Ergebnissen
wird sich der Gemeinderat dann wohl in eine der nächsten
Sitzungen beschäftigen.

Kommunalpolitik aktiv
CDU-Gemeinderäte informierten
aus
erster Hand über die Arbeit in Gemeinderat und Ausschüssen.
„Kommunalpolitik aktiv“ betitelte die CDU-Fraktion in
Waghäusel den Querschnitt durch zahlreiche Themen, die
Stadt Waghäusel betreffend.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Konrektor
der Goetheschule, Manfred Klein, eröffnete den Reigen der
sachkundigen Referenten und informierte über den Spagat
zwischen baulichen Wünschen und den finanziellen
Möglichkeiten der Stadt. Die dringend notwendige Erneuerung
des Schulsportplatzes an der Bolandenschule I, die schon
vor dem Bau des Seniorenwohnheims Am Hag zugesagt wurde,
mahnte er ebenso an, wie die überfällige Erneuerung der
Toilettenanlagen der Schulen im Stadtteil Wiesental. In
diesem Zusammenhang machte Klein aber auch deutlich, dass
das Notwendige vom Wünschenswerten getrennt werden müsse,
um eine Finanzierbarkeit gewährleisten zu können.
„Starkregen und seine Folgen“, die in Waghäusel in
immer kürzeren Abständen zu beobachten sind, war das Thema
von Erhard Schmitteckert, Mitglied im Technischen Ausschuss
und den Zweckverbänden für Wasser und Abwasser. Unsere
Kanäle vertrügen nicht mehr Regenwasser, weshalb eine
Versickerung auch des Dachflächenwassers auf den eigenen
Grundstücken unerlässlich sei. Zur Unterstützung dieser von
der Stadt Waghäusel in Neubaugebieten bereits umgesetzten
Maßnahme sei die Erörterung einer „gesplitteten
Entwässerungsgebühr“ für die bestehende Wohnbebauung im
Gemeinderat dringend geboten.
Matthias Ballreich zeigte Probleme auf, vor die einige
Waghäusler Vereine wie z.B. die DLRG durch die Schließung
des Hallenbads gestellt wurden. Gleichzeitig zeigte er auch
Perspektiven auf, die sich durch die längst überfällige und
vor kurzem beschlossene Sanierung des Hallenbades für diese
Vereine und für die Schulen ergeben würden. „Es ist dem
unbeirrbaren und hartnäckigen Einsatz der CDU-Fraktion in
den letzten Jahren zu verdanken, dass nun endlich auch die
Verwaltung eine Sanierung unterstützt und dem Gemeinderat
eine Finanzierung vorschlug.“ Diese basiert übrigens zum
Großteil auf Darlehensaufnahmen, die nach Ansicht der CDU
bereits früher hätten realisiert werden können.
Rolf Mayer referierte über die Arbeit des Ausschusses
Umwelt und Verkehr. Dabei betonte er die Bemühungen
Waghäusels für den Umweltschutz durch den Bau einer
Photovoltaikanlage und die Förderung von
Energieeinsparmaßnahmen der Hausbesitzer. Gleichzeitig
seien Anstrengungen für die Sicherheit der Bevölkerung im
Straßenverkehr, insbesondere für die Kinder unerlässlich.
„Wichtig sind an neuralgischen Punkten zum Beispiel
Fahrbahnteiler, die eine sichere Überquerung von stark
frequentierten Straßen ermöglichen.“ Mit der Einführung von
30-km-Zonen alleine, darüber seien sich Fachleute einig,
werde noch keine Erhöhung der Verkehrssicherheit erreicht!
Dem Thema Straßenverkehr, insbesondere der Verlegung der
L 556 mit Kreisel an der Kapelle widmete der
stellvertretende Fraktionsvorsitzende Alfred Metzger seine
Ausführungen. Hierbei sei es vonnöten, dass die
Beethovenstraße mittels Kreisel an die L 556 angebunden
werde, um Staus durch den „Globusverkehr“ aus Richtung
Kirrlach zu vermeiden. Eine darauf folgende Verschwenkung
Richtung Kapelle mit Anbindung durch einen weiteren Kreisel
an die Hambrücker Landstraße und an die L 638 könne das
Verkehrsaufkommen entzerren und zu einer Reduzierung der
Staus und den damit verbundenen Belästigungen führen.
Die Auswirkungen des Tagesbetreuungsausbaugesetzes
machte Fraktionsvorsitzender und Kreisrat Uli Roß zum Thema
seiner Berichterstattung. „Kreisverwaltung und Kommunen
beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit der Feststellung
des Bedarfes an Kinderbetreuungsangeboten, der nach dem
Willen des Gesetzgebers bis spätestens 2010 für die
Bedürftigen zu decken ist. Woher das Geld dafür kommen
soll, hat die damalige Regierung zwar gesagt, nämlich aus
2,5 Milliarden Euro Mehreinnahmen aus Hartz IV, dass diese
Mehreinnahmen tatsächlich realisiert werden können, glaubt
heute aber niemand mehr.“ kritisiert Roß, dass wiederum
Aufgaben auf Landkreis und Gemeinden übertragen wurden, ein
finanzieller Ausgleich jedoch nicht absehbar ist.
Der Stadtverbandsvorsitzende Roland Liebl hob auf den
Antrag von Oberhausen-Rheinhausen auf Beitritt zum
Abwasserzweckverband Wagbach ab und erläuterte, dass der
Gemeinderat im Grundsatz einen solchen Beitritt befürworte,
dass jedoch der Zweckverband am Zug sei, Details zu klären.
Erfreut zeigte sich Liebl, dass bereits vor Ablauf der
ersten Hälfte der Amtszeit des derzeitigen Gemeinderats von
der CDU wesentliche Forderungen des Wahlprogramms umgesetzt
oder in Angriff genommen werden konnten.

Bericht vom CDU Stammtisch (Oktober)
Hauptthema des vergangenen CDU Stammtischs waren die
Forderungen der CDU für den Haushalt 2006. Der
CDU-Fraktionsvorsitzende Uli Roß erklärte neben der letzte
Woche beschlossenen Sanierung des Rheintalbades folgende
Themen für vorrangig: In Wiesental Verlegung der L556 an
der Kapelle mit Anbindung der L 638 durch einen Kreisel.
Hier sollte ggf. wegen der Kostenübernahme ein Antrag an
das Land gestellt werden. Uli Roß hat dies bereits mündlich
mit Innenminister Heribert Rech besprochen. Der Antrag geht
Herrn Rech auch schriftlich zu. Überquerungshilfen zwischen
Waghäusel und Kirrlach an der Holzbrücker Allee und an der
Mannheimer Strasse in Wiesental im Bereich
Montessoristrasse und der Rot-Kreuz-Strasse.
Weiteres Thema war die Hochwassersituation in Kirrlach
nach dem Starkregen im September. Hierzu sollte nach
Meinung der CDU noch im Gemeinderat eine Beratung
stattfinden. Michael Roßmann.

Schwarzwurzel Nr. 3 vom September 2005


Stammtisch der CDU auf dem Stadtfest
Nach der herzlichen Begrüßung der Stammtischbesucher
durch den 2. Vorsitzenden Uli Gilliar startete gleich eine
lebhafte Diskussion zum Thema Ausschank von Alkohol an
Jugendliche. Auslöser war der Jugendtag am Freitagabend,
dort wurde an der Bar auch Hochprozentiges an Jugendliche
unter 18 Jahren ausgeschenkt. Obwohl die Veranstaltung laut
Programm erst ab 16 Jahren war, fanden keinerlei
Alterskontrollen statt und somit tummelten sich auch
genügend Jugendliche unter 16 auf dem Konzert. Der
Schwerpunkt der Diskussion ging um dass wie bzw. ob
überhaupt eine Kontrolle zu bewerkstelligen ist. Die
Problematik Alkohol ist nun Mal sehr stark verbreitet. Als
Anregung sollte man zukünftig bei Jugendveranstaltungen
zumindest auf Hochprozentiges verzichten. Ein weiterer
Diskussionspunkt war die teilweise erhebliche
Geruchsbelästigung, auch im Festzelt, am Freitag und
Samstag. Als Ursachen waren landwirtschaftliche Düngung,
die Kompostanlage und die Kläranlage im Gespräch. Der
Geruch kam eindeutig aus der Kläranlage. Hier wurden die
Faulgase verbrannt. Dieser wurde auf Grund der
Windverhältnisse bis zum Festzelt geweht. Als sichtbarer
Beweis konnte man die sichtbaren rot glühenden Flammen aus
dem Abfackelrohr sehen. Die bestehenden Windverhältnisse
haben dann Gestank dann bis zum Festzelt geweht. Dies war
laut Stadtrat Erhard Schmitteckert keine Störung sondern
ist Normalbetrieb. Zuletzt wurde noch die Nutzung des
Munitionsdepots Kirrlach ins Gespräch gebracht. Hier ist
noch immer keine Bewegung in die Sache gekommen oder gar
eine Entscheidung zur weiteren Nutzung des
Verwaltungsbereiches gefallen. Der Zustand für die
Gewerbetreibenden ist weiter unklar. Aus diesem Anlass wird
sich der MdB Olav Gutting am heutigen Freitag 09.09.2005 um
9.30 vor Ort informieren.

Bericht aus Berlin
Olav Gutting´s "Bericht aus Berlin" Am 06 Juli 2005
hatte der CDU Stadtverband Waghäusel den
Bundestagsabgeordneten Olav Gutting zum "Bericht aus
Berlin" ins Restaurant Cristall eingeladen. Die Aktualität,
kurze Zeit nach der gescheiterten Vertrauensfrage im
Bundestag gab somit das Motto des Abends vor: "Deutschland
vor dem Wechsel". Zu Beginn begrüßte der Vorsitzende Roland
Liebl noch den Fraktionsvorsitzenden Uli Roß und die
anwesenden Gemeinderäte, bevor er das Wort an Olav Gutting
gab. Dieser startet mit einem kurzen Rückblick auf die
Ereignisse nach der Landtagswahl in NRW. Nach Guttings
Aussage hat man
seitdem in Berlin das Gefühl der politische
Wechsel hätte bereits stattgefunden, obwohl der
Bundespräsident ja noch nicht über dass Gesuchen von
Kanzler Schroeder nach Auflösung des Bundestages und
Neuwahlen entschieden hat. Ob es wirklich zu Neuwahlen
kommt, könne zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht gesagt
werden. Sollte Bundespräsident Köhler gegen den Kanzler
entscheiden, bliebe eigentlich nur noch der Rücktritt des
Kanzlers. Die Bilanz von 7 Jahre Rot-Grün, sei so Gutting,
erschreckend. So fiel Deutschland beim pro Kopf Einkommen
vom 4.Platz 1995 auf den 12 Platz 2005 zurück. Schon vor
der Veröffentlichung des CDU Wahlprogramms nannte er die
voraussichtlichen Eckpunkte des Wahlprogramms das unter dem
Slogan wahr - klar - glaubwürdig / Politik aus einem Guss
steht."Vorfahrt für Arbeit" sei das Ziel. Zudem ging
Gutting auch auf die Eckpunkte des SPD Wahlprogramms ein
und wies darauf hin, dass was bisher Gültigkeit hatte jetzt
anscheinend falsch ist. Zuerst wurde die
Körperschaftssteuer gesenkt, jetzt führt die SPD eine
Kapitalismusdebatte. Dann senkte man den Spitzensteuersatz,
jetzt propagiert man eine Reichensteuer. Die Bevölkerung
muss merken - so Gutting - dass dies alles Populismus Pur
ist. Bereits heute kommen 10% der Topzahler für 60% der
Einkommenssteuer auf. Weiterhin steht im gesamten
Wahlmanifest nichts von der Finanzierung der Eckpunkte wie
Familiengeld, kostenlose Kindergartenplätze oder Erhöhung
des ALG im Osten auf Westniveau. Die CDU will mit ihrem
Wahlprogramm Politik aus einem Guss machen. Der Bevölkerung
soll vorher gesagt werden welche Einschnitte notwendig
sind. So ist eine Mehrwertsteuererhöhung im Anbetracht der
Haushaltslage leider unumgänglich. Mit den Mehreinnahmen
sollen aber keine Haushaltslöcher gestopft werden, sondern
die Lohnnebenkosten gesenkt. Dies soll, neben der Lockerung
des Kündigungsschutzes, zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.
Am Steuerkonzept 21 wird festgehalten, die
Einkommenssteuersätze auf eine Bandbreite von 12% bis 39%
gesenkt werden. Im Gesundheitswesen steht die CDU für einen
Systemwechsel - die Gesundheitsprämie soll im Laufe der
Legislaturperiode in Angriff genommen werden.
Zum Schluss beantwortete Olav Gutting noch die Fragen
der anwesenden Zuhörer. Nach mehr als zwei Stunden endete
der informative Abend. (Michael Roßmann).

Bericht vom CDU Stammtisch - Stärkung der kommunalen
Zusammenarbeit mit Oberhausen-Rheinhausen angestrebt
Erfreut zeigte sich der CDU-Vorsitzende Roland Liebl
über einen Beschluss im Gemeinderat von
Oberhausen-Rheinhausen vom 04. Juli 2005. Im Bereich der
Abwasserversorgung wünscht sich Oberhausen-Rheinhausen eine
engere Zusammenarbeit mit Waghäusel für die neu geplanten
Gewerbegebiete. Beantragt wurde von der Nachbargemeinde
daher ein Beitritt zum Zweckverband Abwasserband Wagbach.
Die CDU/JL Fraktion hatte es bereits im Vorfeld der
Abstimmung begrüßt, wenn Oberhausen-Rheinhausen einen
Beitritt mit allen Rechten und Pflichten anstrebt,
kommentierte der Fraktionsvorsitzende Uli Roß. Neben der
Stärkung der kommunalpolitischen Zusammenarbeit versprechen
wir uns positive Impulse auch für den Zweckverband. Ein
größerer Zweckverband kann wirtschaftlicher arbeiten und
Kosten besser verteilen, so Liebl. Wir sehen die Zustimmung
zum Zweckverbands-Beitritt unsererseits auch im
Zusammenhang mit dem großen Gemarkungstausch, der vom
Waghäusler Gemeinderat bereits die Zustimmung erhielt,
ergänzte Roß. Daher beantragen wir den Beitrittsantrag
sobald er der Verwaltung der Stadt Waghäusel vorliegt,
rasch, also noch vor der Sommerpause, auch in unserem
Gemeinderat zu beraten, um den Vertretern der Stadt
Waghäusel im Zweckverband Abwasserverband Wagbach den
Willen des Gemeinderats zur Kenntnis zu geben. Weitere
Themen waren u.a. die notwendige Abdichtung des
Hallendaches der Rheintalhalle. Stadtrat Erhard
Schmitteckert plädierte dabei für eine Variante aus
Edelstahl, die bisher noch nicht untersucht wurde. Laut
Schmitteckert wurden mit Edelstahl bereits im abgesenkten
Teil des Hallendaches gute Erfahrungen gemacht.

Pressemeldung der CDU Waghäusel - Realisierung der
Südwestspange und Verschwenkung der L556
Die CDU Gemeinderäte Roland Liebl und Erhard
Schmitteckert haben sich in den vergangenen Tagen um die
baldige Beseitigung des Planungshindernisses bei der
Süd-West-Spange gekümmert. Anlässlich der Nominierung von
Innenminister Heribert Rech als CDU-Kandidat für den
Landtag im Wahlkreis Bruchsal hat dieser den Bau der
Süd-West-Spange in Waghäusel als wichtig bezeichnet. Er
will sich für die
Problemlösung einsetzen und baldigst
einen Vororttermin mit der Forstverwaltung und der
Straßenbauverwaltung anberaumen, damit die noch bestehenden
Bedenken bei der Forstverwaltung ausgeräumt werden können.
Im Vertrauen darauf, und der Feststellung, dass die
Fristbeanspruchung der Forstverwaltung schon ungewöhnlich
lang ist, haben die Kommunalpolitiker dem Bürgermeister
einen Antrag übergeben, der dazu auffordert das Thema
Flächennutzungsplan und Bebauungsplan "Süd-West-Spange"
umgehend dem Gemeinderat zur Beratung und Beschlussfassung
vorzulegen. Diesem Antrag sind Gemeinderäte aller
Fraktionen des Gemeinderates beigetreten, um das
angestrebte Ziel "Fortgang beim Projekt Umgehungsstrasse Kirrlach und Verschwenkung der L 556 in Wiesental" zu
erreichen.
Die Zeit für eine Realisierung dieser Projekte ist
überreif, so Liebl.

Schwarzbierfest der CDU Waghäusel war ein voller
Erfolg
Trotz des durchwachsenen Wetters war das diesjährige
Schwarzbierfest wieder ein voller Erfolg. Dank der guten
Organisation durch Stadtrat Manfred Klein und des
eingespielten Küchenteams Klaus und Elvira Rimmler konnten
die zahlreichen Gäste mit allerlei leckeren Speisen und
Getränken verwöhnt werden. In einer kurzen Ansprache
eröffnete der Vorsitzende Roland Liebl das Fest.
Anschließend stand der kommunalpolitische Stammtisch auf
dem Programm. Gemeinsam mit den Gästen diskutierten die
anwesenden Gemeinderäte über zahlreiche Fragen zur
Kommunalpolitik. So
ging
es wieder einmal um den Stand der Sanierungsarbeiten beim
Freibad und um die Süd-West-Spange. Besonders der im Raume
stehende Nachtrag bei der Freibadsanierung rief die
Verwunderung mehrere Besucher hervor. Nach Auskunft der
Stadträte resultiert dieser aber aus unvorhersehbaren
Mehrarbeiten. Besonders erfreut zeigte sich der
Stadtverband der CDU über den Besuch von Innenminister
Heribert Rech, dem Bundestagsabgeordneten Olav Gutting und
dem Europaabgeordneten Daniel Caspary. Hier bot sich der
Bevölkerung die Möglichkeit mit dem Minister und den
Abgeordneten ins Gespräch zu kommen und ihre Fragen zu
stellen. Ein Dank sei auch noch der FU Waghäusel
ausgesprochen die alle Gäste mit Kaffee und Kuchen
verwöhnte.

Heribert Rech geht 2006 für die CDU ins Rennen Kür
des Landtagskandidaten im Wahlkreis Bruchsal / 91,9 Prozent
votierten für den Innenminister
Heribert Rech geht bei der Landtagswahl 2006, am 26.
März, für die CDU im Wahlkreis 29 Bruchsal ins Rennen. 91,9
Prozent der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes
Karlsruhe-Land sprachen dem Landtagsabgeordneten und
Innenminister ihr Vertrauen aus. Ein ähnlich gutes Ergebnis
(86,6 Prozent) erzielte die Ersatzkandidatin Hedwig Prinz.
Mit Überraschungen rechnete bei der Nominierungsversammlung
in der Lußhardthalle Hambrücken nun wirklich niemand. Im
Gegenteil. Von einem Vergnügen unter diesen Bedingungen
einen Kandidaten zu wählen, wie überhaupt von einer guten
Woche für die CDU in Baden-Württemberg mit dem nahtlosen
Wechsel von Erwin Teufel zum neuen Ministerpräsidenten
Günther Oettinger sprach der CDU-Kreisverbandsvorsitzende
Josef Offele. Und die Union präsentierte sich in Sachen
Landtagswahl zuversichtlich. "Wir werden gewinnen", gaben
Rech und Offele die Losung an die Mitglieder aus.
Seit April 1992 gehört Rech dem baden-württembergischen
Landtag an. In diesem Zeitraum bilanzierte der 54-Jährige,
habe
die CDU im Wahlkreis bei jeder Landtagswahl kräftig
zugelegt. 2001 erreichten die Christdemokraten 52,9
Prozent. Auch Dank des Stadtverbandes -"die heimische CDU,
auf die ich stolz bin." Weiterhin "Entschlossenheit und
Geschlossenheit" forderte der Vater zweier erwachsener
Töchter von seiner Partei ein. "Eine wichtige
Voraussetzung, die Aufgaben in der Zukunft zu meistern."
Für die Region Karlsruhe - für die in Europa einmalige
Technologie-Region - sieht er große Chancen. "Wir müssen
unter anderem den Vorsprung der Messe Karlsruhe ausbauen
und den Flughafen Söllingen stärken."
Keine Chance, besonders mit Blick auf Zuschüsse, hat für
ihn der Flughafen Lahr. Handlungsbedarf sieht Rech
ebenfalls beim Thema öffentlicher Nahverkehr und
Südwestspange Waghäusel. Insgesamt aber habe die Region
nichts zu jammern. Sie sei gut aufgestellt. Genauso wie das
Land Baden-Württemberg. Allerdings dürfe sich die CDU jetzt
nicht auf "dem Erreichten ausruhen".
"Föderalismus hin oder her", das Land müsse für seine
Interessen kämpfen, sie gegenüber Berlin vertreten. Dazu
gehört auch für Rech im "Land der Häuslebauer" die
Beibehaltung der "Eigenheimzulage". Einen großen
Stellenwert räumte er außerdem der Energiepolitik ein.
Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass viele Familien
weitere Erhöhungen der monatlichen Energiekosten nicht mehr
verkraften könnten. Entsprechend habe sich die
Landesregierung unlängst gegen den Ausstieg aus der
Kernenergie ausgesprochen. Dem Bundesumweltminister, dem "Dosen-Trittin",
hielt Rech "Ideologie pur auf Kosten einer Politik für den
Wirtschaftsstandort Deutschland" vor.
Besonderes Augenmerk möchte der Christdemokrat zudem auf
den Themenbereich "innere Sicherheit" legen. Weiterhin als
Innenminister? Davon geht der CDU-Politiker aus. Die
endgültige Entscheidung darüber, ließ Rech am Rande der
Nominierungsversammlung durchblicken, falle in den nächsten
Tagen. Als Innenminister wolle er jedenfalls wissen, wer
nach Baden-Württemberg komme. Das Thema innere Sicherheit
müsse Ländersache bleiben. (Klaus Müller).

CDU Waghäusel besichtigt DM-Verteilzentrum
Ein voller Erfolg war die Besichtigung des
DM-Verteilzentrums in Waghäusel. Der Vorsitzende Roland
Liebl konnte neben 45 interessierte BürgerInnen auch den
Bundestagsabgeordneten Olav Gutting und den
Fraktionsvorsitzenden Uli Roß zur CDU Veranstaltung recht
herzlich begrüßen. Nach einigen einleitenden Worten seitens
DM wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und anschließend
durch die einzelnen Abteilungen des Verteilerzentrums
geführt. (Verwaltung, Wareneingang, Kommissionierung,
Verpackung, Warenausgang). Insgesamt sind momentan rund 150
Mitarbeiter in Waghäusel beschäftigt, davon 15 in der
Verwaltung, der Rest im gewerblichen Bereich. Bisher wurden
fast ausschließlich Vollzeitstellen geschaffen (eine
Teilzeitstelle). Von den Beschäftigten kommt ca. 1/3 direkt
aus Waghäusel und 1/3 aus den umliegenden Gemeinden. Somit
erweist sich das Verteilerzentrum als Arbeitsplatzgarant
für den hiesigen Raum. Nach Auskunft von DM wird momentan
ein 2-Schicht Betrieb im Lager gefahren. Die Lagerkapazität
wird noch immer hochgefahren. Wöchentlich steigt die Anzahl
der vom Verteilzentrum belieferten Filialen. Beeindruckt
zeigten sich die Teilnehmer vor allem von der eingesetzten
Technik. Diese unterstützt in vielen Bereichen das
Personal. So ermöglicht ein effektiver
Technikeinsatz
die Fehlerquellen im Bereich der Kommissionierung zu
minimieren. Ein ausgeklügeltes Logistiksystem dient einem
reibungslosen Ablauf im Lager. Jeder Kommissionierplatz
erhält automatisch Warennachschub, wenn eine Palette leer
wird. Olav Gutting lobte vor allem die Mitarbeiterstruktur
im Verteilerzentrum. Eine Mischung aus allen
Altersbereichen, Männer und Frauen, vom Arbeiter bis zum
Diplom Betriebswirt haben in Waghäusel einen neuen Job
bekommen. Zudem musste DM bei der Einstellung nicht auf die
Dienste des Arbeitsamtes zurückgreifen. Die meisten
Bewerber meldeten sich direkt beim Unternehmen.
Nach 2 Stunden war unser Rundgang beendet und wir wurden
von DM noch zu einem Umtrunk in die Kantine eingeladen.
Hier erfolgte noch ein reger Austausch der gesammelten
Eindrücke. Die CDU bedankt sich nochmals bei DM für die
Gastfreundlichkeit und die interessante Führung. Wieder
einmal hat sich gezeigt - bei Veranstaltungen der CDU
erfährt man viele neue und interessante Fakten. |